
Zypern hat am 7. Juli 2026 offiziell das lang erwartete Ausbauprogramm „Phase II“ für seine beiden internationalen Flughäfen gestartet, als Präsident Nikos Christodoulides den Grundstein am Flughafen Larnaca legte. Das von Hermes Airports betriebene Projekt im Wert von 170 Millionen Euro erweitert die Terminalfläche in Larnaca um 20.000 m², schafft einen neuen Flügel mit sechs zusätzlichen Abflug- und Ankunftsgates, weitere Gepäckbänder, größere Duty-Free- und Gastronomiebereiche sowie eine parallele Rollbahnverlängerung, die die Abfertigungszeiten der Flugzeuge verkürzt. Auch der Flughafen Paphos wird seine Terminalkapazität um etwa 30 % erhöhen, mit neu gestalteten Sicherheits- und Passkontrollbereichen, die die Wartezeiten in der geschäftigen Sommersaison reduzieren sollen.
Die Finanzierung erfolgt vollständig durch Hermes ohne staatliche Mittel. Die Bauarbeiten folgen auf langwierige Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium und eine Konzessionsänderung im Dezember 2025, die dem privaten Betreiber grünes Licht gab. Die Bauausführung übernimmt ein Joint Venture von Bouygues Bâtiment International und Iacovou Brothers. Die Bauzeit ist mit 30 Monaten in Larnaca und 27 Monaten in Paphos angesetzt, wobei beide Flughäfen während der gesamten Bauphase voll funktionsfähig bleiben. Nach Fertigstellung wird Larnaca jährlich 12,4 Millionen Passagiere abfertigen können – fast doppelt so viele wie die aktuelle Bevölkerung der Insel – während Paphos die Marke von 5 Millionen Passagieren erreichen wird.
Hermes betont, dass die zusätzliche Kapazität entscheidend ist, da Zypern seine Tourismusmärkte diversifizieren und ganzjährig Konferenzen, medizinische Reisende und Firmenveranstaltungen anziehen möchte. Fluggesellschaften haben bereits Interesse signalisiert: Wizz Air und British Airways haben zusätzliche Slots für den Sommer 2027 angefragt, und Golf-Airlines prüfen Berichten zufolge den Einsatz von Großraumflugzeugen, sobald die Rollbahnverlängerung abgeschlossen ist. Für Geschäftsreisende verspricht das Projekt kürzere Umsteigezeiten, mehr Lounge-Fläche und einen reibungsloseren Ablauf bei der Einreise, insbesondere mit der Einführung neuer E-Gates und modernisierter, Schengen-konformer Passkontrollstellen im Jahr 2028.
Auch lokale Exporteure profitieren: Eine größere Vorfeldfläche und verbesserte Frachtabfertigung erhöhen die Kapazität um 40 %, was den Versand von hochwertigen Pharmazeutika und verderblichen Waren nach Europa und in den Nahen Osten erleichtert. Die Flughäfen Zyperns gelten bereits als Indikator für die wirtschaftliche Lage der Insel – die Luftverkehrsanbindung trägt rund 22 % zum BIP bei – und die Verantwortlichen sehen den Ausbau als Zeichen der Widerstandsfähigkeit nach zwei Jahren regionaler Sicherheitskrisen, die die Sitzplatzkapazität vorübergehend einschränkten. Mit der frühzeitigen Erweiterung will Zypern seine Position als bevorzugtes Drehkreuz für Freizeit- und Geschäftsreisende im östlichen Mittelmeer langfristig sichern.
Die Finanzierung erfolgt vollständig durch Hermes ohne staatliche Mittel. Die Bauarbeiten folgen auf langwierige Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium und eine Konzessionsänderung im Dezember 2025, die dem privaten Betreiber grünes Licht gab. Die Bauausführung übernimmt ein Joint Venture von Bouygues Bâtiment International und Iacovou Brothers. Die Bauzeit ist mit 30 Monaten in Larnaca und 27 Monaten in Paphos angesetzt, wobei beide Flughäfen während der gesamten Bauphase voll funktionsfähig bleiben. Nach Fertigstellung wird Larnaca jährlich 12,4 Millionen Passagiere abfertigen können – fast doppelt so viele wie die aktuelle Bevölkerung der Insel – während Paphos die Marke von 5 Millionen Passagieren erreichen wird.
Hermes betont, dass die zusätzliche Kapazität entscheidend ist, da Zypern seine Tourismusmärkte diversifizieren und ganzjährig Konferenzen, medizinische Reisende und Firmenveranstaltungen anziehen möchte. Fluggesellschaften haben bereits Interesse signalisiert: Wizz Air und British Airways haben zusätzliche Slots für den Sommer 2027 angefragt, und Golf-Airlines prüfen Berichten zufolge den Einsatz von Großraumflugzeugen, sobald die Rollbahnverlängerung abgeschlossen ist. Für Geschäftsreisende verspricht das Projekt kürzere Umsteigezeiten, mehr Lounge-Fläche und einen reibungsloseren Ablauf bei der Einreise, insbesondere mit der Einführung neuer E-Gates und modernisierter, Schengen-konformer Passkontrollstellen im Jahr 2028.
Auch lokale Exporteure profitieren: Eine größere Vorfeldfläche und verbesserte Frachtabfertigung erhöhen die Kapazität um 40 %, was den Versand von hochwertigen Pharmazeutika und verderblichen Waren nach Europa und in den Nahen Osten erleichtert. Die Flughäfen Zyperns gelten bereits als Indikator für die wirtschaftliche Lage der Insel – die Luftverkehrsanbindung trägt rund 22 % zum BIP bei – und die Verantwortlichen sehen den Ausbau als Zeichen der Widerstandsfähigkeit nach zwei Jahren regionaler Sicherheitskrisen, die die Sitzplatzkapazität vorübergehend einschränkten. Mit der frühzeitigen Erweiterung will Zypern seine Position als bevorzugtes Drehkreuz für Freizeit- und Geschäftsreisende im östlichen Mittelmeer langfristig sichern.
Quelle: PhileNews Insider
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