
Die britische National Air Traffic Services (NATS) hat bestätigt, dass die sechs Stunden andauernden Luftraumbeschränkungen, die den britischen Flugverkehr am 8. September lahmlegten, durch einen Programmierfehler ausgelöst wurden, der sich „innerhalb einer Millisekunde“ ereignete. Ein vorläufiger Bericht vom 19. September erklärt, dass der Fehler Flugdatenuploads beschädigte, was die Fluglotsen zwang, die Flugbewegungen zu begrenzen und letztlich zu 2.145 Flugstreichungen führte – betroffen waren mehr als 330.000 Passagiere.
Als das System versuchte, bei einer manuellen Anfrage einen Flugzeug-Identifikationscode zu vergeben, unterbrach eine Nachricht mit höherer Priorität den Vorgang. Beim Wiederanlauf erzeugte ein versteckter Softwarefehler fehlerhafte Daten, die sich auf nachgelagerte Systeme auswirkten. Da die Radarerkennung gefährdet war, verhängte NATS Flugbeschränkungen, während Techniker das System neu starteten und Daten neu luden – dieser Vorgang dauerte etwa sechs Stunden.
Obwohl der normale Betrieb am Abend wieder aufgenommen wurde, wirkten sich die Folgen noch zwei Tage lang aus, da Flugzeuge und Besatzungen nicht an den vorgesehenen Positionen waren. Laut im Bericht zitierten Cirium-Daten gab es am 8. September 1.746 Streichungen und am Folgetag weitere 399. Allein British Airways strich fast 550 Flüge. Die Störung hatte weltweite Auswirkungen: Etihad, Emirates und andere Golf-Fluggesellschaften meldeten Verspätungen und Umleitungen auf den Strecken zwischen Großbritannien und dem Nahen Osten.
Verkehrsministerin Heidi Alexander hat eine unabhängige Überprüfung der Widerstandsfähigkeit der britischen Luftverkehrsinfrastruktur angeordnet. NATS erklärt, dass ein dauerhafter Software-Fix getestet wird und die Flugsicherheit zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Für Firmenreisemanager unterstreicht der Vorfall die Anfälligkeit digital abhängiger Luftraumsysteme und die Bedeutung von Notfallplänen. Unternehmen sollten ihre Ticketflexibilitätsklauseln, Duty-of-Care-Tracking-Tools und alternative Routen für wichtige britische Flugkorridore überprüfen. Mobilitätsteams, die in den kommenden Wochen Mitarbeiter nach oder aus Großbritannien verlegen, sollten mit anhaltenden Ungleichgewichten bei der Besatzungsplanung rechnen und Reisende dazu anhalten, Flugpläne genau zu beobachten.
Als das System versuchte, bei einer manuellen Anfrage einen Flugzeug-Identifikationscode zu vergeben, unterbrach eine Nachricht mit höherer Priorität den Vorgang. Beim Wiederanlauf erzeugte ein versteckter Softwarefehler fehlerhafte Daten, die sich auf nachgelagerte Systeme auswirkten. Da die Radarerkennung gefährdet war, verhängte NATS Flugbeschränkungen, während Techniker das System neu starteten und Daten neu luden – dieser Vorgang dauerte etwa sechs Stunden.
Obwohl der normale Betrieb am Abend wieder aufgenommen wurde, wirkten sich die Folgen noch zwei Tage lang aus, da Flugzeuge und Besatzungen nicht an den vorgesehenen Positionen waren. Laut im Bericht zitierten Cirium-Daten gab es am 8. September 1.746 Streichungen und am Folgetag weitere 399. Allein British Airways strich fast 550 Flüge. Die Störung hatte weltweite Auswirkungen: Etihad, Emirates und andere Golf-Fluggesellschaften meldeten Verspätungen und Umleitungen auf den Strecken zwischen Großbritannien und dem Nahen Osten.
Verkehrsministerin Heidi Alexander hat eine unabhängige Überprüfung der Widerstandsfähigkeit der britischen Luftverkehrsinfrastruktur angeordnet. NATS erklärt, dass ein dauerhafter Software-Fix getestet wird und die Flugsicherheit zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Für Firmenreisemanager unterstreicht der Vorfall die Anfälligkeit digital abhängiger Luftraumsysteme und die Bedeutung von Notfallplänen. Unternehmen sollten ihre Ticketflexibilitätsklauseln, Duty-of-Care-Tracking-Tools und alternative Routen für wichtige britische Flugkorridore überprüfen. Mobilitätsteams, die in den kommenden Wochen Mitarbeiter nach oder aus Großbritannien verlegen, sollten mit anhaltenden Ungleichgewichten bei der Besatzungsplanung rechnen und Reisende dazu anhalten, Flugpläne genau zu beobachten.
Quelle: Gulf News
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