
Der italienische Sommerreiseverkehr geriet am 7. Juli erneut ins Stocken, als der 24-stündige landesweite Streik des Fluglotsenpersonals in den zweiten Tag ging. Dies führte zu Dutzenden weiterer Flugausfälle am Flughafen Palermo Falcone-Borsellino und Catania Fontanarossa und wirkte sich auch auf die Drehkreuze Mailand Malpensa und Linate aus. Die ENAV-Fluglotsen schlossen sich den Bodenabfertigungs- und Sicherheitspersonal an, die bereits am 5. Juli die Arbeit niedergelegt hatten, um einen neuen Tarifvertrag und inflationsindexierte Gehaltserhöhungen zu fordern. Allein an den sizilianischen Flughäfen wurden vor 9 Uhr mehr als 60 Abflüge und 50 Ankünfte gestrichen, während Fluggesellschaften Flüge nach Neapel und Bari umleiteten, um Langstreckenverbindungen aufrechtzuerhalten.
Nach dem italienischen Streikrecht „fasce protette“ waren die Airlines verpflichtet, zwischen 7 und 10 Uhr sowie 18 und 21 Uhr einen Notfahrplan anzubieten, doch diese Schutzzeiten boten Geschäftsreisenden mit Anschlussflügen kaum Erleichterung. Besonders betroffen waren Regionalflüge, die Rom Fiumicino und Mailand für interkontinentale Verbindungen anfliegen; ITA Airways strich allein über 90 Flugsegmente, was EU261-Pflichten zur Fürsorge auslöste. Geschäftsreisende wurden dazu angehalten, Notfallpläne zu aktivieren, darunter Bahnoptionen und Remote-Teilnahmen an Meetings in Norditalien in dieser Woche.
Reisewarnexperten von Aon warnten, dass sich die Streikaktionen voraussichtlich bis in die Hauptferienzeit hineinziehen werden, da drei kürzliche Vermittlungsversuche im Verkehrsministerium gescheitert sind. Für multinationale Unternehmen mit Crewwechseln oder wertvoller Fracht, die über Italien laufen, verdeutlicht der Konflikt die operativen Schwachstellen in einem Markt, der sich erst zu 92 % von der Pandemie erholt hat. Luftfahrtanalysten schätzen, dass jeder 24-stündige landesweite Stillstand den italienischen Flughäfen rund 18 Millionen Euro an direkten und Folgeschäden kostet.
Mit Blick auf die Zukunft haben die Gewerkschaften USB-Lavoro Privato und CUB Trasporti für den 26. und 27. Juli einen weiteren 48-stündigen Streik angekündigt, falls keine Fortschritte erzielt werden – eine Eskalation, die mit der ersten großen Abreisewelle zu Ferragosto zusammenfallen könnte.
Nach dem italienischen Streikrecht „fasce protette“ waren die Airlines verpflichtet, zwischen 7 und 10 Uhr sowie 18 und 21 Uhr einen Notfahrplan anzubieten, doch diese Schutzzeiten boten Geschäftsreisenden mit Anschlussflügen kaum Erleichterung. Besonders betroffen waren Regionalflüge, die Rom Fiumicino und Mailand für interkontinentale Verbindungen anfliegen; ITA Airways strich allein über 90 Flugsegmente, was EU261-Pflichten zur Fürsorge auslöste. Geschäftsreisende wurden dazu angehalten, Notfallpläne zu aktivieren, darunter Bahnoptionen und Remote-Teilnahmen an Meetings in Norditalien in dieser Woche.
Reisewarnexperten von Aon warnten, dass sich die Streikaktionen voraussichtlich bis in die Hauptferienzeit hineinziehen werden, da drei kürzliche Vermittlungsversuche im Verkehrsministerium gescheitert sind. Für multinationale Unternehmen mit Crewwechseln oder wertvoller Fracht, die über Italien laufen, verdeutlicht der Konflikt die operativen Schwachstellen in einem Markt, der sich erst zu 92 % von der Pandemie erholt hat. Luftfahrtanalysten schätzen, dass jeder 24-stündige landesweite Stillstand den italienischen Flughäfen rund 18 Millionen Euro an direkten und Folgeschäden kostet.
Mit Blick auf die Zukunft haben die Gewerkschaften USB-Lavoro Privato und CUB Trasporti für den 26. und 27. Juli einen weiteren 48-stündigen Streik angekündigt, falls keine Fortschritte erzielt werden – eine Eskalation, die mit der ersten großen Abreisewelle zu Ferragosto zusammenfallen könnte.
Quelle: La Sicilia