
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) präsentierten am 21. November 2025 in Wien ihren ersten vollständig modernisierten Railjet-Zug und läuteten damit den Start eines 200-Millionen-Euro-Mittelklassen-Upgrade-Programms für alle 60 Flaggschiff-Intercity-Züge ein. Die Premiereinheit wird am 12. Dezember ihre erste öffentliche Fahrt absolvieren, wenn die lang erwartete Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt für den Personenverkehr eröffnet wird und die Reisezeiten im Süden Österreichs um bis zu 45 Minuten verkürzt.
Das Facelift umfasst neu gestaltete Sitzbereiche in Business- und Economy-Klasse, vergrößerte Gepäckablagen, USB-C-Anschlüsse an jedem Sitzplatz, ein neues WLAN-Portal an Bord sowie verbesserte Barrierefreiheit mit taktilen Sitznummern und erweiterten Rollstuhlplätzen. Bernhard Gritzner, Geschäftsführer Technische Dienste, erklärte, dass jeder Zug zudem mit Sensoren für vorausschauende Wartung ausgestattet wird, die Echtzeitdaten an das ÖBB-Flottenkontrollzentrum liefern und ungeplante Ausfallzeiten um geschätzte 15 % reduzieren.
Für Firmenmobilitätsmanager bietet die modernisierte Flotte eine attraktive Alternative zu Kurzstreckenflügen: Die Verbindungen Wien–Graz bleiben stündlich bestehen, während die Frequenz Wien–Klagenfurt auf 13 Züge pro Tag steigt, sobald der Koralmtunnel vollständig in Betrieb ist. Die ÖBB rechnet mit einem 10-prozentigen Zuwachs des Schienenmarktanteils auf Strecken unter 350 km, unterstützt durch staatliche Steueranreize, die Geschäftsreisen vom Flugzeug auf die Schiene verlagern – ein zentraler Baustein der österreichischen Klimastrategie.
Die Modernisierung erfolgt parallel zu einer separaten Bestellung von bis zu 17 neuen Siemens Desiro HC-Zügen für den Regionalverkehr und der Integration des 80-Millionen-Euro-Styria-Mobilitätszentrums am Grazer Hauptbahnhof. Sabine Stock, Vorstandsmitglied für Fahrgäste, betonte, dass die Railjet-Erneuerung „unser Engagement für erstklassiges Tageszugreisen“ unterstreicht – gerade in einer Zeit, in der der Ausbau von Nachtzügen im Fokus steht.
Die Auslieferungen werden 2026 beschleunigt, mit jeweils fünf weiteren modernisierten Einheiten pro Quartal. Ältere Wagen durchlaufen in einem 40-tägigen Zyklus die Werkstatt in Linz, sodass die gesamte Flotte bis Mitte 2027 den neuen Standard erreicht. Die ÖBB bestätigte, dass die Business-Class-Tarife während der Umstellungsphase unverändert bleiben.
Das Facelift umfasst neu gestaltete Sitzbereiche in Business- und Economy-Klasse, vergrößerte Gepäckablagen, USB-C-Anschlüsse an jedem Sitzplatz, ein neues WLAN-Portal an Bord sowie verbesserte Barrierefreiheit mit taktilen Sitznummern und erweiterten Rollstuhlplätzen. Bernhard Gritzner, Geschäftsführer Technische Dienste, erklärte, dass jeder Zug zudem mit Sensoren für vorausschauende Wartung ausgestattet wird, die Echtzeitdaten an das ÖBB-Flottenkontrollzentrum liefern und ungeplante Ausfallzeiten um geschätzte 15 % reduzieren.
Für Firmenmobilitätsmanager bietet die modernisierte Flotte eine attraktive Alternative zu Kurzstreckenflügen: Die Verbindungen Wien–Graz bleiben stündlich bestehen, während die Frequenz Wien–Klagenfurt auf 13 Züge pro Tag steigt, sobald der Koralmtunnel vollständig in Betrieb ist. Die ÖBB rechnet mit einem 10-prozentigen Zuwachs des Schienenmarktanteils auf Strecken unter 350 km, unterstützt durch staatliche Steueranreize, die Geschäftsreisen vom Flugzeug auf die Schiene verlagern – ein zentraler Baustein der österreichischen Klimastrategie.
Die Modernisierung erfolgt parallel zu einer separaten Bestellung von bis zu 17 neuen Siemens Desiro HC-Zügen für den Regionalverkehr und der Integration des 80-Millionen-Euro-Styria-Mobilitätszentrums am Grazer Hauptbahnhof. Sabine Stock, Vorstandsmitglied für Fahrgäste, betonte, dass die Railjet-Erneuerung „unser Engagement für erstklassiges Tageszugreisen“ unterstreicht – gerade in einer Zeit, in der der Ausbau von Nachtzügen im Fokus steht.
Die Auslieferungen werden 2026 beschleunigt, mit jeweils fünf weiteren modernisierten Einheiten pro Quartal. Ältere Wagen durchlaufen in einem 40-tägigen Zyklus die Werkstatt in Linz, sodass die gesamte Flotte bis Mitte 2027 den neuen Standard erreicht. Die ÖBB bestätigte, dass die Business-Class-Tarife während der Umstellungsphase unverändert bleiben.
Quelle: RailTech
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