
Ein interner Prüfbericht der Europäischen Union, der am 28. Mai veröffentlicht wurde, deckt erhebliche Mängel bei den Schengen-Visumantragszentren von VFS Global in ganz Indien auf. Eine 20-köpfige EU-Delegation, die indische Einrichtungen inspizierte und 11 Konsulate von Mitgliedstaaten befragte, stellte wiederkehrende Probleme fest – von fehlenden biometrischen Daten und fehlerhaften Eingaben bis hin zu Vorwürfen, dass Mitarbeiter der Zentren Termine verkauft hätten. Die höchsten Fehlerquoten wurden Berichten zufolge in Delhi, Mumbai und Hyderabad verzeichnet.
Laut dem Audit beklagten mehrere EU-Missionen, dass sich die Qualität nach Beschwerden zwar kurzzeitig verbesserte, dann aber schnell wieder verschlechterte, was die Slowakei dazu veranlasste, komplett zu einem anderen Dienstleister zu wechseln. Weitere Kritikpunkte waren „lässige Dokumentenabfolge, schlechte Scans, unzureichende IT-Kapazitäten und inkonsistente Gebührenüberweisungen“. Antragsteller wurden zudem unter Druck gesetzt, kostenpflichtige Premium-Dienste ohne informierte Zustimmung zu erwerben, woraufhin Schweden unterschriebene Opt-out-Formulare verlangte.
Die Delegation schlug gemeinsame Stichprobenkontrollen, einheitliche Standardarbeitsanweisungen (SOPs) und eine stärkere mittlere Führungsebene vor, um Missstände einzudämmen. Die Mitgliedstaaten forderten VFS Global außerdem auf, die Rückerstattungsverfahren für unzulässige Anträge zu klären und das chronische Personaldefizit zu beheben. Während die Schweiz zugab, „keine Alternative zu VFS zu haben“, berichtete Polen, dass Beschwerden über den Verkauf von Terminen „fast täglich“ eingehen.
Für indische Reisende und multinationale Unternehmen, die regelmäßig Mitarbeiter nach Europa entsenden, erklären die Ergebnisse die langen Visumschlangen, verlorene Dokumente und undurchsichtige Gebühren. Mobilitätsmanager sollten mit strengeren Prüfungen, zusätzlichen Stichprobenkontrollen und möglicherweise neuen Wettbewerbern auf dem Outsourcing-Markt rechnen, falls die Verträge neu ausgeschrieben werden. Kurzfristig sollten Unternehmen längere Antragsfristen einplanen, auf vollständige digitale Kopien der Einreichungen bestehen und Reisende vor Drittanbietern warnen, die Termine angeblich garantieren.
Laut dem Audit beklagten mehrere EU-Missionen, dass sich die Qualität nach Beschwerden zwar kurzzeitig verbesserte, dann aber schnell wieder verschlechterte, was die Slowakei dazu veranlasste, komplett zu einem anderen Dienstleister zu wechseln. Weitere Kritikpunkte waren „lässige Dokumentenabfolge, schlechte Scans, unzureichende IT-Kapazitäten und inkonsistente Gebührenüberweisungen“. Antragsteller wurden zudem unter Druck gesetzt, kostenpflichtige Premium-Dienste ohne informierte Zustimmung zu erwerben, woraufhin Schweden unterschriebene Opt-out-Formulare verlangte.
Die Delegation schlug gemeinsame Stichprobenkontrollen, einheitliche Standardarbeitsanweisungen (SOPs) und eine stärkere mittlere Führungsebene vor, um Missstände einzudämmen. Die Mitgliedstaaten forderten VFS Global außerdem auf, die Rückerstattungsverfahren für unzulässige Anträge zu klären und das chronische Personaldefizit zu beheben. Während die Schweiz zugab, „keine Alternative zu VFS zu haben“, berichtete Polen, dass Beschwerden über den Verkauf von Terminen „fast täglich“ eingehen.
Für indische Reisende und multinationale Unternehmen, die regelmäßig Mitarbeiter nach Europa entsenden, erklären die Ergebnisse die langen Visumschlangen, verlorene Dokumente und undurchsichtige Gebühren. Mobilitätsmanager sollten mit strengeren Prüfungen, zusätzlichen Stichprobenkontrollen und möglicherweise neuen Wettbewerbern auf dem Outsourcing-Markt rechnen, falls die Verträge neu ausgeschrieben werden. Kurzfristig sollten Unternehmen längere Antragsfristen einplanen, auf vollständige digitale Kopien der Einreichungen bestehen und Reisende vor Drittanbietern warnen, die Termine angeblich garantieren.
Quelle: The Indian Express