Poste Italiane und Innenministerium unterzeichnen Vereinbarung zur Direktzustellung von Reisepässen an die Haustür der Reisenden
Roms Flughäfen erwägen vorübergehende Aussetzung des EU-Ein- und Ausreisesystems, um Sommerchaos zu vermeiden
Rom: Fiumicino und Ciampino erwägen sommerliche Aussetzung der neuen biometrischen EU-Grenzkontrollen
Neueste Nachrichten
Roms Flughäfen Fiumicino und Ciampino erwägen vorübergehende Aussetzung der neuen biometrischen EES-Kontrollen, um Sommerchaos zu vermeiden
ADR erwägt, die EU-„Sicherheitsventil“-Klausel zu nutzen, um das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem während der verkehrsreichsten Wochen zu pausieren, falls die Wartezeiten weiterhin über 45 Minuten liegen. Dieser Schritt könnte Millionen von Besuchern lange Wartezeiten ersparen, offenbart jedoch auch Umsetzungslücken nur drei Monate nach der verpflichtenden Einführung des EES.
Römische Flughäfen erwägen Aussetzung der biometrischen EU-EES-Kontrollen, um Sommerstaus zu vermeiden
Aeroporti di Roma kündigt mögliche vorübergehende Aussetzung des EU-Ein- und Ausreisesystems an den Flughäfen Fiumicino und Ciampino an, da lange Warteschlangen bei der Registrierung im Juli und August den Betrieb stark beeinträchtigen könnten. Die Regierung hat noch keinen Erlass erlassen, doch EU-Vorschriften erlauben kurzfristige Aussetzungen bei Wartezeiten von über 45 Minuten. Unternehmen sollten Reisende auf kurzfristige Umstellungen zwischen biometrischer und manueller Passkontrolle vorbereiten.
Was der landesweite Streik der Flughafenabfertiger in Italien am 26. Juni für Reisende bedeutet – und warum EU261 keine Entschädigung in bar zahlt
Der 24-Stunden-Streik am Freitag betrifft die Bodenabfertigungsunternehmen an den Flughäfen, nicht die Fluggesellschaften, daher gilt die EU261-Entschädigung in der Regel nicht. Flüge in den geschützten Zeitfenstern Italiens von 07:00-10:00 und 18:00-21:00 Uhr sollen planmäßig stattfinden, Passagiere mit Buchungen außerhalb dieser Zeiten müssen jedoch mit Ausfällen rechnen und sollten entsprechend planen.
Die Questura Agrigento startet ein Online-Buchungssystem für „Dringende Reisepässe“
Die Polizeidienststelle in Agrigent hat am 25. Juni eine neue Online-Terminvergabe eingeführt, die es Einwohnern mit nachgewiesenen Notfällen ermöglicht, schnell einen Termin für die Ausstellung eines Reisepasses zu buchen. Sollte das Pilotprojekt landesweit ausgeweitet werden, könnte dies die Bearbeitungszeiten für Reisepässe verkürzen und den illegalen Weiterverkauf von Terminen eindämmen.
Mailand bereitet sich auf den Streik der Geldautomaten am 26. Juni vor: Metro-, Straßenbahn- und Busverkehr außerhalb der garantierten Zeiten gefährdet
Die Gewerkschaft Confial hat für den 26. Juni 2026 einen 24-stündigen Streik bei der Mailänder Verkehrsgesellschaft ATM angekündigt. Der Betrieb ist nur bis 08:45 Uhr sowie zwischen 15:00 und 18:00 Uhr garantiert; außerhalb dieser Zeiten können U-Bahn, Straßenbahn und Busse komplett ausfallen. Unternehmen sollten daher Homeoffice-Regelungen aktivieren oder Fahrgemeinschaften für Mitarbeiter und Besucher organisieren.
Elektrischer Defekt legt Bahnverbindung zum Flughafen Rom-Fiumicino lahm – Verspätungen von 90 Minuten
Ein Oberleitungsdefekt legte am 25. Juni den Zugverkehr zwischen Rom Ostiense und Tuscolana größtenteils lahm, wodurch der Flughafenservice Fiumicino ausfiel und Passagiere mit Verspätungen von bis zu 90 Minuten rechnen mussten. Fluggesellschaften gewährten Ausnahmen, und die RFI hat eine Untersuchung eingeleitet. Geschäftsreisende sollten größere Zeitpuffer einplanen oder bei Flugverbindungen über Rom auf Transfers mit dem Auto umsteigen.
Die Flughäfen Fiumicino und Ciampino in Rom erwägen vorübergehende Aussetzung des EU-Ein- und Ausreisesystems, um den Sommerstau zu vermeiden
Aeroporti di Roma warnt, dass die biometrischen Kontrollen im Rahmen des neuen EU-Ein- und Ausreisesystems diesen Sommer die römischen Flughäfen lahmlegen könnten, und fordert die Regierung auf, eine vorübergehende Aussetzung der Kontrollen zu genehmigen. Italien hat dem bislang nicht zugestimmt, was Unternehmen unsicher macht, ob die Grenzformalitäten während der Hauptreisezeit vollständig digital bleiben oder wieder manuell mit Passstempeln erfolgen. Die Entscheidung wird sich auf Wartezeiten, Aufenthaltsnachweise und die Fürsorgepflicht bei Geschäftsreisen auswirken.
Kupferkabeldiebstahl legt Bahnverbindungen am Flughafen Malpensa lahm – Busshuttles ersetzen Züge, Reisende bleiben gestrandet
Ein nächtlicher Kupferkabeldiebstahl bei Busto Arsizio führte am 25. Juni zur Einstellung des Zugverkehrs nach Mailand-Malpensa, was zu Zugausfällen, Busersatzverkehr und verpassten Flügen führte. Der Vorfall verdeutlicht die Anfälligkeit kritischer Verkehrsinfrastruktur und die daraus resultierenden Folgekosten für die Unternehmensmobilität.
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Betrugsring, der „Jure Sanguinis“-Staatsbürgerschaft ausnutzt
Staatsanwaltschaft Arezzo wirft Beamten und einem argentinischen Vermittler vor, Aufenthaltsdokumente gefälscht zu haben, um Dutzenden Südamerikanern die italienische Staatsbürgerschaft zu verschaffen. Die Entwicklung vom 25. Juni könnte zu strengeren nationalen Kontrollen bei Anträgen auf Staatsbürgerschaft nach dem Abstammungsprinzip (jure sanguinis) führen und damit Personalplanungen beeinträchtigen, die auf doppelte Pässe für die Mobilität innerhalb der EU setzen.
Lampedusa verzeichnet 1.175 Migrantenankünfte innerhalb von 24 Stunden; Ausbau des Hotspots wird beschleunigt
Siebzehn Boote mit insgesamt 1.175 Menschen erreichten in der Nacht vom 24. auf den 25. Juni Lampedusa, was das Aufnahmezentrum stark belastet. Bauarbeiter haben mit rund um die Uhr laufenden Arbeiten begonnen, um den Hotspot bis Mitte Juli auf 354 Plätze zu erweitern. Der Anstieg könnte sich auch auf die Flughäfen des Festlands auswirken, da die Polizei umverteilt wird. Arbeitgeber sollten daher mit längeren Grenzkontrollen für Mitarbeitende rechnen, die in Italien ankommen.
Keine Passstempel mehr: Italien bestätigt Start des vollständig digitalen Schengen-Grenzsystems am 12. Oktober
Italien hat offiziell den 12. Oktober 2026 als Startdatum für die landesweite Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems festgelegt. Dieses ersetzt manuelle Passstempel durch biometrische und digitale Aufzeichnungen. Die schrittweise Einführung wird schließlich alle italienischen Grenzen abdecken und schnellere Wiedereinreisen ermöglichen, erfordert jedoch zusätzliche Vorbereitung von Reisenden und HR-Mobilitätsteams.
Passzustellservice bis an die Haustür: Poste Italiane und Innenministerium unterzeichnen landesweite Vereinbarung
Ab dem 27. Oktober 2026 können Italiener ihre neuen oder erneuerten Reisepässe per Einschreiben erhalten, anstatt sie persönlich bei der Polizei abzuholen. Dies wird durch eine Vereinbarung zwischen Poste Italiane und dem Innenministerium ermöglicht, die am 25. Juni unterzeichnet wurde. Der Service kostet 8,20 € und soll die Bearbeitungszeiten verkürzen sowie den Verwaltungsaufwand für Anfahrten reduzieren.
Italien genehmigt 500.000 neue Quoten für ausländische Arbeitskräfte im Rahmen des Flussdekrets 2026-2028
Das Kabinett hat einen Erlass verabschiedet, der zwischen 2026 und 2028 bis zu 500.000 Nicht-EU-Arbeitnehmer zulässt, wobei etwa die Hälfte der Plätze für Saisonkräfte und die andere Hälfte für Festanstellungen vorgesehen ist. Die Maßnahme reagiert auf den Arbeitskräftebedarf in den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus, Bauwesen und Pflege und führt Pilotprojekte ein, um das bisherige Tagesquotensystem zu überwinden. Unternehmen können nun ihren Personalbedarf drei Jahre im Voraus planen, müssen jedoch bereit sein, elektronische Anträge einzureichen, sobald das Portal geöffnet wird.
Italienischer Senat eröffnet Anhörungen zum Dekret-Gesetz 100/2026 zur Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts
Die Verfassungs- und Justizausschüsse des Senats haben Anhörungen zum Dekret DL 100/2026 eröffnet, das den EU-Migrations- und Asylpakt in italienisches Recht überführen soll. Zeugen wiesen auf enge Fristen, Finanzierungslücken und mögliche Gerichtsstaus hin, während Unternehmen die Aussicht auf einheitliche Schengen-weite Verfahren begrüßten. Das Dekret wird direkte Auswirkungen auf biometrische Erfassung, Haftkapazitäten und Berufungsfristen haben, weshalb eine frühzeitige Planung der Unternehmens-Compliance unerlässlich ist.
„Einfache Abschiebungen & geschlossene Häfen“: Regierung stellt strenges Sicherheitsdekret gegen irreguläre Migration vor
Das Kabinett hat ein Sicherheitsdekret verabschiedet, das Abschiebungen verschärft, sechsmonatige maritime Sperrungen erlaubt und Bußgelder für Arbeitgeber erhöht – die härteste Migrationspolitik Italiens seit Jahren. Während die Regierung betont, dass die Maßnahmen auf den EU-Migrationspakt vorbereiten, warnen Brüssel und NGOs vor möglichen rechtlichen Konflikten. Unternehmen müssen sich auf strengere Arbeitskontrollen und mögliche Störungen im Schiffs- und Fährverkehr einstellen, falls Häfen vorübergehend geschlossen werden.
Achter-Stunden-Streik der Fluglotsen führt zu massiven Flugausfällen in ganz Italien
Fluglotsen legten am 24. Juni von 10:00 bis 18:00 Uhr die Arbeit nieder, was zu zahlreichen Flugausfällen führte – besonders in Sizilien – und den Passagier- sowie Frachtverkehr erheblich störte. Dieser Streik unterstreicht die angespannte Arbeitsmarktsituation in Italien: Für Juli sind bereits weitere Ausstände angekündigt, weshalb Unternehmen ihre Reisepläne mit Pufferzeiten versehen sollten.
Gesetzentwurf bringt italienisches Recht in Einklang mit EU-Pakt und führt Option für 180-tägiges Verbot in Hoheitsgewässern ein
Ein umfassender Gesetzentwurf, der am 24. Juni vorgestellt wurde, zielt darauf ab, Italiens Einwanderungsrecht mit dem EU-Migrationspakt in Einklang zu bringen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören ein sechsmonatiges, verlängerbares Verbot in den Hoheitsgewässern, strengere Regelungen für ergänzenden Schutz und Familienzusammenführung sowie die Umstellung auf digitale Aufenthaltstitel. Der Entwurf signalisiert eine härtere Grenzpolitik und bringt erhebliche Anpassungen für Arbeitgeber von Nicht-EU-Beschäftigten mit sich.
EES Zweite Grenzübertrittsrichtlinie: Was Geschäftsreisende in diesem Sommer erwarten können
Eine neue Richtlinie erklärt, wie das Ein- und Ausreisesystem der EU mit mehrfachen Grenzübertritten umgeht: Reisende mit unverändertem Reisepass umgehen die erneute Fingerabdrucknahme, während Inhaber neuer Dokumente eine vollständige Registrierung durchlaufen müssen. Das System setzt nun automatisch die Schengen-Regel von 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen durch, was das Risiko von Überziehungen für häufige Geschäftsreisende nach Italien erhöht. Unternehmen sollten ihre Anschlusszeiten anpassen und Compliance-Schulungen vor dem Sommeransturm aktualisieren.
Piloten und Kabinenpersonal von ITA Airways starten landesweiten 24-Stunden-Streik wegen Gehaltsstreitigkeiten
Piloten, Kabinenpersonal und Bodenpersonal von ITA Airways haben am 24. Juni einen landesweiten 24-Stunden-Streik begonnen, nachdem die Gehaltsverhandlungen gescheitert waren. Dies führte zu mehr als 100 Flugausfällen. Der Streik verschärft die Arbeitskonflikte in Europa in diesem Sommer und stellt eine direkte Bedrohung für Unternehmen dar, die auf ITA für Inlandsverbindungen und transatlantische Flüge angewiesen sind.
Streiks legen Mobilität lahm: Lokaler Nahverkehr in Turin und Regionalflugpersonal in Kalabrien legen Arbeit nieder
Ein lokaler Streik im öffentlichen Nahverkehr in Turin und ein regionaler Ausstand im Luftverkehr in Kalabrien führten am 24. Juni zu Störungen im Feierabendverkehr und Flugverspätungen. Obwohl kurz, verdeutlichen diese Aktionen die Notwendigkeit einer Echtzeit-Überwachung von Streiks sowie einer vorausschauenden Planung für Geschäftsreisende und Entsandte in Italien.
Italien erreicht Freilassung von drei in Libyen festgehaltenen Hilfsaktivisten nach Gaza-Konvoi
Drei italienische Hilfsaktivisten, die einen Monat lang in Libyen festgehalten wurden, während sie versuchten, Hilfsgüter nach Gaza zu liefern, wurden am 24. Juni nach konsularischen Gesprächen unter Vermittlung Tunesiens freigelassen. Der Fall verdeutlicht die rechtlichen und sicherheitspolitischen Risiken humanitärer Reisen im Mittelmeerraum und könnte Italiens Bestrebungen nach umfassenderen Migrations- und Mobilitätsabkommen mit nordafrikanischen Staaten neuen Auftrieb geben.
Bodenpersonal am Flughafen Lamezia Terme streikt; Flughafen in Kalabrien droht Mittagsstillstand
Die Bodenabfertigungsmitarbeiter von SACAL am Flughafen Lamezia Terme legten am 24. Juni zwischen 12:00 und 16:00 Uhr die Arbeit nieder, was zu Beeinträchtigungen bei Gepäck- und Rampenarbeiten führte. Fluggesellschaften warnen vor Folgeverspätungen, und im Juli könnte ein weiterer Streik folgen. Unternehmen mit Reisen nach Kalabrien sollten daher alternative Pläne bereithalten.
Abendlicher Busstreik trifft Pendler in Turin: GTT-Fahrer legen ab 18:00 Uhr die Arbeit nieder
Die Busfahrer in Turin werden am 24. Juni von 18:00 bis 22:00 Uhr streiken, was Pendler und Besucher vor Probleme stellen könnte. Unternehmen mit Abendflügen oder Spätschichten sollten alternative Transportmöglichkeiten organisieren oder mehr Zeit für die Anreise einplanen.
Live-Dashboard zeigt kaum Warteschlangen an den Grenzübergängen zwischen Italien und Slowenien zu Beginn der Sommersaison
Echtzeitdaten vom 24. Juni zeigen Wartezeiten von unter 10 Minuten an den wichtigsten Grenzübergängen zwischen Italien und Slowenien. Das aktualisierte Dashboard unterstützt Unternehmen und Reisende bei der Planung grenzüberschreitender Autofahrten in der geschäftigen Sommersaison und könnte die Auswirkungen der verlängerten Grenzkontrollen Italiens abmildern.