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Innenministerium erhöht Bußgelder für britische Arbeitgeber, die illegale Arbeitskräfte beschäftigen

Juli 19, 2026
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Innenministerium erhöht Bußgelder für britische Arbeitgeber, die illegale Arbeitskräfte beschäftigen
In einem am 18. Juli veröffentlichten Update berichtet die Einwanderungsberatung Five Star International, dass die Einwanderungsbehörden ihre Vor-Ort-Razzien und Bußgeldbescheide verschärfen, da das Innenministerium plant, sein Durchsetzungsbudget bis 2028/29 zu verdoppeln. Den der Firma vorliegenden Zahlen zufolge stiegen die Kontrollen illegaler Beschäftigung um 34 % und die Festnahmen um 25 %, seit die Starmer-Regierung 2024 ihr Amt antrat. Ab August 2026 wird die maximale zivilrechtliche Strafe für die Beschäftigung von Personen ohne Arbeitsberechtigung von 60.000 auf 100.000 Pfund pro Arbeitnehmer steigen – der größte Anstieg seit Einführung der Sanktionen im Jahr 2008. Wiederholungstäter könnten zudem auf GOV.UK namentlich genannt und für bis zu fünf Jahre von der Sponsor-Lizenz ausgeschlossen werden. Das Innenministerium begründet das härtere Vorgehen mit anhaltendem Missbrauch in den Branchen Bau, Gastgewerbe und der Erwachsenenpflege, die bereits unter akuten Arbeitskräftemangel leiden. Für multinationale Arbeitgeber ist die Botschaft klar: Rechtmäßigkeitsprüfungen nur bei der Einstellung reichen nicht mehr aus. Mobility- und HR-Teams müssen fortlaufende Audits einführen – insbesondere bei gesponserten Arbeitnehmern mit bald ablaufendem Visum – und sicherstellen, dass die Dokumentenprüftechnologie auf dem neuesten Stand der BRP- und eVisa-Formate ist. Unternehmen, die auf Zeitarbeitskräfte setzen, sollten Compliance-Klauseln in Verträge aufnehmen und für jeden eingesetzten Mitarbeiter einen Nachweis des Status verlangen. Auch Rechtsberater empfehlen eine Überprüfung der globalen Mobilitätspolitik. Viele internationale Entsandte kommen mit kurzfristigen Entsendungsvisa ins Vereinigte Königreich, die keine lokalen externen Einsätze erlauben; ein unbeabsichtigter Verstoß gegen diese Regeln zieht nun höhere finanzielle und reputative Risiken nach sich. Aufgrund der Zunahme von Vor-Ort-Razzien sollten Unternehmen Empfangs- und Sicherheitspersonal schulen, wie sie reagieren, wenn Vollzugsbeamte mit Durchsuchungsbefehlen eintreffen. Obwohl das Parlament die neuen Bußgeldhöhen noch absegnen muss, deuten offizielle Stellen auf parteiübergreifende Unterstützung hin. Arbeitgeber haben daher nur noch wenige Wochen, um Compliance-Lücken zu schließen, bevor die höheren Strafen greifen – proaktive Audits sind jetzt eine dringende Aufgabe auf Vorstandsebene.
Quelle: Five Star International

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