
Das Department für Unternehmen, Handel und Beschäftigung (DETE) veröffentlichte am 24. Juli 2026 stillschweigend sein neuestes Update zur Bearbeitung von Beschäftigungsgenehmigungen. Laut Mitteilung werden Anträge auf Critical Skills Employment Permits vom 10. Juli derzeit geprüft, während neue Anträge für General Employment Permits (GEP) vom 18. Juni bei den Sachbearbeitern eingegangen sind. Alle anderen neuen Anträge – einschließlich für Angehörige/Partner/Ehepartner, Austauschvereinbarungen und Reaktivierungsgenehmigungen – werden bearbeitet, sofern sie bis zum 20. Juli eingegangen sind. Erstanträge für Intra-Company Transfers (ICT) liegen aktuell bei 27. Juni, Verlängerungen und die meisten anderen Verlängerungsanträge sind jedoch weiterhin auf dem Stand vom 14. April. Überprüfungen und Berufungen beziehen sich noch auf Akten mit Stempel vom 30. Dezember 2025. Die Zahlen bestätigen, dass das Antragsaufkommen mitten in der irischen Sommereinstellungsphase weiterhin sehr hoch ist. Die Mitarbeiter des DETE priorisieren vollständig dokumentierte Fälle streng nach Eingangsdatum, doch Experten berichten von einer wachsenden Lücke von bis zu fünf Wochen zwischen den Warteschlangen für Critical Skills und den regulären GEP-Anträgen. Dies deutet auf eine starke Nachfrage nach Berufen hin, die im Mai neu in die Critical Skills Liste aufgenommen wurden, sowie auf Arbeitgeber, die ihre Anträge vor den im September anstehenden Mindestgehaltserhöhungen vorziehen. Für multinationale Unternehmen ist das Timing entscheidend: Ein erstmaliger Nicht-EEA-Einsteller, der heute einen GEP-Antrag stellt, wird voraussichtlich erst Ende August eine Entscheidung erhalten. Nach der Genehmigung folgt eine zusätzliche Wartezeit von drei bis vier Wochen für die Visumsbearbeitung in vielen ausländischen Vertretungen, gefolgt von Terminen zur Registrierung der irischen Aufenthaltserlaubnis, die in Dublin bis zu 17 Wochen dauern können. HR-Teams müssen daher mit einer realistischen Vorlaufzeit von drei Monaten oder mehr rechnen, bevor neue Mitarbeiter vor Ort starten können. Rechtliche Berater empfehlen, die Dokumentation frühzeitig einzureichen, besonders auf den Nachweis des Arbeitsmarktbedarfs bei nicht-Critical-Rollen zu achten und ICT-Genehmigungen zu nutzen, wenn die Person mindestens sechs Monate beim Stammunternehmen beschäftigt ist. Unternehmen sollten Kandidaten zudem darauf hinweisen, dass eine Berufung gegen eine Ablehnung derzeit bis zu sechs Monate dauern kann, sodass ein neuer Antrag oft schneller ist als eine Überprüfung. Das DETE kündigt an, ab September zusätzliche Bearbeitungsmitarbeiter einzusetzen, wenn das Volumen der Studentenvisa zurückgeht, kurzfristige Entlastung ist jedoch nicht vor diesem Zeitpunkt zu erwarten. Praktisch sollten globale Mobilitätsmanager Projektzeitpläne anpassen, längere Einarbeitungsphasen einplanen und während der Bearbeitungszeit Remote-Arbeitsmodelle prüfen. Außerdem sollten sie höhere Gehälter im Einklang mit den kommenden Mindestvergütungserhöhungen einplanen und die weiterhin geltende 50:50-Regelung für irische und EEA-Arbeitskräfte in ihre Personalplanung einbeziehen.
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