
Am 28. Juli 2026 entschied das Berufungsgericht des neunten Bezirks (U.S. Court of Appeals for the Ninth Circuit) im Fall Torres-Casas gegen Blanche, dass ein Kind, das während eines anhängigen Verfahrens vor dem Board of Immigration Appeals (BIA) das 21. Lebensjahr vollendet, nicht mehr als „Kind“ im Sinne der Aussetzung der Abschiebung nach INA §240A(b)(1)(D) gilt. Das Gericht stellte klar, dass die Qualifikation der Angehörigen zum Zeitpunkt der endgültigen Entscheidung der Behörde zu beurteilen ist und nicht zum Zeitpunkt des ersten Urteils des Einwanderungsrichters.
Diese Entscheidung verschärft die Voraussetzungen für eine der häufigsten Formen der Ermessensaussetzung der Abschiebung und könnte Tausende langjähriger US-Residenten betreffen, deren Abschiebungsverfahren sich aufgrund jahrelanger Rückstände verzögern. Für globale Mobilitäts- und Personalabteilungen, die Mitarbeiter in Abschiebungsverfahren beschäftigen, bedeutet das Urteil, dass langwierige Rechtsstreitigkeiten eine entscheidende Verteidigungslinie auslöschen können, wenn abhängige Kinder vor Abschluss des Verfahrens volljährig werden.
Arbeitgeber sollten gefährdete Mitarbeiter frühzeitig dazu ermutigen, alternative Strategien zu prüfen – etwa familienbasierte Anträge, humanitäre Aufenthaltsgenehmigungen oder arbeitgebergesponserte Visa – bevor die abhängigen Kinder 21 Jahre alt werden. Einwanderungsanwälte könnten zudem versuchen, Verfahren zu beschleunigen, wenn ein „Age-Out“ bevorsteht, und dabei auf die vom Neunten Bezirk nicht berücksichtigten verfassungsrechtlichen Interessen am ordnungsgemäßen Verfahren verweisen.
Da der Neunte Bezirk Kalifornien umfasst, wo viele multinationale Konzernzentralen sitzen, wird das Urteil erhebliche Auswirkungen auf die Belegschaften großer Unternehmen haben. Sofern der Oberste Gerichtshof die entstehende Uneinheitlichkeit zwischen den Bezirken nicht klärt, müssen Mobilitätsmanager dieses Präzedenzurteil in ihre langfristige Personalplanung für Westküsten-Standorte einbeziehen.
Diese Entscheidung verschärft die Voraussetzungen für eine der häufigsten Formen der Ermessensaussetzung der Abschiebung und könnte Tausende langjähriger US-Residenten betreffen, deren Abschiebungsverfahren sich aufgrund jahrelanger Rückstände verzögern. Für globale Mobilitäts- und Personalabteilungen, die Mitarbeiter in Abschiebungsverfahren beschäftigen, bedeutet das Urteil, dass langwierige Rechtsstreitigkeiten eine entscheidende Verteidigungslinie auslöschen können, wenn abhängige Kinder vor Abschluss des Verfahrens volljährig werden.
Arbeitgeber sollten gefährdete Mitarbeiter frühzeitig dazu ermutigen, alternative Strategien zu prüfen – etwa familienbasierte Anträge, humanitäre Aufenthaltsgenehmigungen oder arbeitgebergesponserte Visa – bevor die abhängigen Kinder 21 Jahre alt werden. Einwanderungsanwälte könnten zudem versuchen, Verfahren zu beschleunigen, wenn ein „Age-Out“ bevorsteht, und dabei auf die vom Neunten Bezirk nicht berücksichtigten verfassungsrechtlichen Interessen am ordnungsgemäßen Verfahren verweisen.
Da der Neunte Bezirk Kalifornien umfasst, wo viele multinationale Konzernzentralen sitzen, wird das Urteil erhebliche Auswirkungen auf die Belegschaften großer Unternehmen haben. Sofern der Oberste Gerichtshof die entstehende Uneinheitlichkeit zwischen den Bezirken nicht klärt, müssen Mobilitätsmanager dieses Präzedenzurteil in ihre langfristige Personalplanung für Westküsten-Standorte einbeziehen.
Quelle: AILA—case summary
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