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Innenministerium aktualisiert Arbeitgeberleitfaden zu Recht-auf-Arbeit-Prüfungen vor Einführung des „erweiterten Haftungs“-Regimes

Sept. 15, 2026
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Innenministerium aktualisiert Arbeitgeberleitfaden zu Recht-auf-Arbeit-Prüfungen vor Einführung des „erweiterten Haftungs“-Regimes
Der juristische Verlag LexisNexis berichtet, dass das Innenministerium stillschweigend einen überarbeiteten Entwurf seines Arbeitgebers-Leitfadens zu den Recht-auf-Arbeit-Prüfungen veröffentlicht hat. Dieser enthält neue Regelungen zur „erweiterten Haftung“, die ab dem 1. Oktober 2026 gemäß dem Border Security, Asylum and Immigration Act 2025 in Kraft treten sollen. Erstmals bestätigt der Entwurf, dass zivilrechtliche Strafen – derzeit bis zu 45.000 Pfund bei Erstverstößen – nicht nur für direkte Beschäftigungsverhältnisse gelten, sondern auch für Auftragnehmer, Gig-Economy-Plattformen und sogar Online-Vermittlungsdienste für Selbstständige. Die Richtlinie stellt klar, dass bei vollständig digitalem Onboarding Arbeitgeber Echtzeit-Bildschirmaufnahmen zur Identitätsprüfung erfassen und speichern müssen, nicht nur statische Screenshots. Zudem wird gewarnt, dass Arbeitgeber vermeiden sollten, einen Arbeitnehmer auf Basis eines bedingten Vertrags beginnen zu lassen, bevor die Online-Prüfungen des Innenministeriums abgeschlossen sind – eine Compliance-Lücke, die häufig in der saisonalen Gastronomie ausgenutzt wird. Unternehmen haben künftig nur noch 15 Tage statt 28, um eine „bewusst“ unerlaubte Beschäftigung zu beheben, bevor Bußgelder verhängt werden. Manager für globale Mobilität müssen ihre Dienstleisterverträge überprüfen, insbesondere für Reinigungs-, Catering- und IT-Dienstleister, die Auslandseinsatzkräfte im Vereinigten Königreich unterstützen. Interne Prüfteams sollten sicherstellen, dass die Software für Einsatzmanagement größere Videodateien speichern kann und dass Datenschutz-Folgenabschätzungen biometrische Daten, die bei Fernprüfungen erfasst werden, abdecken. Die Nichteinhaltung könnte Sponsor-Lizenzen gefährden und zeitkritische Projekte zum Scheitern bringen.
Quelle: LexisNexis Legal News

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