
Der wichtige Nord-Süd-Korridor der Schweiz wurde am Montag, dem 20. Juli, erneut zum Engpass: Die Staus am Gotthard-Strassentunnel erstreckten sich auf 18 Kilometer, die Wartezeiten überstiegen drei Stunden. Der Touring Club Schweiz (TCS) warnte Autofahrer, dass die A2 zwischen Altdorf und Göschenen überlastet sei, und riet allen, die nach Italien reisen, auf den Lötschberg-Autoverlad, den Simplonpass oder den Großen St. Bernhard-Tunnel auszuweichen.
Der Gotthard-Tunnel ist nicht nur ein Ferienstauspot: In der Hochsaison passieren täglich rund 17.000 Lastwagen den Tunnel, der die Hauptverkehrsader für Schweizer Exporte zu italienischen Häfen darstellt. Lange Stillstände stören daher Just-in-Time-Lieferungen für Hersteller auf beiden Seiten der Alpen und verlagern zusätzlichen Verkehr auf bereits ausgelastete Alternativrouten.
Die diesjährige Stau-Situation wurde durch einen gleichzeitigen Unfall im San-Bernardino-Tunnel verschärft, der schwere Lastwagen zwang, in Campagnola und Hinterrhein zu parken, was die A2 zusätzlich belastete. Angesichts der hohen Nachfrage aus Südeuropa und zahlreicher Freizeitreisender aus Deutschland und den Benelux-Ländern, die durch die Schweiz fahren, rechnen Verkehrsexperten damit, dass sich die Staus bis Ende Juli und Anfang August wiederholen werden.
Unternehmen, die auf diesen Korridor angewiesen sind, wird empfohlen, mindestens einen halben Tag Puffer in ihre Logistikpläne einzubauen, Echtzeit-Verkehrs-Apps von Viasuisse zu nutzen und zeitkritische Sendungen vorab auf Schiene oder im kombinierten Verkehr zu buchen. Geschäftsreisende sollten in Erwägung ziehen, nach Mailand zu fliegen oder das dichte Schweizer Bahnnetz zu nutzen, um unvorhersehbare Verzögerungen auf der Straße zu vermeiden.
Langfristig plant Bern, das Problem durch die Eröffnung des zweiten Gotthard-Strassentunnels (geplant für 2029) zu entschärfen und mehr Güterverkehr auf die NRLA-Basistunnelstrecken zu verlagern. Bis dahin bleiben saisonale Staus ein typisches Merkmal der grenzüberschreitenden Mobilität zwischen Mitteleuropa und Südeuropa.
Der Gotthard-Tunnel ist nicht nur ein Ferienstauspot: In der Hochsaison passieren täglich rund 17.000 Lastwagen den Tunnel, der die Hauptverkehrsader für Schweizer Exporte zu italienischen Häfen darstellt. Lange Stillstände stören daher Just-in-Time-Lieferungen für Hersteller auf beiden Seiten der Alpen und verlagern zusätzlichen Verkehr auf bereits ausgelastete Alternativrouten.
Die diesjährige Stau-Situation wurde durch einen gleichzeitigen Unfall im San-Bernardino-Tunnel verschärft, der schwere Lastwagen zwang, in Campagnola und Hinterrhein zu parken, was die A2 zusätzlich belastete. Angesichts der hohen Nachfrage aus Südeuropa und zahlreicher Freizeitreisender aus Deutschland und den Benelux-Ländern, die durch die Schweiz fahren, rechnen Verkehrsexperten damit, dass sich die Staus bis Ende Juli und Anfang August wiederholen werden.
Unternehmen, die auf diesen Korridor angewiesen sind, wird empfohlen, mindestens einen halben Tag Puffer in ihre Logistikpläne einzubauen, Echtzeit-Verkehrs-Apps von Viasuisse zu nutzen und zeitkritische Sendungen vorab auf Schiene oder im kombinierten Verkehr zu buchen. Geschäftsreisende sollten in Erwägung ziehen, nach Mailand zu fliegen oder das dichte Schweizer Bahnnetz zu nutzen, um unvorhersehbare Verzögerungen auf der Straße zu vermeiden.
Langfristig plant Bern, das Problem durch die Eröffnung des zweiten Gotthard-Strassentunnels (geplant für 2029) zu entschärfen und mehr Güterverkehr auf die NRLA-Basistunnelstrecken zu verlagern. Bis dahin bleiben saisonale Staus ein typisches Merkmal der grenzüberschreitenden Mobilität zwischen Mitteleuropa und Südeuropa.
Quelle: SWI swissinfo.ch