
In einer Mitteilung vor Tagesanbruch am 10. Dezember bestätigte das Bundesamt für Verkehr, dass SBB Cargo für die Jahre 2026–2029 eine Übergangssubvention von 260 Millionen CHF erhält, um das Einzelwagenladungsnetz (SWL) der Schweiz aufrechtzuerhalten. Die Vergabe erfolgte nach einer Ausschreibung, bei der SBB Cargo als einziger Anbieter für die landesweite Abdeckung hervorging.
Das SWL ermöglicht es Herstellern, einzelne Eisenbahnwagen statt kompletter Züge zu versenden – ein entscheidender Service für die Chemie-, Metall- und FMCG-Branchen der Schweiz, deren Werke über verschiedene Kantone verteilt sind. Dennoch schreibt der Dienst seit Jahren strukturelle Verluste, da der Straßenverkehr Volumen abzieht und Kosten für Personal, Energie und Gleisnutzung steigen.
Im neuen öffentlichen Dienstleistungsvertrag muss SBB Cargo die Verluste jährlich reduzieren, mit regionalen Kurzstreckenbetreibern zusammenarbeiten und die Wagenverfolgung digitalisieren, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Leistungskennzahlen wie Pünktlichkeit, Verfügbarkeit der „First- und Last-Mile“-Anschlüsse sowie CO₂-Einsparungen gegenüber dem Lkw-Verkehr werden jährlich geprüft. Werden die festgelegten Ziele nicht erreicht, drohen Rückforderungen.
Für Logistikverantwortliche bedeutet die Vereinbarung mindestens vier weitere Jahre Netzstabilität. Unternehmen, die Gefahrgut transportieren, profitieren von der Sicherheit der Schiene durch dicht besiedelte Alpenregionen, während Exporteure nahtlose Verbindungen zu den Nord-Süd-Frachtkorridoren durch die Gotthard- und Lötschberg-Basistunnel erhalten.
Die Subvention ist jedoch ausdrücklich zeitlich begrenzt. Die Behörden erwarten, dass SBB Cargo bis 2030 die Gewinnschwelle erreicht – durch höhere Wagenauslastung, dynamische Preisgestaltung und Automatisierung wie ferngesteuertes Rangieren. Multinationale Unternehmen, die auf SWL setzen, sollten daher alternative Straßen- oder kombinierte Transportlösungen entwickeln, falls die Unterstützung nach 2029 zurückgefahren wird.
Das SWL ermöglicht es Herstellern, einzelne Eisenbahnwagen statt kompletter Züge zu versenden – ein entscheidender Service für die Chemie-, Metall- und FMCG-Branchen der Schweiz, deren Werke über verschiedene Kantone verteilt sind. Dennoch schreibt der Dienst seit Jahren strukturelle Verluste, da der Straßenverkehr Volumen abzieht und Kosten für Personal, Energie und Gleisnutzung steigen.
Im neuen öffentlichen Dienstleistungsvertrag muss SBB Cargo die Verluste jährlich reduzieren, mit regionalen Kurzstreckenbetreibern zusammenarbeiten und die Wagenverfolgung digitalisieren, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Leistungskennzahlen wie Pünktlichkeit, Verfügbarkeit der „First- und Last-Mile“-Anschlüsse sowie CO₂-Einsparungen gegenüber dem Lkw-Verkehr werden jährlich geprüft. Werden die festgelegten Ziele nicht erreicht, drohen Rückforderungen.
Für Logistikverantwortliche bedeutet die Vereinbarung mindestens vier weitere Jahre Netzstabilität. Unternehmen, die Gefahrgut transportieren, profitieren von der Sicherheit der Schiene durch dicht besiedelte Alpenregionen, während Exporteure nahtlose Verbindungen zu den Nord-Süd-Frachtkorridoren durch die Gotthard- und Lötschberg-Basistunnel erhalten.
Die Subvention ist jedoch ausdrücklich zeitlich begrenzt. Die Behörden erwarten, dass SBB Cargo bis 2030 die Gewinnschwelle erreicht – durch höhere Wagenauslastung, dynamische Preisgestaltung und Automatisierung wie ferngesteuertes Rangieren. Multinationale Unternehmen, die auf SWL setzen, sollten daher alternative Straßen- oder kombinierte Transportlösungen entwickeln, falls die Unterstützung nach 2029 zurückgefahren wird.
Quelle: Railmarket News