
Im Gespräch mit brasilianischen Medien am 29. April erklärte Carlos Antunes, Direktor von TAP Air Portugal für Amerika, dass die Fluggesellschaft „an die Grenze“ der profitablen Erweiterung ihres brasilianischen Streckennetzes stößt. TAP wird im Juli Flüge nach Curitiba und im Oktober nach São Luís aufnehmen, womit das brasilianische Netzwerk auf 15 Städte anwächst – bereits das größte aller ausländischen Airlines. Darüber hinaus wird das Wachstum vor allem durch größere Flugzeuge und häufigere Verbindungen auf Hauptstrecken wie São Paulo, Rio de Janeiro, Porto Alegre und Florianópolis erfolgen.
Diese Entwicklung ist für globale Mobilitätsplaner von Bedeutung, da TAP der bevorzugte transatlantische Vertragspartner zahlreicher multinationaler Unternehmen mit Niederlassungen in Portugal, Spanien, Frankreich und den Benelux-Ländern ist. Der Wechsel von Netzwerkerweiterung zu Frequenzverdichtung dürfte die Flexibilität an Wochentagen für Projektteams verbessern, bedeutet aber auch weniger Chancen für sekundäre brasilianische Städte, direkte Verbindungen nach Europa zu erhalten.
Antunes fügte hinzu, dass die bevorstehende Privatisierung von TAP – bei der Lufthansa Group und Air France–KLM als Favoriten gelten – den neuen Eigentümer verpflichten wird, weiterhin in portugiesischsprachige Märkte zu investieren. Diese Zusicherung gibt brasilianischen Unternehmen Sicherheit, die auf TAPs Frachtraum für zeitkritische Pharma-, Mode- und Maschinenlieferungen angewiesen sind.
Allerdings könnte die Knappheit von Slots an den Flughäfen Lissabon und Porto TAP dazu zwingen, größere A330-900neo einzusetzen oder zusätzliche A321LR zu leasen, was Auswirkungen auf die Sitzplatzkontingente in Firmenverträgen haben könnte. Reiseverantwortliche sollten ihre TAP-Kontingente für die zweite Jahreshälfte 2026 überprüfen: Erste Prognosen zeigen eine Auslastung von 80 % auf der Strecke Curitiba–Lissabon im ersten Monat und bereits 65 % Buchungen für São Luís–Lissabon sechs Monate im Voraus.
Unternehmen, die Mitarbeiter nach Nordportugal entsenden, müssen möglicherweise mit längeren Reisezeiten rechnen, falls TAP einige Frequenzen von Porto zugunsten ertragsstärkerer Abflüge nach São Paulo verlagert. Für Expats und Vielflieger bedeutet dies voraussichtlich mehr Premium-Economy-Sitze und eine bessere zeitliche Verteilung der Flüge auf bestehenden Strecken, was Tagesverbindungen zu sekundären europäischen Märkten erleichtert.
Mobilitätsteams sollten jedoch weiterhin Ersatzfluggesellschaften in ihren Online-Buchungstools bereithalten, da Antunes bestätigte, dass für 2027 keine neuen brasilianischen Ziele in Planung sind.
Diese Entwicklung ist für globale Mobilitätsplaner von Bedeutung, da TAP der bevorzugte transatlantische Vertragspartner zahlreicher multinationaler Unternehmen mit Niederlassungen in Portugal, Spanien, Frankreich und den Benelux-Ländern ist. Der Wechsel von Netzwerkerweiterung zu Frequenzverdichtung dürfte die Flexibilität an Wochentagen für Projektteams verbessern, bedeutet aber auch weniger Chancen für sekundäre brasilianische Städte, direkte Verbindungen nach Europa zu erhalten.
Antunes fügte hinzu, dass die bevorstehende Privatisierung von TAP – bei der Lufthansa Group und Air France–KLM als Favoriten gelten – den neuen Eigentümer verpflichten wird, weiterhin in portugiesischsprachige Märkte zu investieren. Diese Zusicherung gibt brasilianischen Unternehmen Sicherheit, die auf TAPs Frachtraum für zeitkritische Pharma-, Mode- und Maschinenlieferungen angewiesen sind.
Allerdings könnte die Knappheit von Slots an den Flughäfen Lissabon und Porto TAP dazu zwingen, größere A330-900neo einzusetzen oder zusätzliche A321LR zu leasen, was Auswirkungen auf die Sitzplatzkontingente in Firmenverträgen haben könnte. Reiseverantwortliche sollten ihre TAP-Kontingente für die zweite Jahreshälfte 2026 überprüfen: Erste Prognosen zeigen eine Auslastung von 80 % auf der Strecke Curitiba–Lissabon im ersten Monat und bereits 65 % Buchungen für São Luís–Lissabon sechs Monate im Voraus.
Unternehmen, die Mitarbeiter nach Nordportugal entsenden, müssen möglicherweise mit längeren Reisezeiten rechnen, falls TAP einige Frequenzen von Porto zugunsten ertragsstärkerer Abflüge nach São Paulo verlagert. Für Expats und Vielflieger bedeutet dies voraussichtlich mehr Premium-Economy-Sitze und eine bessere zeitliche Verteilung der Flüge auf bestehenden Strecken, was Tagesverbindungen zu sekundären europäischen Märkten erleichtert.
Mobilitätsteams sollten jedoch weiterhin Ersatzfluggesellschaften in ihren Online-Buchungstools bereithalten, da Antunes bestätigte, dass für 2027 keine neuen brasilianischen Ziele in Planung sind.
Quelle: Melhores Destinos
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