
Europas Luftfahrtverbände – ACI Europe, Airlines for Europe und IATA – haben an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geschrieben und davor gewarnt, dass das neue Schengen-Einreise-/Ausreisesystem (EES) bereits zu Grenzwartezeiten von bis zu fünf Stunden führt und Flüge halb leer starten müssen. Die Organisationen fordern, dass die Mitgliedstaaten das System während der Spitzenzeiten im Juli und August abschalten können, wenn die Kapazitäten des Grenzpersonals überlastet sind. Am 1. Juli 2026 schloss sich der World Travel & Tourism Council dieser Forderung an und schätzt, dass Wartezeiten von über drei Stunden bis zu 41 Millionen potenzielle Besucher abschrecken und in dieser Saison Ausgaben von 45 Milliarden Euro verhindern könnten.
Obwohl die Regeln sich an Nicht-EU-Bürger richten, verursachen Verzögerungen an den Gates auch Auswirkungen auf Schengen-Flüge, da Bodenabfertigungsressourcen umgeleitet werden. Für Österreich – wo der Flughafen Wien am ersten Ferienwochenende mit über 320.000 Passagieren rechnet – ist das Risiko besonders hoch. Der Flughafen hat stark in Selbstbedienungskioske und neue CT-Scanner investiert, doch diese Effizienzvorteile werden zunichtegemacht, wenn ankommende Reisende stundenlang in Einwanderungsschlangen stehen. Reiseveranstalter melden erste Anzeichen von Buchungsverschiebungen bei Langstreckenkunden, die Störungen an europäischen Drehkreuzen fürchten.
Österreichische Mobility-Manager in Unternehmen sollten die täglich vom Innenministerium veröffentlichten Wartezeiten genau beobachten und längere Umsteigezeiten in Reisepläne einbauen, insbesondere für Mitarbeiter, die aus Nicht-EU-Einsätzen zurückkehren. Sollte die Kommission die geforderte Flexibilität gewähren, könnte die Umsetzung in den Mitgliedstaaten unterschiedlich ausfallen: Wien könnte an extrem stark frequentierten Tagen eine Aussetzung des Systems wählen, während benachbarte Flughäfen dies möglicherweise nicht tun.
Langfristig fordern die Branchenverbände von der Kommission, die Einführung der „Travel to Europe“-Vorregistrierungs-App zu beschleunigen und vor der vollständigen EES-Durchsetzung im September Mindestpersonalquoten sicherzustellen. Unternehmen, die auf planbare Crewwechsel und Geschäftsreisen angewiesen sind, sollten sich mit Branchenverbänden abstimmen, um österreichische Interessen in diesen Verhandlungen zu vertreten.
Obwohl die Regeln sich an Nicht-EU-Bürger richten, verursachen Verzögerungen an den Gates auch Auswirkungen auf Schengen-Flüge, da Bodenabfertigungsressourcen umgeleitet werden. Für Österreich – wo der Flughafen Wien am ersten Ferienwochenende mit über 320.000 Passagieren rechnet – ist das Risiko besonders hoch. Der Flughafen hat stark in Selbstbedienungskioske und neue CT-Scanner investiert, doch diese Effizienzvorteile werden zunichtegemacht, wenn ankommende Reisende stundenlang in Einwanderungsschlangen stehen. Reiseveranstalter melden erste Anzeichen von Buchungsverschiebungen bei Langstreckenkunden, die Störungen an europäischen Drehkreuzen fürchten.
Österreichische Mobility-Manager in Unternehmen sollten die täglich vom Innenministerium veröffentlichten Wartezeiten genau beobachten und längere Umsteigezeiten in Reisepläne einbauen, insbesondere für Mitarbeiter, die aus Nicht-EU-Einsätzen zurückkehren. Sollte die Kommission die geforderte Flexibilität gewähren, könnte die Umsetzung in den Mitgliedstaaten unterschiedlich ausfallen: Wien könnte an extrem stark frequentierten Tagen eine Aussetzung des Systems wählen, während benachbarte Flughäfen dies möglicherweise nicht tun.
Langfristig fordern die Branchenverbände von der Kommission, die Einführung der „Travel to Europe“-Vorregistrierungs-App zu beschleunigen und vor der vollständigen EES-Durchsetzung im September Mindestpersonalquoten sicherzustellen. Unternehmen, die auf planbare Crewwechsel und Geschäftsreisen angewiesen sind, sollten sich mit Branchenverbänden abstimmen, um österreichische Interessen in diesen Verhandlungen zu vertreten.
Quelle: Ukrainian National News & WTTC