
Immigration, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) hat stillschweigend eine vorübergehende politische Maßnahme eingeführt, die für Tausende von Bewerbern des Provincial Nominee Program (PNP), die bereits in Kanada leben und arbeiten, eine echte Veränderung bedeuten könnte. Ab dem 9. Juni 2026 und bis zum 31. Dezember 2026 können PNP-Kandidaten – sowie deren Ehepartner – nun eine arbeitgeberspezifische oder überbrückende offene Arbeitserlaubnis beantragen, indem sie einfach nachweisen, dass sie online einen Antrag auf Daueraufenthalt (PR) gestellt und die Gebühren bezahlt haben.
Nach den bisherigen Regeln mussten die meisten Nominierten zunächst monatelang auf eine offizielle „Eingangsbestätigung“ (Acknowledgement of Receipt, AOR) warten, bevor sie eine neue Arbeitserlaubnis beantragen konnten. Die Bearbeitungsrückstände führten häufig dazu, dass viele Arbeitnehmer kurz davor standen, ihren legalen Arbeitsstatus zu verlieren, was Arbeitgeber zwang, Ersatz zu suchen oder Mitarbeiter unbezahlten Urlaub nehmen zu lassen.
Die neue Regelung erlaubt es einem IRCC-Beamten, die Berechtigung eines Antragstellers direkt in den internen Systemen der Behörde zu überprüfen, ohne auf die formelle AOR zu bestehen. Arbeitnehmer, deren provinzielles Nominierungszertifikat abgelaufen ist – sowie deren Ehepartner – können so die Zeit zwischen Ablauf der aktuellen Arbeitserlaubnis und der endgültigen PR-Entscheidung überbrücken.
Zudem wird der Zugang zu offenen Arbeitserlaubnissen für Ehepartner erweitert, sodass Familien weiterhin mit zwei Einkommen rechnen können, während die PR-Anträge bearbeitet werden. Für Arbeitgeber reduziert die Maßnahme den administrativen Aufwand, neue Stellenangebote oder Arbeitsmarktprüfungen ausstellen zu müssen, um bereits qualifizierte und produktive Fachkräfte zu halten.
Personalverantwortliche sollten ausländische Mitarbeiter dazu anhalten, Zahlungsbelege, E-Mail-Bestätigungen und Screenshots der PR-Antragstellung als Nachweis herunterzuladen. Rechtsberater berichten, dass die IRCC-Webformulare bereits aktualisiert wurden, um diese alternativen Dokumente zu akzeptieren.
Obwohl die Maßnahme die Bearbeitungszeiten für PR-Anträge nicht verkürzt, beseitigt sie eine wesentliche Schwachstelle im kanadischen, arbeitgebergesteuerten Einwanderungssystem. Angesichts einer Arbeitslosenquote von knapp 5 Prozent und anhaltendem Fachkräftemangel in Bau, Gesundheitswesen und Technologie wird die neue Flexibilität Unternehmen helfen, kostspielige Arbeitsunterbrechungen zu vermeiden und ausländische Arbeitnehmer vor dem Verlust ihres Status schützen.
Das Ministerium kündigte an, die Maßnahme bis Jahresende zu überprüfen, um zu entscheiden, ob sie dauerhaft eingeführt wird.
Nach den bisherigen Regeln mussten die meisten Nominierten zunächst monatelang auf eine offizielle „Eingangsbestätigung“ (Acknowledgement of Receipt, AOR) warten, bevor sie eine neue Arbeitserlaubnis beantragen konnten. Die Bearbeitungsrückstände führten häufig dazu, dass viele Arbeitnehmer kurz davor standen, ihren legalen Arbeitsstatus zu verlieren, was Arbeitgeber zwang, Ersatz zu suchen oder Mitarbeiter unbezahlten Urlaub nehmen zu lassen.
Die neue Regelung erlaubt es einem IRCC-Beamten, die Berechtigung eines Antragstellers direkt in den internen Systemen der Behörde zu überprüfen, ohne auf die formelle AOR zu bestehen. Arbeitnehmer, deren provinzielles Nominierungszertifikat abgelaufen ist – sowie deren Ehepartner – können so die Zeit zwischen Ablauf der aktuellen Arbeitserlaubnis und der endgültigen PR-Entscheidung überbrücken.
Zudem wird der Zugang zu offenen Arbeitserlaubnissen für Ehepartner erweitert, sodass Familien weiterhin mit zwei Einkommen rechnen können, während die PR-Anträge bearbeitet werden. Für Arbeitgeber reduziert die Maßnahme den administrativen Aufwand, neue Stellenangebote oder Arbeitsmarktprüfungen ausstellen zu müssen, um bereits qualifizierte und produktive Fachkräfte zu halten.
Personalverantwortliche sollten ausländische Mitarbeiter dazu anhalten, Zahlungsbelege, E-Mail-Bestätigungen und Screenshots der PR-Antragstellung als Nachweis herunterzuladen. Rechtsberater berichten, dass die IRCC-Webformulare bereits aktualisiert wurden, um diese alternativen Dokumente zu akzeptieren.
Obwohl die Maßnahme die Bearbeitungszeiten für PR-Anträge nicht verkürzt, beseitigt sie eine wesentliche Schwachstelle im kanadischen, arbeitgebergesteuerten Einwanderungssystem. Angesichts einer Arbeitslosenquote von knapp 5 Prozent und anhaltendem Fachkräftemangel in Bau, Gesundheitswesen und Technologie wird die neue Flexibilität Unternehmen helfen, kostspielige Arbeitsunterbrechungen zu vermeiden und ausländische Arbeitnehmer vor dem Verlust ihres Status schützen.
Das Ministerium kündigte an, die Maßnahme bis Jahresende zu überprüfen, um zu entscheiden, ob sie dauerhaft eingeführt wird.
Quelle: Immigreen News (imminews.ca)
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