
Am 6. Juli 2026 veröffentlichte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) seinen monatlichen Arbeitsmarktbericht, der einen Anstieg der registrierten Stellenangebote um 5,7 % auf 47.244 im Juni – den höchsten Stand seit 2022 – zeigt. Während die Gesamtarbeitslosigkeit leicht auf 2,9 % sank, stieg die Zahl der offenen Stellen, die der schweizerischen Meldepflicht unterliegen, auf fast 32.000 an. Dies deutet auf akuten Fachkräftemangel in den Bereichen Ingenieurwesen, Gesundheitswesen und IT hin. Für Fachleute im Bereich globale Mobilität sind diese Zahlen besonders relevant, da viele der schwer zu besetzenden Stellen jene sind, für die Schweizer Arbeitgeber Drittstaatsangehörige suchen, wenn lokale und EU/EFTA-Rekrutierungsbemühungen scheitern.
Obwohl der Bundesrat im November die Kontingente für Arbeitserlaubnisse 2026 unverändert ließ (8.500 langfristige B-Bewilligungen und 4.500 kurzfristige L-Bewilligungen für Nicht-EU-Arbeitnehmer), steigen die Auslastungsraten: SECO schätzt, dass bis Ende Juni bereits 68 % der B-Bewilligungen und 55 % der L-Bewilligungen vergeben waren, verglichen mit 60 % bzw. 48 % im Vorjahr zur gleichen Zeit. Experten sehen in den Daten eine klare Empfehlung, dass Unternehmen ihre Kontingentanträge frühzeitig in der zweiten Jahreshälfte stellen sollten – insbesondere für ICT-Spezialisten, bei denen die Stellenangebote im Monatsvergleich um 12 % zulegten. „Verzögerungen bei der Bewilligung können Projektzeitpläne gefährden“, warnte Claude Favre, Leiter Immigration bei einer Big-Four-Beratung in Genf. „Da die Kontingente begrenzt sind, gilt das Prinzip ‚Wer zuerst kommt, mahlt zuerst‘.“
Der Bericht zeigt zudem einen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit um 9,8 % im Jahresvergleich, eine Entwicklung, der die Regierung mit einer Ausweitung der Lehrstellenprogramme entgegenwirken will. Für internationale Entsandte könnte der Anstieg strengere arbeitsmarktliche Prüfungen bedeuten, da die kantonalen Behörden die Bedürfnisse von inländischer und ausländischer Beschäftigung ausbalancieren müssen.
Praktischer Tipp: Personalabteilungen sollten jetzt den Personalbedarf für 2027 prognostizieren, kantonale Kontingentplätze für Arbeitsmarktprüfungen frühzeitig reservieren und detailliertere Begründungen vorbereiten – insbesondere bei Verlängerungen von L-Bewilligungen – angesichts des politischen Fokus auf Migration vor den Bundeswahlen 2027.
Obwohl der Bundesrat im November die Kontingente für Arbeitserlaubnisse 2026 unverändert ließ (8.500 langfristige B-Bewilligungen und 4.500 kurzfristige L-Bewilligungen für Nicht-EU-Arbeitnehmer), steigen die Auslastungsraten: SECO schätzt, dass bis Ende Juni bereits 68 % der B-Bewilligungen und 55 % der L-Bewilligungen vergeben waren, verglichen mit 60 % bzw. 48 % im Vorjahr zur gleichen Zeit. Experten sehen in den Daten eine klare Empfehlung, dass Unternehmen ihre Kontingentanträge frühzeitig in der zweiten Jahreshälfte stellen sollten – insbesondere für ICT-Spezialisten, bei denen die Stellenangebote im Monatsvergleich um 12 % zulegten. „Verzögerungen bei der Bewilligung können Projektzeitpläne gefährden“, warnte Claude Favre, Leiter Immigration bei einer Big-Four-Beratung in Genf. „Da die Kontingente begrenzt sind, gilt das Prinzip ‚Wer zuerst kommt, mahlt zuerst‘.“
Der Bericht zeigt zudem einen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit um 9,8 % im Jahresvergleich, eine Entwicklung, der die Regierung mit einer Ausweitung der Lehrstellenprogramme entgegenwirken will. Für internationale Entsandte könnte der Anstieg strengere arbeitsmarktliche Prüfungen bedeuten, da die kantonalen Behörden die Bedürfnisse von inländischer und ausländischer Beschäftigung ausbalancieren müssen.
Praktischer Tipp: Personalabteilungen sollten jetzt den Personalbedarf für 2027 prognostizieren, kantonale Kontingentplätze für Arbeitsmarktprüfungen frühzeitig reservieren und detailliertere Begründungen vorbereiten – insbesondere bei Verlängerungen von L-Bewilligungen – angesichts des politischen Fokus auf Migration vor den Bundeswahlen 2027.