
Auch in seiner Sitzung am 18. Juli 2026 hat das belgische Kabinett eine strategische Notiz von Verkehrsminister Jean-Luc Crucke verabschiedet, die skizziert, wie Belgien seine inländischen Personenbahnverkehre nach Ablauf des aktuellen öffentlichen Dienstleistungsvertrags mit dem staatlichen Betreiber SNCB im Jahr 2032 für den Wettbewerb öffnen wird. Das Dokument erfüllt die Vorgaben des vierten Eisenbahnpakets der EU und spiegelt Liberalisierungsschritte wider, die bereits in den Nachbarländern Frankreich und den Niederlanden im Gange sind.
Wesentliche Punkte sind ein gestaffelter Ausschreibungsplan, bei dem bestimmte Intercity- und Regionalstrecken gebündelt und im offenen Wettbewerb vergeben werden, während für Strecken, die noch nicht marktreif sind, ein sogenannter „Sunset“-Vertrag direkt an die SNCB vergeben wird. Eine neue föderale Eisenbahnbehörde wird Fahrpläne erstellen, Ausschreibungen durchführen und die Interoperabilität bei Ticketing und Tarifen sicherstellen, damit Reisende – insbesondere Grenzgänger – nahtlos zwischen den Betreibern wechseln können.
Für multinationale Unternehmen mit belgischen Standorten verspricht die Reform häufigere Verbindungen auf geschäftskritischen Korridoren wie Brüssel–Antwerpen und Brüssel–Lüttich, was die Abhängigkeit von Firmenwagen verringern könnte. Gewerkschaften haben jedoch bereits Bedenken hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit und eines möglichen Wettbewerbs um niedrigere Personalstandards geäußert. Die Regierung betont, dass soziale Klauseln in die Ausschreibungsunterlagen aufgenommen werden und die ersten Pilotverträge erst 2029 starten, um der SNCB Anpassungszeit zu geben.
Der Infrastrukturmanager Infrabel muss derweil mit regionalen Verkehrsunternehmen sowie niederländischen und französischen Partnern zusammenarbeiten, um grenzüberschreitende Trassen zu sichern – eine Priorität für Unternehmen, deren Mitarbeiter täglich aus Maastricht oder Lille pendeln. Eine detaillierte Gesetzesvorlage soll bis Mitte 2027 dem Kabinett vorgelegt werden, doch Mobilitätsmanager sollten bereits jetzt vielfältigere Bahnangebote und potenziell günstigere Preise in ihre Reisekonzepte einbeziehen.
Wesentliche Punkte sind ein gestaffelter Ausschreibungsplan, bei dem bestimmte Intercity- und Regionalstrecken gebündelt und im offenen Wettbewerb vergeben werden, während für Strecken, die noch nicht marktreif sind, ein sogenannter „Sunset“-Vertrag direkt an die SNCB vergeben wird. Eine neue föderale Eisenbahnbehörde wird Fahrpläne erstellen, Ausschreibungen durchführen und die Interoperabilität bei Ticketing und Tarifen sicherstellen, damit Reisende – insbesondere Grenzgänger – nahtlos zwischen den Betreibern wechseln können.
Für multinationale Unternehmen mit belgischen Standorten verspricht die Reform häufigere Verbindungen auf geschäftskritischen Korridoren wie Brüssel–Antwerpen und Brüssel–Lüttich, was die Abhängigkeit von Firmenwagen verringern könnte. Gewerkschaften haben jedoch bereits Bedenken hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit und eines möglichen Wettbewerbs um niedrigere Personalstandards geäußert. Die Regierung betont, dass soziale Klauseln in die Ausschreibungsunterlagen aufgenommen werden und die ersten Pilotverträge erst 2029 starten, um der SNCB Anpassungszeit zu geben.
Der Infrastrukturmanager Infrabel muss derweil mit regionalen Verkehrsunternehmen sowie niederländischen und französischen Partnern zusammenarbeiten, um grenzüberschreitende Trassen zu sichern – eine Priorität für Unternehmen, deren Mitarbeiter täglich aus Maastricht oder Lille pendeln. Eine detaillierte Gesetzesvorlage soll bis Mitte 2027 dem Kabinett vorgelegt werden, doch Mobilitätsmanager sollten bereits jetzt vielfältigere Bahnangebote und potenziell günstigere Preise in ihre Reisekonzepte einbeziehen.
Quelle: News.belgium
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