
Belgien hat seine erste direkte internationale Hochgeschwindigkeitszugverbindung zum Flughafen Brüssel gesichert – ein Schritt, den Mobilitätsexperten als Meilenstein für nachhaltiges Geschäftsreisen feiern. Am 1. März 2026 kündigten die Deutsche Bahn (DB) und Brussels Airlines die neue ICE-Verbindung Köln–Aachen–Lüttich–Leuven–Flughafen Brüssel–Antwerpen und zurück an, die die Fahrzeit von Köln zum Flughafen auf etwa zwei Stunden verkürzt.
Im Rahmen eines Codeshare-Abkommens erhält der Zug eine Brussels Airlines-Flugnummer und ist über die Website der Airline sowie globale Vertriebssysteme buchbar. Dadurch wird eine durchgehende Ticketbuchung ermöglicht, Meilen können im Miles & More-Programm gesammelt werden, und Passagiere sind bei Verspätungen von Zug oder Flug abgesichert – ein Integrationsmodell ähnlich dem Rail&Fly-Produkt der Lufthansa in Deutschland.
Für Manager der Unternehmensmobilität bietet die Verbindung eine klimafreundlichere Alternative zu Kurzstreckenflügen und eine zeitlich konkurrenzfähige Option zum Straßenverkehr. Die DB berechnet, dass eine Hin- und Rückfahrt Köln–Flughafen Brüssel mit dem Zug 32 kg CO₂-Äquivalente verursacht, im Vergleich zu etwa 140 kg mit dem Auto und 220 kg mit dem Flugzeug. Unternehmen, die wissenschaftlich fundierte Emissionsziele verfolgen, können so ihre Scope-3-Reiseemissionen reduzieren, ohne auf gute Anbindung verzichten zu müssen.
Arnaud Feist, Geschäftsführer des Flughafens Brüssel, betonte, dass der Service die intermodale Strategie des Drehkreuzes stärkt. Rund 40 % der 9 Millionen jährlichen Umsteigepassagiere des Flughafens beginnen oder beenden ihre Reise innerhalb von 300 km. Die Einbindung von Köln erschließt eines der größten Einzugsgebiete Deutschlands und verknüpft sich mit dem umfassenden ICE-Netz der DB, inklusive Verbindungen nach Frankfurt und München.
Die operativen Details werden derzeit noch mit dem belgischen Infrastrukturbetreiber Infrabel abgestimmt. Geplant sind vier tägliche Hin- und Rückfahrten, die auf die morgendlichen und späten Nachmittagsflüge im Langstreckenverkehr abgestimmt sind. Der Ticketverkauf soll im Mai starten. Reiseverantwortliche sollten die aktualisierten Tarifstrukturen im Blick behalten und sicherstellen, dass Online-Buchungstools die Zugstrecken als bevorzugte Option für inner-europäische Reisen erkennen.
Im Rahmen eines Codeshare-Abkommens erhält der Zug eine Brussels Airlines-Flugnummer und ist über die Website der Airline sowie globale Vertriebssysteme buchbar. Dadurch wird eine durchgehende Ticketbuchung ermöglicht, Meilen können im Miles & More-Programm gesammelt werden, und Passagiere sind bei Verspätungen von Zug oder Flug abgesichert – ein Integrationsmodell ähnlich dem Rail&Fly-Produkt der Lufthansa in Deutschland.
Für Manager der Unternehmensmobilität bietet die Verbindung eine klimafreundlichere Alternative zu Kurzstreckenflügen und eine zeitlich konkurrenzfähige Option zum Straßenverkehr. Die DB berechnet, dass eine Hin- und Rückfahrt Köln–Flughafen Brüssel mit dem Zug 32 kg CO₂-Äquivalente verursacht, im Vergleich zu etwa 140 kg mit dem Auto und 220 kg mit dem Flugzeug. Unternehmen, die wissenschaftlich fundierte Emissionsziele verfolgen, können so ihre Scope-3-Reiseemissionen reduzieren, ohne auf gute Anbindung verzichten zu müssen.
Arnaud Feist, Geschäftsführer des Flughafens Brüssel, betonte, dass der Service die intermodale Strategie des Drehkreuzes stärkt. Rund 40 % der 9 Millionen jährlichen Umsteigepassagiere des Flughafens beginnen oder beenden ihre Reise innerhalb von 300 km. Die Einbindung von Köln erschließt eines der größten Einzugsgebiete Deutschlands und verknüpft sich mit dem umfassenden ICE-Netz der DB, inklusive Verbindungen nach Frankfurt und München.
Die operativen Details werden derzeit noch mit dem belgischen Infrastrukturbetreiber Infrabel abgestimmt. Geplant sind vier tägliche Hin- und Rückfahrten, die auf die morgendlichen und späten Nachmittagsflüge im Langstreckenverkehr abgestimmt sind. Der Ticketverkauf soll im Mai starten. Reiseverantwortliche sollten die aktualisierten Tarifstrukturen im Blick behalten und sicherstellen, dass Online-Buchungstools die Zugstrecken als bevorzugte Option für inner-europäische Reisen erkennen.
Quelle: The Brussels Times