
Das britische Innenministerium hat das Jahr still und leise mit der Veröffentlichung der ersten Änderungen der Einwanderungsbestimmungen für 2026 am 2. Januar begonnen. Das Update – festgehalten auf der offiziellen Seite „Updates: Immigration Rules“ – setzt die im Statement of Changes HC 1491 enthaltenen Punkte um und hebt für Arbeitgeber vor allem die wenig genutzte Regelung für „Dienstleister aus der Schweiz“ auf. Diese Regelung erlaubte es Schweizer Unternehmen, kurzfristig vertragliche Dienstleistungen im Vereinigten Königreich zu erbringen, und war eine der letzten Brexit-Übergangsregelungen, die noch im Gesetz verankert waren. Mit ihrem Wegfall müssen Schweizer Anbieter ab Inkrafttreten der Verordnung auf das Global Business Mobility (GBM)-Programm oder die Besuchervorschriften für kundenbezogene Tätigkeiten in Großbritannien zurückgreifen.
Weitere technische Anpassungen korrigieren Querverweise, aktualisieren den konsolidierten Index und schaffen einen neuen Anhang AR (EU), um die Verwaltungsprüfungsverfahren für Personen mit EU-basierten Rechten zu vereinfachen. Arbeitgeber sollten die Sponsor-Richtlinien überprüfen, sobald die Updates im System wirksam werden, da Fehler bei der Codierung von Sponsorship-Zertifikaten zu Visumsablehnungen führen können. Das Innenministerium hat informell bestätigt, dass vor den Änderungen erstellte, aber nach Inkrafttreten eingereichte Zertifikate akzeptiert werden, sofern keine wesentlichen Angaben geändert wurden.
Warum ist diese scheinbar kleine Änderung wichtig? Für multinationale Unternehmen, die regelmäßig spezialisierte Ingenieure oder Berater für wenige Tage oder Wochen ins Vereinigte Königreich entsenden, entfällt mit der Abschaffung der Schweizer Regelung eine kostengünstige Option. Die GBM-Visa für Entsendungen und Vertragsdienstleister setzen höhere Gehaltsgrenzen, eine Einwanderungsqualifikationsgebühr (Immigration Skills Charge, ISC) und ab dem 16. Dezember 2025 eine Erhöhung der ISC um 32 Prozent voraus. Reiseverantwortliche sollten daher für alle Projekte mit Schweizer Ursprung, die nach Januar starten, mehr Vorlaufzeit und höhere Kosten einplanen.
Das Update erinnert zudem daran, dass 2026 ein Jahr mit zahlreichen neuen Regelungen wird. HC 1491 läuft parallel zu HC 1333 (Oktober 2025), und weitere Statements of Changes werden vor der vollständigen Einführung des eVisa-Systems und der Reform der Graduate Route im Januar 2027 erwartet. Mobilitätsteams wird empfohlen, sich für E-Mail-Benachrichtigungen des Innenministeriums anzumelden und vierteljährliche Überprüfungen der Vorlagen durchzuführen.
Praktisch sollten Arbeitgeber: (1) geplante Schweizer Dienstleistungsverträge prüfen, (2) interne Richtlinien zu Besuchertätigkeiten versus Arbeit aktualisieren und (3) Beschaffungsteams darüber informieren, dass „ausschließlich für Schweizer“ geltende Ausnahmen nicht mehr verfügbar sind. Schweizer Staatsangehörige, die bereits unter der alten Regelung im Vereinigten Königreich sind, behalten ihren bestehenden Aufenthaltsstatus, Verlängerungen sind jedoch nicht möglich.
Weitere technische Anpassungen korrigieren Querverweise, aktualisieren den konsolidierten Index und schaffen einen neuen Anhang AR (EU), um die Verwaltungsprüfungsverfahren für Personen mit EU-basierten Rechten zu vereinfachen. Arbeitgeber sollten die Sponsor-Richtlinien überprüfen, sobald die Updates im System wirksam werden, da Fehler bei der Codierung von Sponsorship-Zertifikaten zu Visumsablehnungen führen können. Das Innenministerium hat informell bestätigt, dass vor den Änderungen erstellte, aber nach Inkrafttreten eingereichte Zertifikate akzeptiert werden, sofern keine wesentlichen Angaben geändert wurden.
Warum ist diese scheinbar kleine Änderung wichtig? Für multinationale Unternehmen, die regelmäßig spezialisierte Ingenieure oder Berater für wenige Tage oder Wochen ins Vereinigte Königreich entsenden, entfällt mit der Abschaffung der Schweizer Regelung eine kostengünstige Option. Die GBM-Visa für Entsendungen und Vertragsdienstleister setzen höhere Gehaltsgrenzen, eine Einwanderungsqualifikationsgebühr (Immigration Skills Charge, ISC) und ab dem 16. Dezember 2025 eine Erhöhung der ISC um 32 Prozent voraus. Reiseverantwortliche sollten daher für alle Projekte mit Schweizer Ursprung, die nach Januar starten, mehr Vorlaufzeit und höhere Kosten einplanen.
Das Update erinnert zudem daran, dass 2026 ein Jahr mit zahlreichen neuen Regelungen wird. HC 1491 läuft parallel zu HC 1333 (Oktober 2025), und weitere Statements of Changes werden vor der vollständigen Einführung des eVisa-Systems und der Reform der Graduate Route im Januar 2027 erwartet. Mobilitätsteams wird empfohlen, sich für E-Mail-Benachrichtigungen des Innenministeriums anzumelden und vierteljährliche Überprüfungen der Vorlagen durchzuführen.
Praktisch sollten Arbeitgeber: (1) geplante Schweizer Dienstleistungsverträge prüfen, (2) interne Richtlinien zu Besuchertätigkeiten versus Arbeit aktualisieren und (3) Beschaffungsteams darüber informieren, dass „ausschließlich für Schweizer“ geltende Ausnahmen nicht mehr verfügbar sind. Schweizer Staatsangehörige, die bereits unter der alten Regelung im Vereinigten Königreich sind, behalten ihren bestehenden Aufenthaltsstatus, Verlängerungen sind jedoch nicht möglich.
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