
Eurostar sagte am 30. Dezember plötzlich alle Züge durch den Ärmelkanal ab, nachdem ein Oberleitungsdefekt im Kanaltunnel und ein liegengebliebener Le Shuttle-Güterzug beide Tunnelröhren der 50 km langen Verbindung blockiert hatten. Der Betreiber warnte Reisende, nicht zum Bahnhof Brüssel-Midi oder London St Pancras zu kommen, sofern sie kein bestätigtes Ticket besitzen, und betonte, dass die verbleibenden Verbindungen mit „erheblichen Verspätungen und kurzfristigen Ausfällen“ zu rechnen hätten.
Der Zeitpunkt könnte für Geschäftsreisende kaum ungünstiger sein: Der 30. Dezember zählt zu den verkehrsreichsten Tagen für den Jahresendverkehr zwischen der EU-Hauptstadt und der City of London. Eurostar fährt normalerweise bis zu 17 Mal täglich auf dieser Strecke und befördert Berater, EU-Beamte und Führungskräfte, die auf eine Tagesverbindung zwischen den beiden Finanzzentren angewiesen sind. Durch die Einstellung der Züge waren viele gezwungen, kurzfristig Flüge ab Brüssel zu buchen oder längere Thalys–TGV-Verbindungen über Paris und Lille zu nehmen, was die Reisezeit um vier bis sechs Stunden verlängerte und die Reisekosten erhöhte.
Mobilitätsmanager in Unternehmen müssen nun Notfallpläne aktivieren. Nach den EU-Fahrgastrechten muss Eurostar entweder eine Umbuchung „unter vergleichbaren Bedingungen so früh wie möglich“ anbieten oder innerhalb von 30 Tagen den vollen Fahrpreis erstatten. Reisende mit einer Verspätung von über 60 Minuten haben zudem Anspruch auf eine Entschädigung von 25–50 % des Ticketpreises. Personalabteilungen sollten Mitarbeiter über die Anspruchsverfahren informieren und flexible Arbeitsmodelle oder virtuelle Meetings in Erwägung ziehen, bis sich die Lage entspannt.
Eurotunnel-Ingenieure erklärten, die Stromversorgung werde schrittweise wiederhergestellt, sobald der liegengebliebene Güterzug abgeschleppt sei, warnten jedoch, dass Sicherheitsprüfungen bis in die Nacht andauern könnten. Eurostar rechnet vorsichtig mit einem „gestaffelten Neustart“ am 31. Dezember, doch Gewerkschaftsvertreter der französischen Signaltechniker drohen mit einem 24-stündigen Überstundenverbot, das die Wiederaufnahme der Dienste erschweren könnte. Unternehmen mit wichtigen Jahresendabschlüssen wird empfohlen, die Meldungen genau zu verfolgen und, wenn möglich, Meetings ins Internet zu verlegen.
Der Zeitpunkt könnte für Geschäftsreisende kaum ungünstiger sein: Der 30. Dezember zählt zu den verkehrsreichsten Tagen für den Jahresendverkehr zwischen der EU-Hauptstadt und der City of London. Eurostar fährt normalerweise bis zu 17 Mal täglich auf dieser Strecke und befördert Berater, EU-Beamte und Führungskräfte, die auf eine Tagesverbindung zwischen den beiden Finanzzentren angewiesen sind. Durch die Einstellung der Züge waren viele gezwungen, kurzfristig Flüge ab Brüssel zu buchen oder längere Thalys–TGV-Verbindungen über Paris und Lille zu nehmen, was die Reisezeit um vier bis sechs Stunden verlängerte und die Reisekosten erhöhte.
Mobilitätsmanager in Unternehmen müssen nun Notfallpläne aktivieren. Nach den EU-Fahrgastrechten muss Eurostar entweder eine Umbuchung „unter vergleichbaren Bedingungen so früh wie möglich“ anbieten oder innerhalb von 30 Tagen den vollen Fahrpreis erstatten. Reisende mit einer Verspätung von über 60 Minuten haben zudem Anspruch auf eine Entschädigung von 25–50 % des Ticketpreises. Personalabteilungen sollten Mitarbeiter über die Anspruchsverfahren informieren und flexible Arbeitsmodelle oder virtuelle Meetings in Erwägung ziehen, bis sich die Lage entspannt.
Eurotunnel-Ingenieure erklärten, die Stromversorgung werde schrittweise wiederhergestellt, sobald der liegengebliebene Güterzug abgeschleppt sei, warnten jedoch, dass Sicherheitsprüfungen bis in die Nacht andauern könnten. Eurostar rechnet vorsichtig mit einem „gestaffelten Neustart“ am 31. Dezember, doch Gewerkschaftsvertreter der französischen Signaltechniker drohen mit einem 24-stündigen Überstundenverbot, das die Wiederaufnahme der Dienste erschweren könnte. Unternehmen mit wichtigen Jahresendabschlüssen wird empfohlen, die Meldungen genau zu verfolgen und, wenn möglich, Meetings ins Internet zu verlegen.
Quelle: The Brussels Times
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