
Die Immigration Advice Authority (IAA) hat in ihrem ersten Bulletin für 2026 erläutert, welche Auswirkungen das kürzlich verabschiedete Border Security, Asylum and Immigration Act auf Arbeitgeber, Berater und Migranten hat.
Das Gesetz, das am 2. Dezember 2025 die königliche Zustimmung erhielt, übernimmt zahlreiche Maßnahmen aus der Anti-Terror-Gesetzgebung, um Strafverfolgungsbehörden frühzeitiger gegen Menschenschmuggelnetzwerke eingreifen zu lassen. Für globale Mobilitätsteams bedeutet dies vor allem strengere Datenaustauschregelungen an den Grenzen und eine erweiterte Nutzung von Vorausreisendeninformationen. Unternehmen, die Talente ins Vereinigte Königreich entsenden, müssen daher mit verstärkten Überprüfungen durch die Beförderer rechnen und einem höheren Risiko, dass Reisenden ohne den korrekten digitalen Status (eVisa oder ETA) die Beförderung verweigert wird.
Ebenso bedeutsam ist die laufende Regierungsberatung zum Thema „earned settlement“. Die Minister schlagen eine Standard-Wartezeit von zehn Jahren für die unbefristete Niederlassungserlaubnis vor – doppelt so lang wie die derzeit üblichen fünf Jahre für die meisten Arbeitswege – sowie einen strengeren Eignungstest, der unter anderem Englischkenntnisse auf A-Level-Niveau (CEFR B2) und ein einwandfreies Führungszeugnis voraussetzt. Die IAA ruft alle Beteiligten dazu auf, bis zum 12. Februar 2026 Stellungnahmen einzureichen, da die Vorschläge die Planung von Entsendungen, insbesondere langfristigen, grundlegend verändern könnten.
Das Newsletter weist zudem auf aktualisierte Kompetenzrichtlinien für Migrationsberatungsstellen, ein neues Beschwerdeverfahren sowie aktuelle Entscheidungen von Gerichten zur Aussetzung von Sponsor-Lizenzen hin. Arbeitgeber werden daran erinnert, dass die IAA-Audits künftig mit den erweiterten Befugnissen des Gesetzes abgestimmt werden, was eine intensivere Prüfung von Dokumentenaufbewahrung, Beschäftigungsnachweisen und Protokollführung bedeutet.
Praktischer Tipp: Multinationale Unternehmen sollten ihre Mobilitätsrichtlinien jetzt überprüfen – insbesondere die Übergänge von temporären zu dauerhaften Einsätzen –, um sicherzustellen, dass Wege zur Niederlassung auch bei Einführung der Zehn-Jahres-Regel weiterhin möglich bleiben. Personalabteilungen sollten zudem zusätzliche Kosten für ETA-/eVisa-Prüfungen durch Beförderer einplanen, sobald die digitalen Grenzregelungen noch in diesem Jahr in Kraft treten.
Das Gesetz, das am 2. Dezember 2025 die königliche Zustimmung erhielt, übernimmt zahlreiche Maßnahmen aus der Anti-Terror-Gesetzgebung, um Strafverfolgungsbehörden frühzeitiger gegen Menschenschmuggelnetzwerke eingreifen zu lassen. Für globale Mobilitätsteams bedeutet dies vor allem strengere Datenaustauschregelungen an den Grenzen und eine erweiterte Nutzung von Vorausreisendeninformationen. Unternehmen, die Talente ins Vereinigte Königreich entsenden, müssen daher mit verstärkten Überprüfungen durch die Beförderer rechnen und einem höheren Risiko, dass Reisenden ohne den korrekten digitalen Status (eVisa oder ETA) die Beförderung verweigert wird.
Ebenso bedeutsam ist die laufende Regierungsberatung zum Thema „earned settlement“. Die Minister schlagen eine Standard-Wartezeit von zehn Jahren für die unbefristete Niederlassungserlaubnis vor – doppelt so lang wie die derzeit üblichen fünf Jahre für die meisten Arbeitswege – sowie einen strengeren Eignungstest, der unter anderem Englischkenntnisse auf A-Level-Niveau (CEFR B2) und ein einwandfreies Führungszeugnis voraussetzt. Die IAA ruft alle Beteiligten dazu auf, bis zum 12. Februar 2026 Stellungnahmen einzureichen, da die Vorschläge die Planung von Entsendungen, insbesondere langfristigen, grundlegend verändern könnten.
Das Newsletter weist zudem auf aktualisierte Kompetenzrichtlinien für Migrationsberatungsstellen, ein neues Beschwerdeverfahren sowie aktuelle Entscheidungen von Gerichten zur Aussetzung von Sponsor-Lizenzen hin. Arbeitgeber werden daran erinnert, dass die IAA-Audits künftig mit den erweiterten Befugnissen des Gesetzes abgestimmt werden, was eine intensivere Prüfung von Dokumentenaufbewahrung, Beschäftigungsnachweisen und Protokollführung bedeutet.
Praktischer Tipp: Multinationale Unternehmen sollten ihre Mobilitätsrichtlinien jetzt überprüfen – insbesondere die Übergänge von temporären zu dauerhaften Einsätzen –, um sicherzustellen, dass Wege zur Niederlassung auch bei Einführung der Zehn-Jahres-Regel weiterhin möglich bleiben. Personalabteilungen sollten zudem zusätzliche Kosten für ETA-/eVisa-Prüfungen durch Beförderer einplanen, sobald die digitalen Grenzregelungen noch in diesem Jahr in Kraft treten.
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