
Die US-Einwanderungsbehörde USCIS hat neue Richtlinien veröffentlicht, die die Nachweisanforderungen für Selbstanträge nach dem Violence Against Women Act (VAWA) verschärfen. Dies erfolgt nach einem „alarmierenden und beispiellosen“ Anstieg der Anträge seit 2020 – insgesamt um 360 % und bei Anträgen von Eltern sogar um über 2.200 %.
Ab sofort müssen Antragsteller nachweisen, dass sie mit dem mutmaßlichen Täter zusammengelebt haben, primäre Belege vorlegen, dass eine Ehe in gutem Glauben eingegangen wurde, und bei Stiefverhältnissen belegen, dass die qualifizierende Beziehung weiterhin besteht, falls eine Partei verstorben ist. Die Entscheidung über die Glaubwürdigkeit der Beweise liegt weiterhin im alleinigen Ermessen der Sachbearbeiter – eine Klarstellung, die USCIS als Maßnahme gegen zunehmenden Betrug im Programm versteht.
Opfervertreter befürchten, dass legitime Betroffene nun vor höheren Hürden stehen, insbesondere wenn aufgrund häuslicher Gewalt keine Dokumente wie Mietverträge oder gemeinsame Finanzunterlagen vorliegen. USCIS argumentiert hingegen, dass klarere Standards die Anzahl der Nachweise reduzieren und die Bearbeitung echter Fälle beschleunigen werden.
Arbeitgeber sollten beachten, dass die Genehmigung des Formulars I-360 oft Voraussetzung für eine Arbeitserlaubnis ist. Die strengere Prüfung könnte die Bearbeitungszeiten für Arbeitserlaubnisse verlängern, weshalb Personalabteilungen längere Wartezeiten vor Einstellung oder Verlängerung einplanen sollten.
Rechtsanwälte empfehlen, dass Mobility-Manager aus Unternehmen alle ausländischen Mitarbeiter, die auf VAWA-Schutz angewiesen sind, identifizieren und sicherstellen, dass diese rechtzeitig rechtlichen Beistand zur Ergänzung der erforderlichen Unterlagen erhalten.
Ab sofort müssen Antragsteller nachweisen, dass sie mit dem mutmaßlichen Täter zusammengelebt haben, primäre Belege vorlegen, dass eine Ehe in gutem Glauben eingegangen wurde, und bei Stiefverhältnissen belegen, dass die qualifizierende Beziehung weiterhin besteht, falls eine Partei verstorben ist. Die Entscheidung über die Glaubwürdigkeit der Beweise liegt weiterhin im alleinigen Ermessen der Sachbearbeiter – eine Klarstellung, die USCIS als Maßnahme gegen zunehmenden Betrug im Programm versteht.
Opfervertreter befürchten, dass legitime Betroffene nun vor höheren Hürden stehen, insbesondere wenn aufgrund häuslicher Gewalt keine Dokumente wie Mietverträge oder gemeinsame Finanzunterlagen vorliegen. USCIS argumentiert hingegen, dass klarere Standards die Anzahl der Nachweise reduzieren und die Bearbeitung echter Fälle beschleunigen werden.
Arbeitgeber sollten beachten, dass die Genehmigung des Formulars I-360 oft Voraussetzung für eine Arbeitserlaubnis ist. Die strengere Prüfung könnte die Bearbeitungszeiten für Arbeitserlaubnisse verlängern, weshalb Personalabteilungen längere Wartezeiten vor Einstellung oder Verlängerung einplanen sollten.
Rechtsanwälte empfehlen, dass Mobility-Manager aus Unternehmen alle ausländischen Mitarbeiter, die auf VAWA-Schutz angewiesen sind, identifizieren und sicherstellen, dass diese rechtzeitig rechtlichen Beistand zur Ergänzung der erforderlichen Unterlagen erhalten.
Quelle: The Economic Times