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Gesetzesverordnungen in den Hongkonger Amtsblättern zur Regulierung von Fahrdienstvermittlungen

Mai 27, 2026
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Gesetzesverordnungen in den Hongkonger Amtsblättern zur Regulierung von Fahrdienstvermittlungen
Nach fast einem Jahrzehnt der Unsicherheit für Plattformen wie Uber und GOGOX hat die Regierung von Hongkong am 26. Mai 2026 offiziell vier untergeordnete Rechtsverordnungen veröffentlicht, die die operativen Details der Road Traffic (Amendment) (Ride-hailing Service) Ordinance 2025 regeln. Die neue Verordnung schafft drei unterschiedliche Dokumente, die jede Plattform nun vorweisen muss: eine Ride-hailing-Service-Lizenz für jeden App-Betreiber, eine Ride-hailing-Fahrzeuggenehmigung für das Fahrzeug selbst und eine Fahrgenehmigung für jeden Fahrer. Alle drei Dokumente sind jeweils drei Jahre gültig und verlängerbar und enthalten Meldepflichten, die dem Verkehrsamt Echtzeit-Einblicke in Preisgestaltung, Fahrgastzahlen und Sicherheitsleistungen ermöglichen. Die Gebühren reichen von 7.500 HK$ für eine Fahrgenehmigung bis zu 185.000 HK$ für eine Betreiberlizenz und bringen den Ride-hailing-Sektor auf das Niveau des streng regulierten Taxigewerbes der Stadt.

Wesentlich ist eine separate Bekanntmachung, die die erste Vergabe von Fahrzeuggenehmigungen auf 10.000 begrenzt – die Hälfte der 20.500, die von der Smart Transportation Alliance, die Uber und seine Wettbewerber vertritt, beantragt wurden. Die Behörden argumentieren, dass diese Obergrenze notwendig sei, um das auf Bus- und Schienenverkehr ausgerichtete Netz Hongkongs zu schützen, das bereits 90 % der täglichen Fahrten abwickelt. Das Verkehrs- und Logistikbüro wird die Obergrenze jährlich anhand von Staudaten und Kundenzufriedenheitswerten überprüfen, sodass eine schrittweise Erhöhung möglich bleibt.

Gesetzesverordnungen in den Hongkonger Amtsblättern zur Regulierung von Fahrdienstvermittlungen


Eine dritte Änderung fasst die Fahrprüfungen für Taxi- und Ride-hailing-Fahrer zusammen, was die Qualifikationswege vereinfacht, aber auch die Anforderungen für private Fahrer erhöht, die nun Kenntnisse der Taxi-Vorschriften und der Fahrgastrechte nachweisen müssen. Branchenjuristen weisen darauf hin, dass damit die Grauzone beseitigt wird, die es privaten Fahrern bisher erlaubte, über Apps ohne eine Lizenz für öffentliche Kleinbusse oder Taxis zu fahren – eine Praxis, die seit 2015 zu Dutzenden von Festnahmen geführt hat.

Für Firmen, die Mobilitätsdienste organisieren, schafft der neue Rahmen endlich Rechtssicherheit für Verträge mit Ride-hailing-Anbietern, etwa für Fahrten zum Flughafen, den späten Personentransport oder Umzugsunterstützung. Unternehmen sollten ihre Richtlinien zum Lieferantenrisiko aktualisieren, um den Nachweis aller drei Genehmigungen zu verlangen, und mögliche Fahrpreiserhöhungen einplanen, da die Betreiber die Lizenzkosten weitergeben.

Expatriates, die nach dem 1. Juli – dem geplanten Inkrafttretungsdatum – nach Hongkong kommen, können mit einer verlässlicheren App-Abdeckung rechnen, müssen aber mit längeren Wartezeiten rechnen, falls die Nachfrage die Obergrenze von 10.000 Fahrzeugen übersteigt.
Quelle: OpenGov Asia

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