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Oberster Gerichtshof ordnet neue Ausschreibung für Pass- und Visadienstleistungen nach Transparenzstreit an

Juli 21, 2026
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Oberster Gerichtshof ordnet neue Ausschreibung für Pass- und Visadienstleistungen nach Transparenzstreit an
In einer Entscheidung mit unmittelbaren Auswirkungen auf indische Reisende im Ausland bestätigte der Oberste Gerichtshof am 20. Juli das Urteil des Delhi High Court, das die Ausschreibung des Außenministeriums für die Auslagerung konsularischer, Pass- und Visadienste (CPV) an vier stark frequentierten Vertretungen – Abu Dhabi, Kuwait, Singapur und Canberra – aufhob. Das High Court hatte die Bewertung der technischen Angebote als „willkürlich und undurchsichtig“ eingestuft und damit grundlegende Vergabegrundsätze verletzt. Das Gericht wies die Berufung der Regierung zurück und ordnete unter Vorsitz von Chief Justice Surya Kant an, dass das Zentrum innerhalb von drei Monaten eine neue, transparente Ausschreibung veröffentlichen muss. Bis zum Abschluss neuer Verträge dürfen die bisherigen Dienstleister weiterarbeiten, um eine Unterbrechung bei Passverlängerungen, Visaerteilungen und der Bearbeitung von Overseas Citizen of India (OCI)-Anträgen zu vermeiden.

Oberster Gerichtshof ordnet neue Ausschreibung für Pass- und Visadienstleistungen nach Transparenzstreit an


Warum das wichtig ist: 1) VFS Global und BLS International – die beiden größten Anbieter – bearbeiten jährlich Millionen indischer Anträge; eine Unterbrechung hätte den Reiseverkehr gerade in der Hochsaison lahmlegen können. 2) Unternehmen sind auf diese Outsourcing-Zentren für beschleunigte Geschäftsvisa und Notfallpassdienste angewiesen; Unsicherheiten bei den Dienstleistern werfen Fragen zu Service-Level-Agreements und Datenschutz auf. 3) Das Urteil unterstreicht die Bereitschaft der indischen Gerichte, die Vergabe öffentlicher Aufträge kritisch zu überwachen und macht deutlich, dass undurchsichtige Bewertungsverfahren nicht akzeptiert werden.

Praktisch sollten Mobility-Manager Mitarbeiter in den VAE, Australien, Kuwait und Singapur darüber informieren, dass die Dienstleistungen wie gewohnt weiterlaufen, jedoch die Terminvergabe bei neuen Ausschreibungen eingeschränkt sein könnte. Unternehmen, die CPV-Termine in großer Zahl buchen, sollten die Mitteilungen der Botschaften genau verfolgen und Notfallpläne – etwa für spontane Anträge – während der Übergangsphase bereithalten. Die Anbieter müssen ihre Angebotsunterlagen und Compliance-Strukturen überarbeiten, um strengeren Transparenzanforderungen gerecht zu werden. Langfristig könnte das Urteil das Außenministerium dazu veranlassen, Bewertungsmatrizen für alle Vertretungen zu standardisieren, was mehr Planbarkeit für Dienstleister und Antragsteller bringen würde.
Quelle: The Indian Express

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