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Hongkong startet ersten „nahtlosen E-Kanal“-Pilotversuch an der HZMB zur Reduzierung der Abfertigungszeit auf 5 Sekunden

Juni 25, 2026
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Hongkong startet ersten „nahtlosen E-Kanal“-Pilotversuch an der HZMB zur Reduzierung der Abfertigungszeit auf 5 Sekunden
Das Einwanderungsamt von Hongkong hat still und heimlich den ersten vollständig kontaktlosen „nahtlosen e-Kanal“ der Stadt am Kontrollpunkt der Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke (HZMB) in Betrieb genommen. Die Spur, genannt „無感 e-道“ („kontaktloser e-Kanal“), nutzt Langstrecken-Gesichtserkennungskameras und Gangsensoren, um Reisende zu identifizieren, während sie weitergehen. Es sind weder Hongkonger Personalausweis, QR-Code noch Fingerabdruck erforderlich; sobald das System das Gesicht eines Reisenden mit den Einwanderungsdaten abgleicht, öffnen sich die Glastüren und der Reisende ist in etwa fünf Sekunden durch.

Der Service steht zunächst nur Hongkonger Einwohnern offen, die die Brücke in den letzten 90 Tagen mindestens zehnmal genutzt haben – etwa 50.000 häufige Grenzgänger. Abgeordnete, die den Standort am 23. Juni besichtigten, betonten, dass die Technologie zeigt, wie Hongkong traditionelle Engpässe bei der Grenzkontrolle in intelligente Stadtinfrastruktur verwandeln kann. Sie forderten die Behörden auf, die Zugangsvoraussetzungen zu lockern, damit auch Senioren und Gelegenheitsreisende profitieren können, und die Spuren nach Erhebung von Zuverlässigkeits- und Sicherheitsdaten an Lo Wu, Shenzhen Bay und dem Flughafen zu replizieren.

Hongkong startet ersten „nahtlosen E-Kanal“-Pilotversuch an der HZMB zur Reduzierung der Abfertigungszeit auf 5 Sekunden


Für Unternehmen, die Führungskräfte zwischen Hongkong und den Festlandstädten der Greater Bay Area pendeln lassen, bedeutet das Pilotprojekt deutlich kürzere Reisezeiten von Tür zu Tür. Betreiber von Grenzbuslinien schätzen eine Zeitersparnis von 15 bis 20 Minuten pro Passagier zu Stoßzeiten; Logistikfirmen erwarten schnellere Fahrerwechsel. Personalabteilungen müssen ihre Reisebestimmungen anpassen, da angemeldete Mitarbeiter künftig keine Masken mehr abnehmen oder Dokumente am Tor vorzeigen müssen.

Der neue Kanal dient auch als Testfeld für Hongkongs geplanten „One-stop Travel ID“, der bis 2028 ein einheitliches biometrisches Token für Luft-, Land- und Seegrenzkontrollen verspricht. Datenschützer weisen darauf hin, dass die am HZMB erfassten Daten ausschließlich in einem speziellen Rechenzentrum des Einwanderungsamts in Hongkong gespeichert werden; es werden keine Cloud-Dienste von Drittanbietern genutzt. Reisende können jederzeit auf den traditionellen e-Kanal zurückwechseln.

Sollte das Pilotprojekt erfolgreich sein, plant die Regierung, innerhalb von drei Jahren mehr als 90 Prozent der Brückenpassagiere über nahtlose Kanäle abzufertigen – Teil einer umfassenderen Initiative, die grenzüberschreitende Mobilität so mühelos wie die Nutzung der MTR zu gestalten. Für multinationale Unternehmen, die Talente im Perlflussdelta bewegen, könnte das erhebliche Produktivitätsgewinne und ein reibungsloseres Mitarbeitererlebnis bedeuten.
Quelle: Wen Wei Po

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