
Nur fünf Tage nach der Umstellung Frankreichs auf das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU am 10. April kam es an wichtigen Grenzpunkten zu erheblichen Reisechaos. Berichte von La Presse (Tunis) vom 14. April, die von AllAfrica verbreitet wurden, schildern Wartezeiten von bis zu vier Stunden für Nicht-EU-Passagiere am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle, im Eurostar-Bahnhof Gare du Nord und im Eurotunnel-Abfahrtsbereich in Calais.
Im Rahmen des EES müssen alle Drittstaatsangehörigen, die sich kurz im Schengen-Raum aufhalten, bei der ersten Grenzüberquerung vier Fingerabdrücke und ein aktuelles biometrisches Foto abgeben. Nach der Registrierung ist bei späteren Grenzübertritten nur noch eine einzelne biometrische Kontrolle erforderlich. Französische Flughäfen haben Hunderte von Kiosken installiert und die PARAFE-E-Gates aufgerüstet, doch technische Probleme in der Anfangsphase – darunter Ausfälle der Hardware, Softwareverzögerungen und Personalmangel – haben die Kapazitäten stark belastet, gerade jetzt, wo das Geschäftsreiseaufkommen im Frühling wieder ansteigt.
Flughafenbetreiber führen die Engpässe auf eine „Lernkurve“ sowohl bei den Reisenden als auch bei den Grenzbeamten zurück. Passagiere, die mit dem Verfahren nicht vertraut sind, haben Schwierigkeiten bei der korrekten Platzierung des Passes und der Ausrichtung der Kamera, während die Beamten manuell eingreifen müssen, um fehlgeschlagene Scans zu korrigieren und illegale Abreisen zu verhindern. Das Innenministerium betont, dass sich die Leistung vor dem Sommeransturm stabilisieren werde und weist darauf hin, dass das System eine Voraussetzung für die Einführung der ETIAS-Reisegenehmigungen im Jahr 2026 ist.
Für multinationale Unternehmen hat die Umstellung unmittelbare Auswirkungen: Reise-Teams empfehlen ihren Mitarbeitern bereits, mindestens zwei Stunden mehr für die Abreise einzuplanen, und Reisebüros warnen vor möglichen verpassten Anschlussverbindungen an den Drehkreuzen von CDG. Fluggesellschaften versenden proaktive SMS-Benachrichtigungen; einige, darunter Air France und EasyJet, haben vorübergehend die Mindest-Check-in-Zeiten für Langstreckenflüge verlängert.
Blickt man in die Zukunft, sollten globale Mobilitätsverantwortliche beobachten, ob Frankreich vorübergehende „Schnellspuren“ für häufig reisende Geschäftsreisende einführt oder mobile Registrierungsteams an Unternehmensstandorten einsetzt – eine Lösung, die bereits bei den Olympischen Spielen Paris 2024 getestet wurde. Bis die Zuverlässigkeit steigt, sollten Entsandte und Besuchsmanager großzügige Zeitpuffer in ihre Reisepläne einbauen und Nachweise über Weiterflüge mitführen, um bei Umleitungen gewappnet zu sein.
Im Rahmen des EES müssen alle Drittstaatsangehörigen, die sich kurz im Schengen-Raum aufhalten, bei der ersten Grenzüberquerung vier Fingerabdrücke und ein aktuelles biometrisches Foto abgeben. Nach der Registrierung ist bei späteren Grenzübertritten nur noch eine einzelne biometrische Kontrolle erforderlich. Französische Flughäfen haben Hunderte von Kiosken installiert und die PARAFE-E-Gates aufgerüstet, doch technische Probleme in der Anfangsphase – darunter Ausfälle der Hardware, Softwareverzögerungen und Personalmangel – haben die Kapazitäten stark belastet, gerade jetzt, wo das Geschäftsreiseaufkommen im Frühling wieder ansteigt.
Flughafenbetreiber führen die Engpässe auf eine „Lernkurve“ sowohl bei den Reisenden als auch bei den Grenzbeamten zurück. Passagiere, die mit dem Verfahren nicht vertraut sind, haben Schwierigkeiten bei der korrekten Platzierung des Passes und der Ausrichtung der Kamera, während die Beamten manuell eingreifen müssen, um fehlgeschlagene Scans zu korrigieren und illegale Abreisen zu verhindern. Das Innenministerium betont, dass sich die Leistung vor dem Sommeransturm stabilisieren werde und weist darauf hin, dass das System eine Voraussetzung für die Einführung der ETIAS-Reisegenehmigungen im Jahr 2026 ist.
Für multinationale Unternehmen hat die Umstellung unmittelbare Auswirkungen: Reise-Teams empfehlen ihren Mitarbeitern bereits, mindestens zwei Stunden mehr für die Abreise einzuplanen, und Reisebüros warnen vor möglichen verpassten Anschlussverbindungen an den Drehkreuzen von CDG. Fluggesellschaften versenden proaktive SMS-Benachrichtigungen; einige, darunter Air France und EasyJet, haben vorübergehend die Mindest-Check-in-Zeiten für Langstreckenflüge verlängert.
Blickt man in die Zukunft, sollten globale Mobilitätsverantwortliche beobachten, ob Frankreich vorübergehende „Schnellspuren“ für häufig reisende Geschäftsreisende einführt oder mobile Registrierungsteams an Unternehmensstandorten einsetzt – eine Lösung, die bereits bei den Olympischen Spielen Paris 2024 getestet wurde. Bis die Zuverlässigkeit steigt, sollten Entsandte und Besuchsmanager großzügige Zeitpuffer in ihre Reisepläne einbauen und Nachweise über Weiterflüge mitführen, um bei Umleitungen gewappnet zu sein.
Quelle: La Presse via AllAfrica
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