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Aktualisierte Sponsor-Regeln verschärfen Gehaltsangaben für Inhaber von Skilled Worker-Visa

Mai 8, 2026
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Aktualisierte Sponsor-Regeln verschärfen Gehaltsangaben für Inhaber von Skilled Worker-Visa
Die auf Arbeitsrecht spezialisierte Kanzlei Capital Law warnt britische Arbeitgeber vor neuen Home Office-Richtlinien, die am 8. April veröffentlicht und am 7. Mai in einer ausführlichen Erläuterung verbreitet wurden. Diese Richtlinien bringen erhebliche neue Meldepflichten für Unternehmen mit sich, die über eine Sponsor-Lizenz für Skilled Worker verfügen. Die Änderungen bauen auf einer Überarbeitung im März auf, die bereits die Nachweisanforderungen für den Entzug einer Lizenz bei „künstlich aufgeblähten“ Gehältern gesenkt hatte.

Laut Paragraph SK7.1 der Richtlinie müssen Sponsoren nun nachweisen, dass das Gehalt in *jedem* Abrechnungszeitraum sowohl die allgemeine Gehaltsschwelle als auch den marktüblichen Lohn für die jeweilige Position erreicht oder übersteigt. Bei monatlicher Bezahlung muss mindestens ein Viertel des Jahresgehalts in jedem Dreimonatszeitraum gezahlt werden; bei wöchentlichen oder unregelmäßigen Arbeitszeiten gelten entsprechende Tests über 12 oder 17 Wochen. Wichtig ist, dass variable Zulagen, Boni oder erstattete Ausgaben im Zusammenhang mit der Einwanderung ausdrücklich nicht in die Berechnung einfließen.

Aktualisierte Sponsor-Regeln verschärfen Gehaltsangaben für Inhaber von Skilled Worker-Visa


Die Richtlinie bestätigt, dass das Home Office die Daten nahezu in Echtzeit mit HMRC abgleicht – was für viele Sponsoren, die bisher von einer papierbasierten Prüfung ausgingen, nun ein automatisiertes Compliance-Überwachungssystem bedeutet. Unbeabsichtigte Verstöße, selbst ohne betrügerische Absicht, können jetzt sofort zum Entzug der Lizenz führen. Besonders gefährdet sind Positionen, die kürzlich knapp unter den ab Juli 2025 geltenden höheren Gehaltsschwellen lagen.

Für Teams im Bereich globale Mobilität und Personalwesen ergeben sich klare praktische Konsequenzen: Die Gehaltsabrechnungen aller gesponserten Mitarbeiter müssen überprüft werden, insbesondere bei Schichtarbeit in den Bereichen Gesundheitswesen, Gastronomie und Einzelhandel. Schwankende Gehälter aufgrund unbezahlter Ruhewochen müssen entweder über 17-Wochen-Zyklen ausgeglichen oder durch Meldungen von Änderungen der Umstände dokumentiert werden. HR-Systeme müssen möglicherweise so angepasst werden, dass das garantierte Bruttogehalt – und nicht Bruttogehalt plus Zulagen – in den Certificates of Sponsorship eingetragen wird.

Wer diese Vorgaben nicht beachtet, riskiert die Fähigkeit seines Unternehmens, internationale Fachkräfte zu rekrutieren – gerade in einem angespannten britischen Arbeitsmarkt. Im Gegensatz dazu können Unternehmen, die eine lückenlose Einhaltung nachweisen, bei der geplanten Einführung einer „Trusted Sponsor“-Premiumlinie durch das Home Office später in diesem Jahr von schnelleren Visaverfahren profitieren.
Quelle: Capital Law

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