
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat am 8. Juli eine dringende Mitteilung herausgegeben, in der alle Fluggesellschaften mit EU-Lizenz angewiesen werden, die Fluginformationsgebiete (FIR) von Teheran, Bagdad und Beirut bis mindestens 31. August zu meiden. Obwohl die Empfehlung sich an europäische Airlines richtet, hat sie unmittelbare Auswirkungen auf Flugrouten aus den VAE, da die meisten Flüge von Dubai und Abu Dhabi nach Europa traditionell den iranischen oder irakischen Luftraum überqueren. Fluggesellschaften wie Lufthansa, KLM und British Airways müssen nun südlich über Saudi-Arabien und Ägypten fliegen, was die Flugzeiten um bis zu 40 Minuten verlängert und pro Flugabschnitt etwa 3.000 US-Dollar zusätzliche Treibstoffkosten verursacht.
Die EASA begründet die Entscheidung mit erneuten Drohnen- und Raketenangriffen zwischen US-Streitkräften und iranisch unterstützten Milizen, die inzwischen auch irakisches Gebiet betreffen. Das Informationsbulletin der Agentur zu Konfliktzonen hebt die „fragile“ Natur des Waffenstillstands vom 17. Juni hervor und warnt vor möglichen „Fehlidentifikationen“ ziviler Flugzeuge. Die in den VAE ansässigen Airlines Emirates, Etihad und flydubai unterliegen zwar nicht direkt der EASA, folgen jedoch meist den strengsten globalen Sicherheitsrichtlinien und bestätigten, dass sie die betroffenen FIRs „auf absehbare Zeit“ weiterhin meiden werden.
Frachtspediteure in der Freihandelszone Jebel Ali in Dubai berichten, dass die Frachtraten für Europa seit der Mitteilung bereits um 6–8 % gestiegen sind, bedingt durch längere Flugrouten und eine eingeschränkte Kapazität bei Großraumflugzeugen. Unternehmensreiseteams sollten ihre Reisezeitkalkulationen aktualisieren, Richtlinien zur Fürsorgepflicht bei der Routenwahl überprüfen und Reisende auf mögliche Anschlussprobleme an europäischen Drehkreuzen hinweisen.
Die EASA begründet die Entscheidung mit erneuten Drohnen- und Raketenangriffen zwischen US-Streitkräften und iranisch unterstützten Milizen, die inzwischen auch irakisches Gebiet betreffen. Das Informationsbulletin der Agentur zu Konfliktzonen hebt die „fragile“ Natur des Waffenstillstands vom 17. Juni hervor und warnt vor möglichen „Fehlidentifikationen“ ziviler Flugzeuge. Die in den VAE ansässigen Airlines Emirates, Etihad und flydubai unterliegen zwar nicht direkt der EASA, folgen jedoch meist den strengsten globalen Sicherheitsrichtlinien und bestätigten, dass sie die betroffenen FIRs „auf absehbare Zeit“ weiterhin meiden werden.
Frachtspediteure in der Freihandelszone Jebel Ali in Dubai berichten, dass die Frachtraten für Europa seit der Mitteilung bereits um 6–8 % gestiegen sind, bedingt durch längere Flugrouten und eine eingeschränkte Kapazität bei Großraumflugzeugen. Unternehmensreiseteams sollten ihre Reisezeitkalkulationen aktualisieren, Richtlinien zur Fürsorgepflicht bei der Routenwahl überprüfen und Reisende auf mögliche Anschlussprobleme an europäischen Drehkreuzen hinweisen.
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