
Um die Abwicklung von Reisedokumenten so einfach wie den Kauf eines Zugtickets per Smartphone zu gestalten, hat die Ausländerbehörde des Pekinger Amtes für öffentliche Sicherheit am 22. Mai 2026 eine Reihe vollständig digitaler Services eingeführt. Berechtigte Einwohner mit Pekinger Haushaltsregistrierung sowie Inhaber von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen können nun die Verlängerung oder den Ersatz von Reisepässen, Heimkehrerausweisen und Taiwan-Kompagnon-Pässen komplett über das Mini-Programm „12367“ der Nationalen Einwanderungsbehörde beantragen.
Das neue Verfahren ersetzt die früher erforderlichen zwei bis drei persönlichen Besuche durch einen rein digitalen Ablauf. Antragsteller erhalten proaktive SMS-Erinnerungen, wenn ihr Reisepass in weniger als sechs Monaten abläuft, und werden direkt zum Mini-Programm geleitet. Dort ersetzen Gesichtserkennung, elektronische Unterschrift und Online-Zahlung die bisherigen Papierformulare und manuellen Kassen.
Um Ablehnungen wegen schlechter Fotoqualität – bisher die Hauptursache für Online-Antragsfehler – zu vermeiden, hat die Behörde Schritt-für-Schritt-Videos zur richtigen Aufnahme von Passfotos auf WeChat, Douyin und anderen Kurzvideo-Plattformen veröffentlicht. Zudem wurde ein KI-gestütztes Zuschneide-Tool integriert, das Hintergrundfarbe, Schatten und Kopfgröße in Echtzeit überprüft.
Eine 24-Stunden-Hotline mit zweisprachigem (Chinesisch-Englisch) Personal unter der Nummer 12367 bietet nun „Cloud-Tutorials“ für Antragsteller, die im Prozess stecken bleiben. Die Callcenter-Mitarbeiter können Fehlercodes im Backend einsehen, Tipps zur Beleuchtung oder Kameraposition geben und den Antrag bis zur Genehmigung begleiten.
Nach der Freigabe wird das Dokument zentral produziert und innerhalb von sieben Werktagen per sicherem Kurier zugestellt – aus „einmal zum Amt“ wird so „keinmal mehr hinfahren“. Für Reisende, die dennoch ein Servicezentrum aufsuchen, zeigen beliebte Karten-Apps wie Gaode (Amap) nun Pop-ups mit dem Hinweis auf den Online-Weg, um Laufkundschaft zu reduzieren und Warteschlangen für Ausnahmefälle zu verkürzen.
Laut Behördenangaben stieg die Erfolgsquote bei Online-Anträgen von 60 Prozent im Januar auf 92 Prozent im Mai, und die täglichen digitalen Einreichungen übersteigen erstmals die Anzahl der Anträge am Schalter. Aus Sicht des Mobilitätsmanagements markiert Pekings Schritt einen Meilenstein in Chinas Bestreben, jede Phase der Reise – Visum, Reisepass, Einreisekarte und künftig auch Zollanmeldung – zu digitalisieren und so den Verwaltungsaufwand für chinesische Geschäftsreisende und die wachsende Expat-Gemeinschaft der Stadt zu verringern.
Unternehmen, die kurzfristige Dienstreisen organisieren, können nun Reisepässe ihrer Mitarbeiter erneuern, ohne halbe Arbeitstage zu verlieren, und Reisebüros erwarten kürzere Vorlaufzeiten bei der Ticketausstellung. Noch in diesem Jahr plant die Stadt, das System mit Fluggesellschaften und Hotelplattformen zu verknüpfen, sodass Passverlängerungen automatisch Vielflieger- und Gästedaten aktualisieren und so die globale Mobilität weiter erleichtern.
Das neue Verfahren ersetzt die früher erforderlichen zwei bis drei persönlichen Besuche durch einen rein digitalen Ablauf. Antragsteller erhalten proaktive SMS-Erinnerungen, wenn ihr Reisepass in weniger als sechs Monaten abläuft, und werden direkt zum Mini-Programm geleitet. Dort ersetzen Gesichtserkennung, elektronische Unterschrift und Online-Zahlung die bisherigen Papierformulare und manuellen Kassen.
Um Ablehnungen wegen schlechter Fotoqualität – bisher die Hauptursache für Online-Antragsfehler – zu vermeiden, hat die Behörde Schritt-für-Schritt-Videos zur richtigen Aufnahme von Passfotos auf WeChat, Douyin und anderen Kurzvideo-Plattformen veröffentlicht. Zudem wurde ein KI-gestütztes Zuschneide-Tool integriert, das Hintergrundfarbe, Schatten und Kopfgröße in Echtzeit überprüft.
Eine 24-Stunden-Hotline mit zweisprachigem (Chinesisch-Englisch) Personal unter der Nummer 12367 bietet nun „Cloud-Tutorials“ für Antragsteller, die im Prozess stecken bleiben. Die Callcenter-Mitarbeiter können Fehlercodes im Backend einsehen, Tipps zur Beleuchtung oder Kameraposition geben und den Antrag bis zur Genehmigung begleiten.
Nach der Freigabe wird das Dokument zentral produziert und innerhalb von sieben Werktagen per sicherem Kurier zugestellt – aus „einmal zum Amt“ wird so „keinmal mehr hinfahren“. Für Reisende, die dennoch ein Servicezentrum aufsuchen, zeigen beliebte Karten-Apps wie Gaode (Amap) nun Pop-ups mit dem Hinweis auf den Online-Weg, um Laufkundschaft zu reduzieren und Warteschlangen für Ausnahmefälle zu verkürzen.
Laut Behördenangaben stieg die Erfolgsquote bei Online-Anträgen von 60 Prozent im Januar auf 92 Prozent im Mai, und die täglichen digitalen Einreichungen übersteigen erstmals die Anzahl der Anträge am Schalter. Aus Sicht des Mobilitätsmanagements markiert Pekings Schritt einen Meilenstein in Chinas Bestreben, jede Phase der Reise – Visum, Reisepass, Einreisekarte und künftig auch Zollanmeldung – zu digitalisieren und so den Verwaltungsaufwand für chinesische Geschäftsreisende und die wachsende Expat-Gemeinschaft der Stadt zu verringern.
Unternehmen, die kurzfristige Dienstreisen organisieren, können nun Reisepässe ihrer Mitarbeiter erneuern, ohne halbe Arbeitstage zu verlieren, und Reisebüros erwarten kürzere Vorlaufzeiten bei der Ticketausstellung. Noch in diesem Jahr plant die Stadt, das System mit Fluggesellschaften und Hotelplattformen zu verknüpfen, sodass Passverlängerungen automatisch Vielflieger- und Gästedaten aktualisieren und so die globale Mobilität weiter erleichtern.