
Die Biden-Administration hat am 7. Juli 2026 stillschweigend ihre halbjährliche „Unified Agenda of Federal Regulatory and Deregulatory Actions“ eingereicht, die einen detaillierten Fahrplan aller einwanderungsbezogenen Regelungen enthält, die sie bis Jahresende finalisieren oder vorschlagen möchte. Zu den wichtigsten Punkten gehören Pläne zur Verschärfung des H-1B-Programms, die Modernisierung des PERM-Arbeitsmarktverfahrens, die Anhebung der Mindestlöhne, die Umstellung der F/J/I-Einreisegenehmigungen von einer „Statusdauer“ auf feste Enddaten, die Ausweitung biometrischer Daten sowie die Aufhebung der aktuellen Public-Charge-Regelung.
Für Arbeitgeber steht der H-1B-Bereich im Fokus. Ein für August geplannter Entwurf würde neu definieren, welche Organisationen von der jährlichen Obergrenze ausgenommen sind, strengere Auflagen für Drittanbieter-Platzierungen einführen und Schnellprüfungen bei Unternehmen mit früheren Verstößen ermöglichen. Gleichzeitig will USCIS die sogenannte „50/50“-Gebühr – bisher nur bei Erstanträgen für H-1B/L-1 erhoben – auf Verlängerungen ausweiten und großen, H-1B-dominierten Arbeitgebern zusätzliche Kosten von 4.000 bis 4.500 US-Dollar pro Antrag auferlegen. Separat bestätigt das Heimatschutzministerium (DHS), dass das im Februar verabschiedete, lohngewichtete Auswahlverfahren für die FY-2028-Obergrenze beibehalten wird.
Das Arbeitsministerium (DOL) verfolgt ebenfalls ehrgeizige Ziele. Ein in diesem Monat vorgeschlagener Regelentwurf würde die 20 Jahre alten PERM-Rekrutierungsregeln grundlegend überarbeiten, mit mehr digitaler Werbung, strengeren Rückblickprüfungen bei Entlassungen und zusätzlichen Nachweispflichten – Maßnahmen, die die ohnehin schon rund 480 Tage dauernden Bearbeitungszeiten voraussichtlich verlängern werden. Zudem signalisiert das DOL, dass der im März vorgestellte Plan zur Anhebung der Mindestlöhne auf das 34. Perzentil nach Auswertung der Stellungnahmen finalisiert wird, was die durchschnittlichen Gehaltsanforderungen um geschätzte 21 bis 33 Prozent steigen lässt.
Im Bereich der Studierenden treibt das DHS die Einführung einer „Festzeit-Einreisegenehmigung“ für F/J/I-Visen voran, die erstmals im vergangenen Jahr diskutiert wurde. Laut dem finalen Text, der derzeit beim Office of Management and Budget (OMB) liegt, würden die meisten F-1-Studierenden eine vierjährige I-94 erhalten (oder kürzer, falls das Programm früher endet) und müssten Verlängerungen künftig bei der USCIS beantragen, anstatt sich auf die bisherigen Nachfristregelungen zu verlassen. Ein separater Vorschlag aus dem Februar 2027 könnte zudem OPT, STEM OPT und CPT einschränken, was insbesondere Technologie- und Finanzunternehmen, die auf internationale Absolventen angewiesen sind, vor Herausforderungen stellt.
Die regulatorische Agenda ist weder automatisch bindend noch in Stein gemeißelt, bietet aber seltene Einblicke in die Prioritäten und den wahrscheinlichen Zeitplan der Regierung. Arbeitgeber haben ein kurzes Zeitfenster von 30 bis 60 Tagen nach Veröffentlichung eines Vorschlags im Federal Register, um Stellungnahmen einzureichen, die die endgültigen Regelungen beeinflussen können. Einwanderungsrechtliche Berater empfehlen daher, jetzt mit der Planung höherer Löhne und Gebühren zu beginnen, die H-1B-Compliance zu überprüfen und zu analysieren, ob die bevorstehenden PERM-Änderungen die Green-Card-Strategien für 2027 verzögern könnten.
Für Arbeitgeber steht der H-1B-Bereich im Fokus. Ein für August geplannter Entwurf würde neu definieren, welche Organisationen von der jährlichen Obergrenze ausgenommen sind, strengere Auflagen für Drittanbieter-Platzierungen einführen und Schnellprüfungen bei Unternehmen mit früheren Verstößen ermöglichen. Gleichzeitig will USCIS die sogenannte „50/50“-Gebühr – bisher nur bei Erstanträgen für H-1B/L-1 erhoben – auf Verlängerungen ausweiten und großen, H-1B-dominierten Arbeitgebern zusätzliche Kosten von 4.000 bis 4.500 US-Dollar pro Antrag auferlegen. Separat bestätigt das Heimatschutzministerium (DHS), dass das im Februar verabschiedete, lohngewichtete Auswahlverfahren für die FY-2028-Obergrenze beibehalten wird.
Das Arbeitsministerium (DOL) verfolgt ebenfalls ehrgeizige Ziele. Ein in diesem Monat vorgeschlagener Regelentwurf würde die 20 Jahre alten PERM-Rekrutierungsregeln grundlegend überarbeiten, mit mehr digitaler Werbung, strengeren Rückblickprüfungen bei Entlassungen und zusätzlichen Nachweispflichten – Maßnahmen, die die ohnehin schon rund 480 Tage dauernden Bearbeitungszeiten voraussichtlich verlängern werden. Zudem signalisiert das DOL, dass der im März vorgestellte Plan zur Anhebung der Mindestlöhne auf das 34. Perzentil nach Auswertung der Stellungnahmen finalisiert wird, was die durchschnittlichen Gehaltsanforderungen um geschätzte 21 bis 33 Prozent steigen lässt.
Im Bereich der Studierenden treibt das DHS die Einführung einer „Festzeit-Einreisegenehmigung“ für F/J/I-Visen voran, die erstmals im vergangenen Jahr diskutiert wurde. Laut dem finalen Text, der derzeit beim Office of Management and Budget (OMB) liegt, würden die meisten F-1-Studierenden eine vierjährige I-94 erhalten (oder kürzer, falls das Programm früher endet) und müssten Verlängerungen künftig bei der USCIS beantragen, anstatt sich auf die bisherigen Nachfristregelungen zu verlassen. Ein separater Vorschlag aus dem Februar 2027 könnte zudem OPT, STEM OPT und CPT einschränken, was insbesondere Technologie- und Finanzunternehmen, die auf internationale Absolventen angewiesen sind, vor Herausforderungen stellt.
Die regulatorische Agenda ist weder automatisch bindend noch in Stein gemeißelt, bietet aber seltene Einblicke in die Prioritäten und den wahrscheinlichen Zeitplan der Regierung. Arbeitgeber haben ein kurzes Zeitfenster von 30 bis 60 Tagen nach Veröffentlichung eines Vorschlags im Federal Register, um Stellungnahmen einzureichen, die die endgültigen Regelungen beeinflussen können. Einwanderungsrechtliche Berater empfehlen daher, jetzt mit der Planung höherer Löhne und Gebühren zu beginnen, die H-1B-Compliance zu überprüfen und zu analysieren, ob die bevorstehenden PERM-Änderungen die Green-Card-Strategien für 2027 verzögern könnten.
Quelle: VisasUpdate