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Hongkonger Einwanderungsbehörde verhaftet 20 Personen bei landesweiter Razzia gegen illegale Hausarbeit

März 11, 2026
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Hongkonger Einwanderungsbehörde verhaftet 20 Personen bei landesweiter Razzia gegen illegale Hausarbeit
Das Einwanderungsamt von Hongkong (ImmD) hat seine Kontrollen gegen die Schattenwirtschaft der Stadt verschärft und im Rahmen einer dreitägigen Aktion mit dem Codenamen „Swordfish“ vom 8. bis 10. März 14 mutmaßliche illegale Arbeiter sowie sechs Arbeitgeber festgenommen. Die Beamten durchsuchten 19 Orte, darunter Restaurants, Einzelhandelsgeschäfte, Pflegeheime und Gästehäuser. Unter den Festgenommenen befanden sich elf ausländische Hausangestellte mit Wohnrecht, die angeblich nebenbei in Massage-, Pediküre- und Küchenjobs arbeiteten; einer war ein Überzieher, zwei weitere Besucher oder Asylsuchende, die keine Arbeitserlaubnis hatten. Die Razzia unterstreicht die verschärfte Haltung der Sonderverwaltungsregion gegenüber Verstößen gegen Aufenthaltsbedingungen. Nach der Einwanderungsverordnung drohen den Tätern bis zu zwei Jahre Haft und eine Geldstrafe von 50.000 HKD, während Arbeitgeber mit bis zu zehn Jahren Gefängnis, hohen Geldstrafen und einer obligatorischen Freiheitsstrafe im Rahmen des 2024 eingeführten verschärften Strafrahmens rechnen müssen. Für Unternehmen, die Hauspersonal für Expatriate-Familien beschäftigen, ist die Botschaft klar: Alle Tätigkeiten der Helfer müssen auf den Wohnsitz des registrierten Arbeitgebers beschränkt sein. Mobility-Manager sollten die Haushaltsregelungen für Führungskräfte überprüfen und die Entsandten daran erinnern, dass Helfer keine Nebentätigkeiten in kommerziellen Betrieben oder bei Freunden ausüben dürfen – auch nicht in Teilzeit. Die Aktion signalisiert zudem eine strengere Kontrolle von Kurzzeitbesuchern, die informelle Beschäftigung suchen. Unternehmen, die Backoffice-Dienste wie Reinigung oder Catering auslagern, müssen sicherstellen, dass das Personal über die richtigen Visa verfügt und nicht unter Bewährung oder als Besucher registriert ist. Das Fehlen von Kopien der Pässe, HKID-Karten und gültigen Arbeitsverträgen der Helfer kann als Straftat gewertet werden. Angesichts des Top Talent Pass Scheme und des Capital Investment Entrant Scheme, die mehr ausländische Fachkräfte anziehen, wollen die Behörden sicherstellen, dass Einheimische nicht benachteiligt werden und legale Visaverfahren eingehalten werden. Personalabteilungen sollten mit verstärkten Betriebsinspektionen rechnen und Lieferantenverträge prüfen, um die vollständige Einhaltung der Einwanderungsbestimmungen zu gewährleisten.
Quelle: GovHK Press Release

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