
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB/CFF/FFS) haben bestätigt, dass der vollständige Personenverkehr auf der grenzüberschreitenden Strecke Neuchâtel–Frasne am Sonntag, den 19. Juli 2026, um 23:59 Uhr wieder aufgenommen wurde. Dies erfolgte nach einer 48-stündigen Fahrplanbeschränkung aufgrund von Gleisarbeiten auf dem französischen Abschnitt der Linie. Die RE9-Regionalzüge, die Neuchâtel mit Frasne verbinden – von wo aus Anschluss an die TGV Lyria-Verbindungen nach Paris besteht – fuhren seit Samstag, 00:00 Uhr, nach einem reduzierten Fahrplan. Technikerteams von SBB und SNCF Réseau tauschten Schwellen aus, erneuerten das Schotterbett und kalibrierten die Signalanlagen rund um Les Verrières und La Rivière-Drugeon.
Während der Arbeiten mussten Pendler und Freizeitreisende aus der Schweiz nach Frankreich mit Zugausfällen und Busersatzverkehr rechnen, was die Fahrzeit um bis zu 45 Minuten verlängerte. Güterverkehrsunternehmen wie Nestlé Waters und Valtronic leiteten hochwertige Fracht über Basel und Delle um, um Engpässe zu vermeiden. Dies zeigt, wie selbst kurzfristige Bauarbeiten Lieferketten in der Westschweiz beeinflussen können. Die Strecke ist das einzige elektrifizierte Eisenbahntor zwischen dem Schweizer Mittelland und dem französischen Hochgeschwindigkeitsnetz außerhalb Genfs.
Regionale Behörden hatten darauf gedrängt, die Arbeiten an einem Juli-Wochenende durchzuführen, um die Auswirkungen auf die rund 8.200 Grenzgänger im Jura sowie auf Sommerurlauber an den Juraseen und in den Weinbergen Burgunds zu minimieren. Für Unternehmen bedeutet die Wiederaufnahme des Betriebs die Rückkehr zur regulären 90-minütigen Tür-zu-Tür-Verbindung von Neuchâtels Microcity-Cluster zum Pariser Gare de Lyon – eine stark genutzte Strecke von Führungskräften der Uhrenindustrie und Medizintechnikzulieferern.
Reisende werden jedoch gebeten, in dieser Woche die Echtzeitinformationen zu prüfen, da auf einem fünf Kilometer langen Abschnitt bei Morteau weiterhin Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten, während sich das Schotterbett setzt. Die SBB gehen davon aus, dass eventuelle Verzögerungen unter zehn Minuten bleiben und dass Tickets für die betroffenen Verbindungen bis Mittwoch auf allen Zügen gültig sind.
Blick in die Zukunft: SBB und SNCF planen Mitte Oktober eine zweite, kürzere Sperrung, um die Glasfaser-Kommunikationsverbindungen fertigzustellen. Diese ermöglichen die Fernüberwachung des Gleiszustands und sind Teil einer umfassenderen Digitalisierung des schweizerisch-französischen Regionalnetzes im Vorfeld der Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems (EES) noch in diesem Jahr.
Während der Arbeiten mussten Pendler und Freizeitreisende aus der Schweiz nach Frankreich mit Zugausfällen und Busersatzverkehr rechnen, was die Fahrzeit um bis zu 45 Minuten verlängerte. Güterverkehrsunternehmen wie Nestlé Waters und Valtronic leiteten hochwertige Fracht über Basel und Delle um, um Engpässe zu vermeiden. Dies zeigt, wie selbst kurzfristige Bauarbeiten Lieferketten in der Westschweiz beeinflussen können. Die Strecke ist das einzige elektrifizierte Eisenbahntor zwischen dem Schweizer Mittelland und dem französischen Hochgeschwindigkeitsnetz außerhalb Genfs.
Regionale Behörden hatten darauf gedrängt, die Arbeiten an einem Juli-Wochenende durchzuführen, um die Auswirkungen auf die rund 8.200 Grenzgänger im Jura sowie auf Sommerurlauber an den Juraseen und in den Weinbergen Burgunds zu minimieren. Für Unternehmen bedeutet die Wiederaufnahme des Betriebs die Rückkehr zur regulären 90-minütigen Tür-zu-Tür-Verbindung von Neuchâtels Microcity-Cluster zum Pariser Gare de Lyon – eine stark genutzte Strecke von Führungskräften der Uhrenindustrie und Medizintechnikzulieferern.
Reisende werden jedoch gebeten, in dieser Woche die Echtzeitinformationen zu prüfen, da auf einem fünf Kilometer langen Abschnitt bei Morteau weiterhin Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten, während sich das Schotterbett setzt. Die SBB gehen davon aus, dass eventuelle Verzögerungen unter zehn Minuten bleiben und dass Tickets für die betroffenen Verbindungen bis Mittwoch auf allen Zügen gültig sind.
Blick in die Zukunft: SBB und SNCF planen Mitte Oktober eine zweite, kürzere Sperrung, um die Glasfaser-Kommunikationsverbindungen fertigzustellen. Diese ermöglichen die Fernüberwachung des Gleiszustands und sind Teil einer umfassenderen Digitalisierung des schweizerisch-französischen Regionalnetzes im Vorfeld der Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems (EES) noch in diesem Jahr.
Quelle: search.ch real-time timetable