
Lkw-Fahrer in Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro und Nordmazedonien haben am 28. Januar 2026 ihre Blockaden an Frachtterminals verschärft, um gegen das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU zu protestieren. Sie kritisieren, dass das System bereits zu Hunderten von Abschiebungen wegen Überschreitung der Schengen-Aufenthaltsdauer geführt hat. Die Proteste haben eine wichtige Straßenverbindung zwischen der Türkei und Mitteleuropa lahmgelegt, sodass österreichische Logistikanbieter den Verkehr über Rumänien oder Kroatien umleiten müssen.
Reuters berichtet, dass bosnische Unternehmen bereits Verluste von 8 Millionen Euro verzeichnen, und das montenegrinische Energieministerium warnt vor drohenden Treibstoffengpässen aufgrund der Blockade des Hafens von Bar. Österreichische Importeure von Autoteilen und Haushaltsgeräten – viele davon passieren Belgrad – sehen sich laut dem Verband der österreichischen Spediteure mit Lieferverzögerungen von zwei bis vier Tagen konfrontiert.
Sollte die Blockade anhalten, befürchten Wiener Treibstoffhändler steigende Spotmarktpreise, gerade zur Hochsaison im alpinen Tourismus; etwa 12 % des österreichischen Dieselimports laufen über Balkandepots. Spediteure raten Exporteuren, Bahnkapazitäten über das Adriatische Tor in Rijeka zu buchen oder auf unbegleitete Containertransporte ab Istanbul umzusteigen.
Der Konflikt verdeutlicht auch die Folgewirkungen der bevorstehenden EES-Einführung. Österreichische Personalabteilungen, die Techniker in den Westbalkan entsenden, sollten die verbleibenden Schengen-Tage genau prüfen und mit strengeren Passkontrollen bei der Rückkehr nach Österreich rechnen.
Reuters berichtet, dass bosnische Unternehmen bereits Verluste von 8 Millionen Euro verzeichnen, und das montenegrinische Energieministerium warnt vor drohenden Treibstoffengpässen aufgrund der Blockade des Hafens von Bar. Österreichische Importeure von Autoteilen und Haushaltsgeräten – viele davon passieren Belgrad – sehen sich laut dem Verband der österreichischen Spediteure mit Lieferverzögerungen von zwei bis vier Tagen konfrontiert.
Sollte die Blockade anhalten, befürchten Wiener Treibstoffhändler steigende Spotmarktpreise, gerade zur Hochsaison im alpinen Tourismus; etwa 12 % des österreichischen Dieselimports laufen über Balkandepots. Spediteure raten Exporteuren, Bahnkapazitäten über das Adriatische Tor in Rijeka zu buchen oder auf unbegleitete Containertransporte ab Istanbul umzusteigen.
Der Konflikt verdeutlicht auch die Folgewirkungen der bevorstehenden EES-Einführung. Österreichische Personalabteilungen, die Techniker in den Westbalkan entsenden, sollten die verbleibenden Schengen-Tage genau prüfen und mit strengeren Passkontrollen bei der Rückkehr nach Österreich rechnen.
Quelle: Reuters via ThePrint