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Airbus-Mitarbeiter in Spanien lehnen Lohn- und Homeoffice-Abkommen ab – unbefristeter Streik geht in die zweite Woche

Juli 18, 2026
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Airbus-Mitarbeiter in Spanien lehnen Lohn- und Homeoffice-Abkommen ab – unbefristeter Streik geht in die zweite Woche
Die Bemühungen, den landesweiten Streik zu beenden, der die sechs spanischen Airbus-Werke lahmgelegt hat, scheiterten am 17. Juli, nachdem die Belegschaften einen vorläufigen Tarif- und Homeoffice-Vertrag, vermittelt von der Gewerkschaft CCOO, abgelehnt hatten. Der Ausstand, der am 6. Juli begann, betrifft die Standorte in Getafe, Puerto Real, Illescas, Tablada, Albacete und Barajas, wo wichtige Komponenten für die A320neo- und A350-Modelle gefertigt werden. Das vorläufige Abkommen sah eine allgemeine Gehaltserhöhung von 5 % rückwirkend ab Januar 2026, weitere 5 % ab April 2027 sowie ein Pilotprogramm vor, das Ingenieuren drei Tage Homeoffice pro Woche ermöglicht. Die Belegschaft forderte jedoch eine sofortige Erhöhung um 8 % zur Inflationsanpassung sowie eine verbindliche Zusage, die Endmontage in Spanien zu belassen. Daher bleiben Streikposten und Mindestdienstvereinbarungen bestehen, die Produktion läuft derzeit nur mit etwa 38 % der normalen Kapazität. Für Manager im Bereich globale Mobilität sind die Auswirkungen gravierend: Airbus fliegt regelmäßig Spezialteams aus Toulouse und Hamburg zu den spanischen Standorten für Qualitätskontrollen ein; diese Flüge werden nun über Bilbao und Sevilla umgeleitet, um Streikposten zu umgehen. Fluggesellschaften, die auf Liefertermine warten, befürchten Verzögerungen: Iberia warnte bereits Investoren, dass zwei für Dezember geplante A321XLR-Lieferungen sich bis 2027 verzögern könnten. Der Arbeitskampf erschwert zudem die Umzugspläne von Führungskräften mit innerbetrieblichen Versetzungen, da die Personalabteilungen die erforderlichen Präsenzzeiten vor Ort für die spanischen Einwanderungsbehörden zur Aufrechterhaltung des Status als hochqualifizierte Fachkraft (HQP) nicht garantieren können. Rechtsexperten raten, Homeoffice-Tage genau zu dokumentieren und die UGE-CE zu informieren, wenn der Anteil der Telearbeit 30 % der Jahresarbeitszeit überschreitet. Die Verhandlungen werden am 22. Juli unter Vermittlung des Nationalen Schlichtungsausschusses fortgesetzt, doch Insider vermuten, dass die Regierung eingreifen könnte, angesichts der Auswirkungen des Streiks auf Spaniens Luft- und Raumfahrtexporte, die 2025 einen Wert von über 11 Milliarden Euro erreichten.
Quelle: Cinco Días

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