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Flughafen Zürich installiert neue CT-Scanner – Passagiere dürfen jetzt bis zu zwei Liter Flüssigkeiten im Handgepäck mitführen

Juli 9, 2026
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Flughafen Zürich installiert neue CT-Scanner – Passagiere dürfen jetzt bis zu zwei Liter Flüssigkeiten im Handgepäck mitführen
Der Flughafen Zürich hat still und leise die Einführung der nächsten Generation von Computertomographie-(CT)-Sicherheitskontrollgeräten an allen Abflugspuren abgeschlossen. Die neuen Geräte gingen am Morgen des 8. Juli 2026 in Betrieb. Die 3D-Bildgebung ermöglicht es dem Sicherheitspersonal, Kabinengepäck zu drehen und zu vergrößern, sodass verbotene Gegenstände klar erkennbar sind, ohne dass Passagiere Laptops, Tablets oder Toilettenartikel auspacken müssen.

Reisende ab Zürich können nun ihre Elektronik im Gepäck lassen und bis zu zwei Liter Flüssigkeiten oder Gele mitnehmen – deutlich mehr als das bisherige EU-weite Limit von 100 Millilitern –, solange jeder Behälter nicht mehr als 500 Milliliter fasst. Der Schweizer Flughafen reiht sich damit in eine kleine Gruppe europäischer Flughäfen ein – darunter London City, Amsterdam Schiphol und Mailand Linate –, die CT-Kontrollspuren bereits vor der EU-Frist im Dezember 2026 für große Flughäfen eingeführt haben.

Der frühe Schritt wurde durch den starken Sommerreiseverkehr motiviert: Swiss International Air Lines rechnet im Juli und August mit rund 60.000 Passagieren pro Tag, was an den herkömmlichen Röntgenkontrollen zu langen Warteschlangen führte. Laut Flughafen Zürich AG erhöht das neue System die Passagierabfertigung pro Stunde um etwa 25 Prozent und halbiert die Anzahl manueller Gepäckkontrollen. Das bedeutet kürzere Wartezeiten für Umsteigepassagiere und weniger verpasste Flüge bei engen Anschlusszeiten, insbesondere bei Wetter- oder Flugverkehrsverzögerungen.

Flughafen Zürich installiert neue CT-Scanner – Passagiere dürfen jetzt bis zu zwei Liter Flüssigkeiten im Handgepäck mitführen


Für Geschäftsreisende beseitigt die Neuerung eine der letzten Engpässe auf der ansonsten nahtlosen Luft-Schienen-Verbindung. Manager, die mit dem Zug aus Basel oder Bern anreisen, können nun in weniger als 20 Minuten vom Bahnhof unter dem Terminal bis zum Gate gelangen – selbst mit einem Rollkoffer voller Präsentationstechnik. Reiseveranstalter berichten zudem, dass die Modernisierung die Kosten für „Priority Security“-Zugaben, die viele Unternehmen für enge Reisepläne gebucht hatten, senken wird, da die regulären Kontrollspuren deutlich schneller geworden sind.

Betrieblich sind die CT-Geräte mit automatischen Tablett-Rückführbändern und biometrischen Boardingkartenlesern kombiniert, wodurch das Personal keine Dokumente mehr anfassen muss. Die Flughafen Zürich AG teilte The Local mit, dass am ersten vollen Betriebstag 96 Prozent der Passagiere die Kontrolle in weniger als fünf Minuten passierten – ein Leistungswert, den der Flughafen auch während der geschäftigen Schulferienzeit halten will.

Die Scanner sind nach EU-Verordnung 2015/1998 zertifiziert und erfüllen die Schweizer Sicherheitsstandards der zivilen Luftfahrt. Die neuen Flüssigkeitsmengen gelten somit für alle Ziele, mit Ausnahme einiger weniger Länder, die bei der Ankunft weiterhin die 100-Milliliter-Regel durchsetzen. Passagiere mit Anschlussflügen innerhalb des Schengen-Raums profitieren von einer vollständig „flüssigkeitsfreundlichen“ Kontrolle, während Reisende in die USA, nach China oder Indien die Bestimmungen am Endziel prüfen sollten.

Swiss International Air Lines hat seine Pre-Flight-E-Mails und App-Benachrichtigungen entsprechend aktualisiert, und Reise-Risikoberater empfehlen Firmenkunden, die Packrichtlinien in Mitarbeiterhandbüchern anzupassen. Mit den geplanten Modernisierungen der Kontrollspuren an den Flughäfen Genf und Basel-Mülhausen bis Frühjahr 2027 positioniert sich die Schweiz als Vorreiter bei passagierfreundlicher Sicherheitstechnologie und bewahrt gleichzeitig ihren Ruf für strenge, aber effiziente Grenzkontrollen.
Quelle: The Local Switzerland

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