
Am 3. Juli haben die drei internationalen Flughäfen der Schweiz – Zürich, Genf und Basel EuroAirport – gemeinsam Reisewarnungen herausgegeben und Passagiere aufgefordert, im Juli und August mindestens zwei bis drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Die Warnung folgt auf zahlreiche Beschwerden über lange Wartezeiten an den neuen biometrischen Ein- und Ausreisekiosken (EES), die für alle Drittstaatsangehörigen bei der Einreise in den Schengen-Raum nun verpflichtend sind.
Flughafenberichte zeigen, dass an Spitzentagen in Zürich mehr als 110.000 Passagiere und in Genf rund 70.000 Passagiere erwartet werden, da die Schweizer Schulen in die Sommerferien gehen. Obwohl die Sicherheitskontrollen verbessert wurden, ist die Grenzkontrolle der Engpass. Jede erstmalige EES-Registrierung umfasst das Scannen des Reisepasses, ein Gesichtsfoto und vier Fingerabdrücke – ein Vorgang, der in der Regel 90 bis 120 Sekunden dauert, also dreimal so lang wie ein manueller Stempel. Selbst eine geringe Verzögerung führt bei mehreren aufeinanderfolgenden Großraumflügen zu stundenlangen Warteschlangen.
Die Luftfahrtbranche hat bei Brüssel bereits beantragt, das EES in Spitzenzeiten auszusetzen, doch eine generelle Ausnahmegenehmigung gibt es nicht. Daher haben die Schweizer Bodenabfertigungsteams ihre Dienstpläne angepasst, und in Zürich wurden neben den automatischen Kiosken zusätzliche manuelle Kontrollstellen eröffnet. Der Flughafen Genf empfiehlt an Wochenenden eine Ankunftszeit von drei Stunden vor Abflug, Basel EuroAirport rät zu mindestens zwei Stunden.
Für global mobile Mitarbeiter hat dies erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb. Spätnachmittagsflüge in Richtung Großbritannien und USA sind bereits jetzt häufig verspätet, da ankommende Flugzeuge auf Anschlussreisende warten, die sich noch in der Passkontrolle befinden. Arbeitgeber sollten längere Tür-zu-Tür-Reisezeiten in ihre Einsatzpläne einrechnen, und Reiseleiter könnten ihre Mitarbeiter über die Bedienung der Kioske informieren, um Verzögerungen zu vermeiden.
Reisende mit EU-, EFTA- oder Schweizer Pässen können weiterhin die e-Gates nutzen, doch Familien mit unterschiedlichen Staatsangehörigkeiten müssen gemeinsam die langsamere Kontrollspur für alle Pässe benutzen. Fluggesellschaften erinnern ihre Premium-Kunden daran, dass bevorzugte Sicherheitskontrollen nicht für die souveräne Grenzkontrolle gelten – ein Unterschied, der viele Vielflieger unvorbereitet trifft.
Flughafenberichte zeigen, dass an Spitzentagen in Zürich mehr als 110.000 Passagiere und in Genf rund 70.000 Passagiere erwartet werden, da die Schweizer Schulen in die Sommerferien gehen. Obwohl die Sicherheitskontrollen verbessert wurden, ist die Grenzkontrolle der Engpass. Jede erstmalige EES-Registrierung umfasst das Scannen des Reisepasses, ein Gesichtsfoto und vier Fingerabdrücke – ein Vorgang, der in der Regel 90 bis 120 Sekunden dauert, also dreimal so lang wie ein manueller Stempel. Selbst eine geringe Verzögerung führt bei mehreren aufeinanderfolgenden Großraumflügen zu stundenlangen Warteschlangen.
Die Luftfahrtbranche hat bei Brüssel bereits beantragt, das EES in Spitzenzeiten auszusetzen, doch eine generelle Ausnahmegenehmigung gibt es nicht. Daher haben die Schweizer Bodenabfertigungsteams ihre Dienstpläne angepasst, und in Zürich wurden neben den automatischen Kiosken zusätzliche manuelle Kontrollstellen eröffnet. Der Flughafen Genf empfiehlt an Wochenenden eine Ankunftszeit von drei Stunden vor Abflug, Basel EuroAirport rät zu mindestens zwei Stunden.
Für global mobile Mitarbeiter hat dies erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb. Spätnachmittagsflüge in Richtung Großbritannien und USA sind bereits jetzt häufig verspätet, da ankommende Flugzeuge auf Anschlussreisende warten, die sich noch in der Passkontrolle befinden. Arbeitgeber sollten längere Tür-zu-Tür-Reisezeiten in ihre Einsatzpläne einrechnen, und Reiseleiter könnten ihre Mitarbeiter über die Bedienung der Kioske informieren, um Verzögerungen zu vermeiden.
Reisende mit EU-, EFTA- oder Schweizer Pässen können weiterhin die e-Gates nutzen, doch Familien mit unterschiedlichen Staatsangehörigkeiten müssen gemeinsam die langsamere Kontrollspur für alle Pässe benutzen. Fluggesellschaften erinnern ihre Premium-Kunden daran, dass bevorzugte Sicherheitskontrollen nicht für die souveräne Grenzkontrolle gelten – ein Unterschied, der viele Vielflieger unvorbereitet trifft.
Quelle: The Local Switzerland
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