Schweiz digitalisiert ab 1. August Anträge auf Staatsbürgerschaft
Tessin erinnert Grenzgänger an strengere Regeln bei der Beantragung von Bewilligungen
Italienischer 24-Stunden-Bahnstreik ab 23. Juli droht grenzüberschreitenden Zugverkehr in die Schweiz zu beeinträchtigen
Neueste Nachrichten
Neue Statistik zeigt 30 % Anstieg der italienischen Grenzgänger seit 2015
Zahlen des BFS zeigen, dass die Zahl der in der Schweiz mit G-Bewilligungen arbeitenden italienischen Einwohner in zehn Jahren um 30 % auf über 91.000 gestiegen ist. Das Wachstum beschränkt sich nicht mehr nur auf das Tessin, auch Genf, Wallis und Graubünden verzeichnen mehr Pendler. Die Daten werden die Debatten über den Lohnschutz anheizen, bestätigen aber auch, dass Grenzgänger für Schweizer Arbeitgeber eine strukturelle Notwendigkeit sind.
Grenzüberschreitendes Telearbeiten: Was Mitarbeitende mit Sitz in der Schweiz zur Sozialversicherung wissen müssen
Fachleute warnen, dass ab September der EU-Rahmen für Telearbeit geändert wird, was das Sozialversicherungssystem betrifft, das für in der Schweiz ansässige Mitarbeitende gilt, die mehr als 49,9 % ihrer Arbeitszeit aus dem Ausland remote arbeiten. Arbeitgeber müssen A1-Bescheinigungen einholen, die Lohnabrechnung anpassen und Versicherungslücken überprüfen, während Mitarbeitende die Gültigkeit ihrer Kranken- und Unfallversicherung bei hybriden grenzüberschreitenden Arbeitsmodellen bestätigen müssen.
Italien-Schweiz: Telearbeitsabkommen für Grenzgänger offiziell ratifiziert
Das italienische Kabinett hat das lang erwartete Protokoll genehmigt, das es Schweizer Grenzgängern erlaubt, bis zu 25 % ihrer Arbeitszeit von ihren italienischen Wohnungen aus im Homeoffice zu arbeiten, ohne dabei ihre bevorzugte steuerliche Behandlung zu verlieren. Nach der Ratifizierung schafft die Vereinbarung rechtliche Klarheit bezüglich Einkommenssteuer und Sozialversicherungsregelungen für rund 90.000 Grenzgänger und die Unternehmen, die sie beschäftigen.
Italien-Schweiz Telearbeitsabkommen für Grenzgänger ratifiziert
Italien hat offiziell ein Protokoll ratifiziert, das es seinen Bürgern mit Schweizer G-Bewilligungen erlaubt, bis zu 25 % ihrer Arbeitszeit aus der Ferne von Italien aus zu arbeiten, ohne ihren Grenzgängerstatus zu verlieren. Diese Maßnahme beendet jahrelange rechtliche Unsicherheiten, vereinfacht die Lohn- und Sozialversicherungspflichten für Schweizer Arbeitgeber und schafft klare Rahmenbedingungen für hybrides Arbeiten bei Grenzgängern. Unternehmen müssen nun Zeiterfassungssysteme und vertragliche Zusatzvereinbarungen einführen, um die neue 25 %-Grenze einzuhalten.
Tessin verzeichnet erstmals Rückgang bei Grenzgängerzahlen, während der Rest der Schweiz weiter wächst
Vierteljährliche Statistik vom 22. Juli 2026 zeigt einen Rückgang der Grenzgängerzahl im Tessin um 0,2 %, während die Schweiz insgesamt ein Wachstum von fast 2 % verzeichnet. Diese Entwicklung deutet auf einen angespannten Arbeitsmarkt an der italienischen Grenze hin und könnte die Strategien für Arbeitserlaubnisse von Unternehmen in der Südschweiz verändern.
EU-Kleinpaketsteuer weckt Befürchtungen, dass die Schweiz zum chinesischen E-Commerce-Drehkreuz wird
Schweizer Medien warnen, dass die neue EU-Steuer von 3 € auf chinesische Pakete E-Commerce-Riesen dazu veranlasst, Sendungen über die Schweiz umzuleiten, wo eine vergleichbare Abgabe erst ab 2028 gilt. Der Anstieg droht die Schweizer Zollbehörden zu überlasten und könnte den Druck der EU auf eine schnellere Angleichung erhöhen, was für Unternehmen, die diese Schlupflöcher nutzen, Compliance- und Reputationsrisiken birgt. Lieferketten-Teams sollten ihre Versandstrategien vor möglichen regulatorischen Verschärfungen überprüfen.
Hitzewelle verlängert Zugfahrten in der Schweiz – SBB warnt Geschäftsreisende vor Verspätungen
World Radio Switzerland berichtet, dass Zugverspätungen um ein Viertel zunehmen, wenn die Temperaturen über 30 °C steigen. Bereits in diesem Sommer wurden europaweit tausende Verbindungen gestrichen. Die SBB rät Reisenden, mehr Zeit einzuplanen und die Live-Updates zu verfolgen, da auf wichtigen Geschäftsverbindungen weiterhin Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten.
Neue Daten zeigen unterschiedliche Entwicklungen bei der Grenzgänger-Arbeitskraft im Tessin
Quartalsstatistiken zeigen, dass die Zahl der italienischen Grenzgänger im Tessin um 0,2 % zurückging, während die grenzüberschreitende Beschäftigung landesweit um 1,9 % zunahm. Diese Entwicklung spiegelt höhere lokale Mindestlöhne und Währungseffekte wider und deutet auf engere Rekrutierungsbedingungen für Unternehmen im Kanton hin, während andere Schweizer Regionen weiterhin wachsen. Personalverantwortliche sollten ihre Personalplanung anpassen und die sich entwickelnden politischen Debatten zur Besteuerung von Grenzgängern genau verfolgen.
Schweizer Parlamentarier drängen auf Verlängerung des gesetzlichen bezahlten Urlaubs – Auswirkungen auf Einsatzkosten
Ein Vorstoß im Nationalrat vom 22. Juli 2026 schlägt vor, den gesetzlichen Urlaubsanspruch in der Schweiz von vier auf fünf Wochen zu erhöhen. Während viele Großunternehmen bereits fünf Wochen Urlaub gewähren, würden KMU und Entsendemodelle mit etwa 2 % höheren Lohnkosten konfrontiert, was Budgetüberprüfungen und mögliche Anpassungen der Richtlinien erforderlich macht.