
Geschäftsreisende, die den Umstieg in Brüssel leid sind, erhalten bald eine schnellere Zugverbindung in Belgiens zweitgrößte Stadt. Eurostar bestätigte am 26. Juli, dass ab dem 14. Dezember 2026 vier tägliche Direktzüge von London St Pancras nach Antwerpen-Centraal verkehren werden. Möglich wird dieser Fortschritt durch die eingesparte Pufferzeit nach Abschluss der Signalmodernisierungen im Eurotunnel und auf der belgischen Hochgeschwindigkeitsstrecke. Die neue südliche Verbindung verkürzt die Reisezeit um mehr als 30 Minuten, da bisher in Brüssel-Midi umgestiegen und auf einen SNCB InterCity gewechselt werden musste. Die Fahrzeit sinkt auf 2 Stunden und 41 Minuten, womit Antwerpen in den begehrten „Drei-Stunden-Business-Meeting-Radius“ rückt, der in vielen Firmenreiserichtlinien bevorzugt wird.
Ein Haken bleibt: Die Züge in Richtung Norden starten weiterhin in Brüssel, da Antwerpen-Centraal keine Einrichtungen für die britische Grenzpolizei und die französische Passkontrolle besitzt. Bis eine dauerhafte Vorabkontrollzone eingerichtet wird – laut dem belgischen Bahnbetreiber NMBS „in Prüfung, aber ohne Finanzierung“ – müssen Rückreisende nach London den Umweg über Brüssel nehmen, um die Ausreisekontrollen zu passieren.
Für globale Mobilitätsmanager eröffnet der neue Service dennoch neue Möglichkeiten bei der Einsatzplanung. Antwerpen beherbergt Europas größten integrierten Chemie-Cluster und eine schnell wachsende Kreativ- und Technologieszene. Die Tür-zu-Tür-Verbindung vom Londoner Flughafen Heathrow zum Flughafen Antwerpen-Deurne erfordert derzeit einen Zwischenstopp in Amsterdam oder eine lange Taxifahrt ab Brüssel; der Direktzug könnte zum bevorzugten Korridor für einwöchige Dienstreisen werden. Der Ticketverkauf startet im September, wobei Einführungspreise für Business Premier erwartet werden, die günstiger als vergleichbare Flugpreise sein sollen. Eurostar kündigte an, die Machbarkeit eines London-Halts in Antwerpen zu prüfen, sobald die bilateralen Gespräche zu den gemeinsamen Grenzkontrollen voranschreiten.
Ein Haken bleibt: Die Züge in Richtung Norden starten weiterhin in Brüssel, da Antwerpen-Centraal keine Einrichtungen für die britische Grenzpolizei und die französische Passkontrolle besitzt. Bis eine dauerhafte Vorabkontrollzone eingerichtet wird – laut dem belgischen Bahnbetreiber NMBS „in Prüfung, aber ohne Finanzierung“ – müssen Rückreisende nach London den Umweg über Brüssel nehmen, um die Ausreisekontrollen zu passieren.
Für globale Mobilitätsmanager eröffnet der neue Service dennoch neue Möglichkeiten bei der Einsatzplanung. Antwerpen beherbergt Europas größten integrierten Chemie-Cluster und eine schnell wachsende Kreativ- und Technologieszene. Die Tür-zu-Tür-Verbindung vom Londoner Flughafen Heathrow zum Flughafen Antwerpen-Deurne erfordert derzeit einen Zwischenstopp in Amsterdam oder eine lange Taxifahrt ab Brüssel; der Direktzug könnte zum bevorzugten Korridor für einwöchige Dienstreisen werden. Der Ticketverkauf startet im September, wobei Einführungspreise für Business Premier erwartet werden, die günstiger als vergleichbare Flugpreise sein sollen. Eurostar kündigte an, die Machbarkeit eines London-Halts in Antwerpen zu prüfen, sobald die bilateralen Gespräche zu den gemeinsamen Grenzkontrollen voranschreiten.
Quelle: Euronews Travel
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