
Die nördliche Region Belgiens erlebt den stärksten Zustrom ausländischer Fachkräfte seit einem Jahrzehnt. Neue Statistiken vom 13. Februar 2026 zeigen, dass Flandern im Jahr 2025 mehr als 19.000 Einzelerlaubnisse für Nicht-EU-Bürger ausgestellt hat – ein Anstieg von 53 Prozent gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt. Arbeitsministerin Zuhal Demir (N-VA) warnt, dass der Anstieg, der teilweise durch ukrainische Staatsangehörige und akuten Fachkräftemangel bedingt ist, die lokalen Löhne drücken und die politische Unterstützung für Arbeitsmigration schwächen könnte.
Als Reaktion darauf trat am 1. Januar 2026 ein verschärftes Dekret in Kraft. Niedrig- und mittelqualifizierte Berufe, die zuvor automatisch bevorzugt behandelt wurden – wie Lkw-Fahrer, Bäcker, Metzger und verschiedene Pflegeberufe – sind von der regionalen Engpassliste gestrichen worden. Arbeitgeber müssen ab diesem Monat nachweisen, dass sie mindestens fünf Wochen lang lokal und EU-weit ausgeschrieben haben, bevor sie einen Drittstaatsangehörigen einstellen dürfen. Zudem wurden die Lohnuntergrenzen angehoben und die Kriterien für Verlängerungen verschärft.
Die Wirtschaftsverbände Voka und Agoria warnen, dass die Verschärfungen nach hinten losgehen könnten. Bauunternehmen berichten bereits von Projektverzögerungen, da Subunternehmer unter den neuen Prüfregeln nicht schnell genug Ersatz für ausscheidende Schweißer und Elektriker finden. Einige multinationale Unternehmen prüfen kurzfristige Entsendungen aus den Nachbarländern Niederlande oder Luxemburg, was den Behörden weniger Kontrolle über Wohnraum, Steuern und Sozialversicherung ermöglicht.
Für Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Die Einstellungszeiträume werden sich verlängern. Unternehmen sollten drei bis vier Monate für die kombinierte Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis einplanen und mögliche Einsprüche berücksichtigen. Arbeitgeber, die stark auf Drittstaatskräfte angewiesen sind – insbesondere in IT, Biotechnologie und Logistik – wird empfohlen, die Rekrutierung frühzeitig zu starten, Gehaltspakete an die neuen regionalen Mindeststandards anzupassen und Verlängerungstermine zentral im HRIS zu überwachen, um Lücken bei der Arbeitserlaubnis zu vermeiden.
Langfristig drängt Demir die Bundesregierung, Wallonien und Brüssel an das flämische Modell anzupassen, was darauf hindeutet, dass eine strengere Kontrolle der Nicht-EU-Arbeitskräfte bis 2027 zum nationalen Standard werden könnte.
Als Reaktion darauf trat am 1. Januar 2026 ein verschärftes Dekret in Kraft. Niedrig- und mittelqualifizierte Berufe, die zuvor automatisch bevorzugt behandelt wurden – wie Lkw-Fahrer, Bäcker, Metzger und verschiedene Pflegeberufe – sind von der regionalen Engpassliste gestrichen worden. Arbeitgeber müssen ab diesem Monat nachweisen, dass sie mindestens fünf Wochen lang lokal und EU-weit ausgeschrieben haben, bevor sie einen Drittstaatsangehörigen einstellen dürfen. Zudem wurden die Lohnuntergrenzen angehoben und die Kriterien für Verlängerungen verschärft.
Die Wirtschaftsverbände Voka und Agoria warnen, dass die Verschärfungen nach hinten losgehen könnten. Bauunternehmen berichten bereits von Projektverzögerungen, da Subunternehmer unter den neuen Prüfregeln nicht schnell genug Ersatz für ausscheidende Schweißer und Elektriker finden. Einige multinationale Unternehmen prüfen kurzfristige Entsendungen aus den Nachbarländern Niederlande oder Luxemburg, was den Behörden weniger Kontrolle über Wohnraum, Steuern und Sozialversicherung ermöglicht.
Für Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Die Einstellungszeiträume werden sich verlängern. Unternehmen sollten drei bis vier Monate für die kombinierte Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis einplanen und mögliche Einsprüche berücksichtigen. Arbeitgeber, die stark auf Drittstaatskräfte angewiesen sind – insbesondere in IT, Biotechnologie und Logistik – wird empfohlen, die Rekrutierung frühzeitig zu starten, Gehaltspakete an die neuen regionalen Mindeststandards anzupassen und Verlängerungstermine zentral im HRIS zu überwachen, um Lücken bei der Arbeitserlaubnis zu vermeiden.
Langfristig drängt Demir die Bundesregierung, Wallonien und Brüssel an das flämische Modell anzupassen, was darauf hindeutet, dass eine strengere Kontrolle der Nicht-EU-Arbeitskräfte bis 2027 zum nationalen Standard werden könnte.
Quelle: Belga News Agency
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