
In einer Mitteilung vom 22. April 2026 hat die Lufttüchtigkeitszertifizierungsabteilung der CAAC vier Entwürfe für Branchenstandards zur öffentlichen Konsultation veröffentlicht, darunter erstmals spezifische Anforderungen an das Safety Management System (SMS) für chinesische Fluggesellschaften und Flughäfen. Das Paket umfasst zudem Spezifikationen für Mensch-Maschine-Schnittstellen in der Automatisierung der Flugsicherung sowie zwei Standards für 5G AeroMACS-Anwendungen zur Bodenbewegungssteuerung und Fahrzeugkoordination.
Dieser Schritt bringt China in Einklang mit dem ICAO-Anhang 19 und spiegelt die Lehren aus dem Unfall der China Eastern MU5735 im Jahr 2022 wider, nach dem Ermittler die Regulierungsbehörden aufforderten, proaktive Risikomanagementprozesse verbindlich zu verankern. Bei Annahme der Standards müssen Fluggesellschaften verantwortliche Sicherheitsbeauftragte benennen, datenbasierte Gefahrenidentifikationsprogramme einführen und jährliche SMS-Leistungsberichte an die CAAC übermitteln.
Auch für Flughafenbetreiber sind die Entwürfe von großer Bedeutung. Die vorgeschlagenen AeroMACS-Standards ebnen den Weg für hochbandbreitige 5G-Netze auf dem Flughafengelände, die eine Echtzeitverfolgung von Flugzeugen und Servicefahrzeugen ermöglichen. Erprobungen am Flughafen Guangzhou Baiyun haben bereits die durchschnittlichen Rollzeiten um 90 Sekunden pro Flug reduziert und dadurch jährlich rund 3.900 Tonnen Treibstoff eingespart.
Branchenvertreter haben bis zum 17. Mai Zeit, ihre Stellungnahmen über ein standardisiertes Feedback-Formular einzureichen; die CAAC hat signalisiert, dass die Umsetzung bereits im vierten Quartal 2026 beginnen könnte. Fluggesellschaften sollten daher mit Lückenanalysen der SMS-Entwurfsklauseln beginnen, während Bodenabfertigungsdienste die Investitions- und Cybersicherheitsaspekte der 5G-Antenneninstallation prüfen sollten.
Globale Betreiber werden die Harmonisierung begrüßen, müssen jedoch die China-spezifischen Besonderheiten beachten: Der Entwurf schreibt Sicherheitsrisikobriefings in Mandarin für ausländische Flugbesatzungen vor und verpflichtet Airlines, das neue „Civil Aviation Data Net“ des Landes in FOQA (Flight Operations Quality Assurance)-Uploads zu integrieren. Compliance-Teams sollten zusätzliche Schulungszeiten und Anpassungen der Software-Schnittstellen einplanen, bevor die Regeln in Kraft treten.
Dieser Schritt bringt China in Einklang mit dem ICAO-Anhang 19 und spiegelt die Lehren aus dem Unfall der China Eastern MU5735 im Jahr 2022 wider, nach dem Ermittler die Regulierungsbehörden aufforderten, proaktive Risikomanagementprozesse verbindlich zu verankern. Bei Annahme der Standards müssen Fluggesellschaften verantwortliche Sicherheitsbeauftragte benennen, datenbasierte Gefahrenidentifikationsprogramme einführen und jährliche SMS-Leistungsberichte an die CAAC übermitteln.
Auch für Flughafenbetreiber sind die Entwürfe von großer Bedeutung. Die vorgeschlagenen AeroMACS-Standards ebnen den Weg für hochbandbreitige 5G-Netze auf dem Flughafengelände, die eine Echtzeitverfolgung von Flugzeugen und Servicefahrzeugen ermöglichen. Erprobungen am Flughafen Guangzhou Baiyun haben bereits die durchschnittlichen Rollzeiten um 90 Sekunden pro Flug reduziert und dadurch jährlich rund 3.900 Tonnen Treibstoff eingespart.
Branchenvertreter haben bis zum 17. Mai Zeit, ihre Stellungnahmen über ein standardisiertes Feedback-Formular einzureichen; die CAAC hat signalisiert, dass die Umsetzung bereits im vierten Quartal 2026 beginnen könnte. Fluggesellschaften sollten daher mit Lückenanalysen der SMS-Entwurfsklauseln beginnen, während Bodenabfertigungsdienste die Investitions- und Cybersicherheitsaspekte der 5G-Antenneninstallation prüfen sollten.
Globale Betreiber werden die Harmonisierung begrüßen, müssen jedoch die China-spezifischen Besonderheiten beachten: Der Entwurf schreibt Sicherheitsrisikobriefings in Mandarin für ausländische Flugbesatzungen vor und verpflichtet Airlines, das neue „Civil Aviation Data Net“ des Landes in FOQA (Flight Operations Quality Assurance)-Uploads zu integrieren. Compliance-Teams sollten zusätzliche Schulungszeiten und Anpassungen der Software-Schnittstellen einplanen, bevor die Regeln in Kraft treten.
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