
Auf dem Jahreskongress von ACI Europe am 23. Juni warnte Verbandspräsident und Fraport-CEO Stefan Schulte davor, dass das kürzlich eingeführte EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) bereits „erhebliche operative Herausforderungen“ an vielen Flughäfen – darunter auch Brüssel – verursacht, da die biometrische Erfassung von Drittstaatsangehörigen länger dauert. Er forderte die Europäische Kommission auf, den Grenzbehörden zu erlauben, das System in Spitzenzeiten vorübergehend auszusetzen, um „inakzeptable“ Warteschlangen und verpasste Flüge zu vermeiden.
ACI Europe, das über 500 Flughäfen vertritt, stellte fünf Prioritäten für die kommende EU-Luftfahrtstrategie vor: Kapazitätssicherung durch Reform der Slot-Regeln, regulatorische Planungssicherheit für Investitionen in Höhe von 360 Milliarden Euro in Flughäfen, Schutz der regionalen Anbindung, Beschleunigung von Innovationen sowie Unterstützung der Dekarbonisierung durch Anreize für nachhaltige Flugkraftstoffe.
Der Branchenverband warnte, dass eine Überarbeitung der Richtlinie zu Flughafengebühren ohne Ausgleich des Investorenrisikos Infrastrukturprojekte gefährden könnte, die für die Erreichung von Kapazitäts- und Umweltzielen notwendig sind. Zudem argumentierte er, dass eine Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems auf alle abfliegenden Flüge die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Drehkreuze gegenüber Konkurrenten aus dem Nahen Osten und den USA schwächen würde.
Für Belgien, wo der Flughafen Brüssel diesen Monat bereits vierstündige Einwanderungswarteschlangen verzeichnete, bedeutet der Appell von ACI Europe die Aussicht auf kurzfristige betriebliche Ausnahmeregelungen während der Juli-August-Spitzenzeit. Reiseveranstalter sollten die Regierungsmitteilungen genau verfolgen und Zeitpuffer in ihre Flugpläne einbauen, insbesondere bei engen Verbindungen innerhalb des Schengen-Raums.
Die Organisation forderte die Kommission zudem auf, vor der Einführung weiterer digitaler Grenzkontrollmaßnahmen Airlines, Flughäfen und Grenzpolizeigewerkschaften zu konsultieren, da in einigen Mitgliedstaaten noch immer nicht genügend biometrische Terminals und Personal vorhanden sind.
ACI Europe, das über 500 Flughäfen vertritt, stellte fünf Prioritäten für die kommende EU-Luftfahrtstrategie vor: Kapazitätssicherung durch Reform der Slot-Regeln, regulatorische Planungssicherheit für Investitionen in Höhe von 360 Milliarden Euro in Flughäfen, Schutz der regionalen Anbindung, Beschleunigung von Innovationen sowie Unterstützung der Dekarbonisierung durch Anreize für nachhaltige Flugkraftstoffe.
Der Branchenverband warnte, dass eine Überarbeitung der Richtlinie zu Flughafengebühren ohne Ausgleich des Investorenrisikos Infrastrukturprojekte gefährden könnte, die für die Erreichung von Kapazitäts- und Umweltzielen notwendig sind. Zudem argumentierte er, dass eine Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems auf alle abfliegenden Flüge die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Drehkreuze gegenüber Konkurrenten aus dem Nahen Osten und den USA schwächen würde.
Für Belgien, wo der Flughafen Brüssel diesen Monat bereits vierstündige Einwanderungswarteschlangen verzeichnete, bedeutet der Appell von ACI Europe die Aussicht auf kurzfristige betriebliche Ausnahmeregelungen während der Juli-August-Spitzenzeit. Reiseveranstalter sollten die Regierungsmitteilungen genau verfolgen und Zeitpuffer in ihre Flugpläne einbauen, insbesondere bei engen Verbindungen innerhalb des Schengen-Raums.
Die Organisation forderte die Kommission zudem auf, vor der Einführung weiterer digitaler Grenzkontrollmaßnahmen Airlines, Flughäfen und Grenzpolizeigewerkschaften zu konsultieren, da in einigen Mitgliedstaaten noch immer nicht genügend biometrische Terminals und Personal vorhanden sind.
Quelle: Aviation24.be
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