
Am 23. April 2026 startete Immigration, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) eine landesweite Konsultation, um Rückmeldungen zur radikalsten Überarbeitung des Express-Entry-Systems seit dessen Einführung im Jahr 2015 einzuholen. Das Ministerium schlägt vor, die Programme für Fachkräfte, kanadische Berufserfahrung und Facharbeiter in einem einzigen, vereinfachten Verfahren zusammenzuführen und das Comprehensive Ranking System (CRS) neu zu gestalten, sodass höhere Einkommen und echte Jobangebote stärker gewichtet werden als bloße kanadische Berufserfahrung.
Wesentliche Elemente sind eine einheitliche Zulassungsvoraussetzung – kanadischer Schulabschluss (oder gleichwertig), Sprachkenntnisse auf CLB 6-Niveau und ein Jahr Berufserfahrung in TEER 0-3, sowohl innerhalb als auch außerhalb Kanadas. IRCC erwägt zudem einen „Hochlohnberufe“-Bonus, der Punkte für Jobangebote nur dann vergibt, wenn das Gehalt über dem nationalen Median liegt. Dies soll Betrug eindämmen und gleichzeitig Top-Talente anziehen.
Für internationale Arbeitgeber, die Express Entry nutzen, um hochqualifizierte Mitarbeitende zu regulieren, bietet die Konsultationsphase bis zum 24. Mai die Chance, die Punktevergabe mitzugestalten – insbesondere hinsichtlich der Gehaltsschwellen, die Berufseinsteiger im MINT-Bereich benachteiligen könnten. Mobilitätsteams sollten zudem mit Änderungen im IT-System und aktualisierten Formularen rechnen, falls die Zusammenlegung der drei Programme umgesetzt wird; IRCC plant, die Regulierungsentwürfe bereits im dritten Quartal 2026 zu beginnen.
Die Reaktionen der Interessengruppen sind gemischt. Große Technologieunternehmen begrüßen den gehaltsbasierten Ansatz, da er besser zu ihren Vergütungsstrukturen passt, während Universitäten warnen, dass Doktoranden mit unterdurchschnittlichem Einkommen trotz langfristigem Potenzial an Wettbewerbsfähigkeit verlieren könnten. Einwanderungsanwälte befürchten, dass die Absenkung der Bildungsanforderung auf Schulabschluss die Bewerberzahl erhöht und die CRS-Schnittstellenwerte steigen lässt.
Nach Auswertung der Rückmeldungen wird IRCC die endgültigen Regelungen in der Canada Gazette veröffentlichen. Die Umsetzung könnte mit dem Einwanderungsplan für 2027 zusammenfallen, was Arbeitgebern etwa 12 bis 18 Monate Zeit gibt, ihre Talentakquise, Anerkennungsverfahren und Sprachtest-Budgets anzupassen.
Wesentliche Elemente sind eine einheitliche Zulassungsvoraussetzung – kanadischer Schulabschluss (oder gleichwertig), Sprachkenntnisse auf CLB 6-Niveau und ein Jahr Berufserfahrung in TEER 0-3, sowohl innerhalb als auch außerhalb Kanadas. IRCC erwägt zudem einen „Hochlohnberufe“-Bonus, der Punkte für Jobangebote nur dann vergibt, wenn das Gehalt über dem nationalen Median liegt. Dies soll Betrug eindämmen und gleichzeitig Top-Talente anziehen.
Für internationale Arbeitgeber, die Express Entry nutzen, um hochqualifizierte Mitarbeitende zu regulieren, bietet die Konsultationsphase bis zum 24. Mai die Chance, die Punktevergabe mitzugestalten – insbesondere hinsichtlich der Gehaltsschwellen, die Berufseinsteiger im MINT-Bereich benachteiligen könnten. Mobilitätsteams sollten zudem mit Änderungen im IT-System und aktualisierten Formularen rechnen, falls die Zusammenlegung der drei Programme umgesetzt wird; IRCC plant, die Regulierungsentwürfe bereits im dritten Quartal 2026 zu beginnen.
Die Reaktionen der Interessengruppen sind gemischt. Große Technologieunternehmen begrüßen den gehaltsbasierten Ansatz, da er besser zu ihren Vergütungsstrukturen passt, während Universitäten warnen, dass Doktoranden mit unterdurchschnittlichem Einkommen trotz langfristigem Potenzial an Wettbewerbsfähigkeit verlieren könnten. Einwanderungsanwälte befürchten, dass die Absenkung der Bildungsanforderung auf Schulabschluss die Bewerberzahl erhöht und die CRS-Schnittstellenwerte steigen lässt.
Nach Auswertung der Rückmeldungen wird IRCC die endgültigen Regelungen in der Canada Gazette veröffentlichen. Die Umsetzung könnte mit dem Einwanderungsplan für 2027 zusammenfallen, was Arbeitgebern etwa 12 bis 18 Monate Zeit gibt, ihre Talentakquise, Anerkennungsverfahren und Sprachtest-Budgets anzupassen.
Quelle: IRCC – Government of Canada