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Die Mega-Verhandlungstermine des Einwanderungsgerichts in Utah beschleunigen Abschiebungen und erschweren die Fallplanung

Juli 9, 2026
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Die Mega-Verhandlungstermine des Einwanderungsgerichts in Utah beschleunigen Abschiebungen und erschweren die Fallplanung
Einwanderungsanwälte in Utah berichten, dass das Einwanderungsgericht in Salt Lake City stillschweigend sogenannte „Mega-Master“-Termine eingeführt hat – Anhörungen, bei denen bis zu 130 Fälle an einem Nachmittag gebündelt werden. Dies verkürzt die Vorbereitungszeit für die Verteidigung der Einwanderer drastisch. Eine Untersuchung von KUER, veröffentlicht in den frühen Morgenstunden des 8. Juli, zeichnet ein düsteres Bild: Am 6. Juli ordnete ein Richter die summarische Abschiebung von 52 Personen an, die nicht erschienen waren, und Fälle, die ursprünglich für 2028 angesetzt waren, werden auf diesen Sommer vorgezogen. Das Executive Office for Immigration Review (EOIR) nutzt seit langem Master-Kalender-Anhörungen, um überfüllte Fallzahlen zu bewältigen, doch Anwälte berichteten KUER, dass das neue Volumen erst Ende Juni begann und in diesem Ausmaß einzigartig ist. Da Personen ohne Rechtsbeistand in überfüllten Gerichtsvorhallen warten müssen, brechen viele das Verfahren ab oder verpassen Benachrichtigungen, die an veraltete Adressen geschickt werden – was fast immer zu einer Abschiebung in Abwesenheit führt. Für Arbeitgeber bedeutet die Änderung, dass ausländische Arbeitnehmer – insbesondere Asylsuchende mit Arbeitserlaubnis – plötzlich ihren legalen Status verlieren könnten, wenn eine Anhörung ohne Vorankündigung vorgezogen wird. Rechtshilfedienste warnen, dass sie kaum Kapazitäten für Notfälle mit kurzer Vorlaufzeit haben, und Unternehmen sollten betroffene Mitarbeiter dazu anhalten, die EOIR-Hotline wöchentlich zu überprüfen, Adressen zu aktualisieren und rechtlichen Beistand zu suchen. Das EOIR betont, dass die Einstellung zusätzlicher Richter und die Umstrukturierung der Termine notwendig seien, um den Rückstau von 49.000 Fällen in Utah abzubauen. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass Abschiebungen wegen Nichterscheinens eher die systemischen Verzögerungen verschleiern als lösen. Die Praxis könnte auf andere mittelgroße Gerichte ausgeweitet werden, da Washington das EOIR unter Druck setzt, vor Ende des Haushaltsjahres Fortschritte in Zahlen vorzuweisen. Handlungsempfehlungen: Global-Mobility-Teams mit Mitarbeitern in Utah oder angrenzenden Bundesstaaten sollten 1) Richtlinien zur Überwachung des Fallstatus verbreiten, 2) Budget für schnelle rechtliche Interventionen einplanen und 3) humanitäre Parole oder TPS-Alternativen in Betracht ziehen, falls Mitarbeiter unerwartet Verfahren verlieren.
Quelle: KUER 90.1

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