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96 Verspätungen und 15 Ausfälle sorgen am 11. März für Chaos am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle

März 12, 2026
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96 Verspätungen und 15 Ausfälle sorgen am 11. März für Chaos am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle
Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) startete den Mittwoch mit erheblichen Betriebsproblemen: 96 Flüge verspätet und 15 gestrichen auf Langstrecken- und europäischen Routen, so Echtzeitdaten von AirHelp. El Al strich mehr als die Hälfte seines Flugplans, Qatar Airways annullierte 50 % der Abflüge, während Emirates, Lufthansa und Air France jeweils eine Mischung aus Verspätungen und einzelnen Ausfällen meldeten. Betroffen waren Ziele wie New York, Dubai, Tokio, Peking und Rom, was sowohl Direktreisende als auch Passagiere mit Anschlussflügen an einem der größten europäischen Drehkreuze beeinträchtigte. Die Flughafenbehörden machten eine „Kombination“ aus Faktoren verantwortlich – anhaltende Personalknappheit im Bodenbetrieb, unbeständiges Wetter über Nordfrankreich und Crews, die nach verspäteten Vorflügen zu Ruhezeiten abgezogen wurden.

Mit dem Beginn der Frühjahrskonferenzsaison bemühten sich die Stationsleiter der Airlines, Geschäftsreisende zu Messen in Barcelona und Frankfurt sowie zum MIPIM-Immobiliengipfel in der Nähe von Cannes umzubuchen. Nach EU-Verordnung 261 können Passagiere bei einer Ankunftsverspätung von mehr als drei Stunden eine Entschädigung verlangen, sofern die Verspätung nicht durch außergewöhnliche Umstände verursacht wurde. Die Rechtsberater von AirHelp weisen darauf hin, dass allein das Wetter die Ausmaße der Störungen am Mittwoch kaum erklären kann, und empfehlen Betroffenen, Bordkarten aufzubewahren und schriftliche Bestätigungen der Verspätung einzuholen.

96 Verspätungen und 15 Ausfälle sorgen am 11. März für Chaos am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle


Vielflieger-Manager multinationaler Unternehmen, die von Global Mobility Today befragt wurden, berichten, dass sie Führungskräfte für spätere Meetings diese Woche über Amsterdam oder Zürich umleiten. Reiseeinkäufer greifen zudem wieder auf „Split-Ticketing“-Strategien zurück – also die Buchung einzelner Flugabschnitte auf verschiedenen Buchungscode-Nummern, um das Risiko verpasster Anschlussflüge zu minimieren. Sicherheitsteams raten Reisenden, die Fahrpläne von RER-B und TGV im Auge zu behalten, da diese oft unter den Folgen gebündelter Flugankünfte leiden.

Obwohl sich der Rückstau bis zum Nachmittag entspannte, warnten die Airlines, dass verlegte Flugzeuge und Crews am Donnerstagmorgen eine zweite Welle von Folgeverspätungen auslösen könnten. Unternehmen mit wichtigen Reisen sollten daher Duty-of-Care-Warnungen prüfen und sicherstellen, dass Reisende Kontaktinformationen der Botschaften parat haben, falls eine Übernachtung notwendig wird.
Quelle: AirHelp

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