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Das Heimatschutzministerium begrenzt internationale Studentenvisa auf vier Jahre und beendet die „Dauer des Status“

Juli 17, 2026
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Das Heimatschutzministerium begrenzt internationale Studentenvisa auf vier Jahre und beendet die „Dauer des Status“
In einer umfassenden Reform der Einwanderungsbestimmungen für Studierende hat das Department of Homeland Security (DHS) am 16. Juli eine endgültige Regelung veröffentlicht, die die bisher unbegrenzte „Dauer des Status“ abschafft und stattdessen eine maximale Aufenthaltsdauer von vier Jahren für F-1-Akademiker, J-1-Austauschbesucher und I-Visum-Inhaber ausländischer Medienvertreter einführt. Nach dem neuen System müssen Studierende, die mehr Zeit für den Abschluss ihres Programms benötigen, eine Verlängerung bei den U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS) beantragen und sich einer erneuten Sicherheitsüberprüfung unterziehen. Auch bei einem Fachwechsel, einem Hochschulwechsel oder einem Statusverlust ist eine erneute Antragstellung erforderlich. Bundesbehörden argumentieren, dass die Maßnahme eine „Schlupfloch“ schließt, das ihrer Ansicht nach einigen Visuminhabern erlaubte, jahrelang mit minimaler Kontrolle im Land zu bleiben. DHS-Minister Markwayne Mullin erklärte, die feste Aufenthaltsdauer „stellt die Fähigkeit der Regierung wieder her, ausländische Studierende angemessen zu überprüfen, zu kontrollieren und zu überwachen“. Die Regel tritt Anfang September in Kraft, was den Universitäten weniger als zwei Monate Zeit gibt, ihre Compliance-Systeme anzupassen und die aktuellen Studierenden zu informieren. Hochschulverbände reagierten alarmiert und warnten, dass der zusätzliche Verwaltungsaufwand die Designated School Officials (DSOs) überfordern und die internationale Einschreibung – die bereits seit drei Jahren aufgrund verschärfter Visakontrollen und pandemiebedingter Nachwirkungen rückläufig ist – weiter bremsen könnte. Besonders betroffen sind Universitäten mit fünfjährigen Architektur-, Promotions- und Medizinstudiengängen; sie müssen nun Zwischenverlängerungen planen und Studierende auf mögliche Lücken bei der Beschäftigungsberechtigung im Rahmen des Optional Practical Training (OPT) vorbereiten. Branchenexperten schätzen, dass mehr als 300.000 Studierende – etwa 20 % der aktuellen F-1-Population – länger als vier Jahre für ihren Abschluss benötigen. Für Manager im Bereich globale Mobilität bedeutet die Änderung höhere Kosten, mehr Unsicherheit und zusätzlichen Arbeitsaufwand. Unternehmen, die ausländische Praktikanten beschäftigen oder Studiengebühren für zukünftige Mitarbeiter übernehmen, müssen Anwaltskosten für jede Verlängerung einplanen und Pufferzeiten für die behördliche Bearbeitung berücksichtigen. Studierende, deren Visum während der Bearbeitung eines Verlängerungsantrags abläuft, können nicht zu Geschäftsreisen oder Praktika ins Ausland reisen. Hochschulen raten betroffenen Studierenden, ihre Reisepässe mindestens sechs Jahre lang gültig zu halten und tadellose akademische Leistungen zu erbringen, um zusätzliche Kontrollen zu vermeiden. Praktische Tipps: (1) Überprüfen Sie die Programmenddaten auf allen I-20/DS-2019-Formularen und reichen Sie Änderungen vor dem 1. September ein; (2) verlängern Sie Reisepässe frühzeitig, um Überschneidungen zu vermeiden; (3) planen Sie Herbstreisen erst nach Genehmigung der Verlängerung; (4) Arbeitgeber sollten in ihren HRIS-Systemen eine Frühwarnfunktion einrichten, um die Vier-Jahres-Grenze für neue F-1-OPT-Mitarbeiter zu überwachen.
Quelle: Associated Press

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