
Eine heute veröffentlichte Analyse der Migrationsberatungsseite Japa Reality bestätigt, dass der Skilled Worker-Visapfad im Vereinigten Königreich seit den Änderungen im Sommer letzten Jahres deutlich strenger geworden ist. Ab Juli 2025 steigt die allgemeine Gehaltsschwelle auf 41.700 £, das Mindestqualifikationsniveau wird von RQF 3 auf RQF 6 (Abschlussniveau) angehoben und die Englisch-Sprachanforderung verschärft sich von B1 auf B2. Besonders auffällig ist, dass die unbefristete Niederlassungserlaubnis (Indefinite Leave to Remain, ILR) für gesponserte Arbeitnehmer nun 10 Jahre ununterbrochenen Aufenthalt statt bisher fünf Jahre voraussetzt.
Der Artikel hebt zudem eine neue Regel zur Gehaltsabrechnung hervor, die ab dem 8. April 2026 gilt: Das Gehalt wird künftig in jedem Abrechnungszeitraum geprüft, nicht mehr jährlich. Jede einzelne Unterzahlung – selbst wenn sie später korrigiert wird – kann die Visakonformität gefährden, was Personal- und Finanzabteilungen unter Druck setzt, die Lohnkontrollen zu verschärfen.
Während die Reformen vor allem mittlere Qualifikationsberufe betreffen, bleibt der Unterpfad für Gesundheits- und Pflegekräfte durch die NHS-Gehaltsstrukturen relativ geschützt. Inhaber von STEM-Promotionsabschlüssen und „Neueinsteiger“ unter 26 Jahren profitieren von reduzierten Gehaltsuntergrenzen von 33.400 £. Arbeitgeber müssen außerdem die Abschaffung der Shortage Occupation List berücksichtigen, was bedeutet, dass Berufe, die zuvor einen 20%-Gehaltsnachlass erhielten, nun die volle Gehaltsschwelle erfüllen müssen, sofern sie nicht durch branchenspezifische Ausnahmen abgedeckt sind.
Manager für globale Mobilität sollten bestehende Sponsorship-Zertifikate überprüfen, Rekrutierungsbudgets anpassen und Finanzteams über die Überwachung der Gehaltsperioden informieren. Für einige multinationale Unternehmen könnten Irland oder die Niederlande nun schnellere und kostengünstigere Wege zur dauerhaften Niederlassung für denselben Talentpool bieten.
Der Artikel hebt zudem eine neue Regel zur Gehaltsabrechnung hervor, die ab dem 8. April 2026 gilt: Das Gehalt wird künftig in jedem Abrechnungszeitraum geprüft, nicht mehr jährlich. Jede einzelne Unterzahlung – selbst wenn sie später korrigiert wird – kann die Visakonformität gefährden, was Personal- und Finanzabteilungen unter Druck setzt, die Lohnkontrollen zu verschärfen.
Während die Reformen vor allem mittlere Qualifikationsberufe betreffen, bleibt der Unterpfad für Gesundheits- und Pflegekräfte durch die NHS-Gehaltsstrukturen relativ geschützt. Inhaber von STEM-Promotionsabschlüssen und „Neueinsteiger“ unter 26 Jahren profitieren von reduzierten Gehaltsuntergrenzen von 33.400 £. Arbeitgeber müssen außerdem die Abschaffung der Shortage Occupation List berücksichtigen, was bedeutet, dass Berufe, die zuvor einen 20%-Gehaltsnachlass erhielten, nun die volle Gehaltsschwelle erfüllen müssen, sofern sie nicht durch branchenspezifische Ausnahmen abgedeckt sind.
Manager für globale Mobilität sollten bestehende Sponsorship-Zertifikate überprüfen, Rekrutierungsbudgets anpassen und Finanzteams über die Überwachung der Gehaltsperioden informieren. Für einige multinationale Unternehmen könnten Irland oder die Niederlande nun schnellere und kostengünstigere Wege zur dauerhaften Niederlassung für denselben Talentpool bieten.
Quelle: Japa Reality
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