
In einer weiteren Eskalation der digitalen Überprüfung hat das US-Außenministerium eine weltweite Anweisung herausgegeben, die Konsularstellen verpflichtet, von jedem Hauptantragsteller eines H-1B-Visums sowie von jedem H-4-Angehörigen zu verlangen, alle Social-Media-Konten bei ihrem Visumstermin für die öffentliche Einsicht freizuschalten.
Die ab dem 15. Dezember 2025 geltende Richtlinie erweitert eine frühere Regelung, die bereits für F-1-Studenten und J-1-Austauschbesucher galt. Die Beamten werden nun fünf Jahre an Beiträgen auf Plattformen von LinkedIn bis TikTok prüfen und können weitere Profile anfordern, die sie bei offenen Recherchen entdecken. Eine Weigerung führt zu einer Ablehnung nach Abschnitt 221(g), was die Antragsteller zwingt, mit öffentlich zugänglichen Konten erneut vorstellig zu werden.
Fachanwälte für Einwanderungsrecht warnen, dass dieser zusätzliche Schritt die Interviewdauer verlängern und die Gesamtkosten für die H-1B-Bearbeitung für Arbeitgeber erhöhen könnte. Unternehmen, die auf „Drop-Box“-Erneuerungen im Ausland setzen, werden deutlich weniger Fälle qualifizieren, da fast alle Termine in persönliche Interviews umgewandelt wurden, um die Social-Media-Prüfung zu ermöglichen. Arbeitgeber raten ihren Mitarbeitern bereits, Beiträge mit Hassrede oder widersprüchlichen Lebenslaufangaben zu entfernen, doch die neue Anweisung verbietet das Löschen von Inhalten nach dem 15. Dezember; Änderungen könnten als „wesentliche Falschangaben“ gewertet werden.
Praktisch sollten US-Unternehmen für H-1B-Visumsstempelungen im Ausland während der Hauptreisezeiten mindestens drei zusätzliche Wochen Vorlaufzeit einplanen. Grenzgänger in Kanada und Mexiko, die oft an langen Wochenenden ihre Visa erneuern, riskieren Arbeitsausfälle, wenn Beiträge verdächtig erscheinen. Einwanderungsberater empfehlen: 1) interne Prüfungen der öffentlichen Profile der Mitarbeiter durchzuführen; 2) schriftliche Erklärungen für politische oder satirische Inhalte vorzubereiten, die missverstanden werden könnten; und 3) globale Mobilitätsrichtlinien zu aktualisieren, um bei der Einreise auch Telefonüberprüfungen abzudecken, da die Grenzschutzbehörde CBP ähnliche Kontrollen wie die Konsulate durchführen könnte.
Langfristig signalisiert dieser Schritt, dass Washington plant, die Überprüfung von Social Media in allen beschäftigungsbasierten Visakategorien zu normalisieren. Sollte die Einführung bei H-1B reibungslos verlaufen, erwarten Anwälte, dass L-1-Intrakonzerngeschäftsreisende und O-1-Talentvisa folgen werden, was die Compliance-Anforderungen für multinationale Unternehmen, die Mitarbeiter in die USA entsenden, weiter erhöhen könnte.
Die ab dem 15. Dezember 2025 geltende Richtlinie erweitert eine frühere Regelung, die bereits für F-1-Studenten und J-1-Austauschbesucher galt. Die Beamten werden nun fünf Jahre an Beiträgen auf Plattformen von LinkedIn bis TikTok prüfen und können weitere Profile anfordern, die sie bei offenen Recherchen entdecken. Eine Weigerung führt zu einer Ablehnung nach Abschnitt 221(g), was die Antragsteller zwingt, mit öffentlich zugänglichen Konten erneut vorstellig zu werden.
Fachanwälte für Einwanderungsrecht warnen, dass dieser zusätzliche Schritt die Interviewdauer verlängern und die Gesamtkosten für die H-1B-Bearbeitung für Arbeitgeber erhöhen könnte. Unternehmen, die auf „Drop-Box“-Erneuerungen im Ausland setzen, werden deutlich weniger Fälle qualifizieren, da fast alle Termine in persönliche Interviews umgewandelt wurden, um die Social-Media-Prüfung zu ermöglichen. Arbeitgeber raten ihren Mitarbeitern bereits, Beiträge mit Hassrede oder widersprüchlichen Lebenslaufangaben zu entfernen, doch die neue Anweisung verbietet das Löschen von Inhalten nach dem 15. Dezember; Änderungen könnten als „wesentliche Falschangaben“ gewertet werden.
Praktisch sollten US-Unternehmen für H-1B-Visumsstempelungen im Ausland während der Hauptreisezeiten mindestens drei zusätzliche Wochen Vorlaufzeit einplanen. Grenzgänger in Kanada und Mexiko, die oft an langen Wochenenden ihre Visa erneuern, riskieren Arbeitsausfälle, wenn Beiträge verdächtig erscheinen. Einwanderungsberater empfehlen: 1) interne Prüfungen der öffentlichen Profile der Mitarbeiter durchzuführen; 2) schriftliche Erklärungen für politische oder satirische Inhalte vorzubereiten, die missverstanden werden könnten; und 3) globale Mobilitätsrichtlinien zu aktualisieren, um bei der Einreise auch Telefonüberprüfungen abzudecken, da die Grenzschutzbehörde CBP ähnliche Kontrollen wie die Konsulate durchführen könnte.
Langfristig signalisiert dieser Schritt, dass Washington plant, die Überprüfung von Social Media in allen beschäftigungsbasierten Visakategorien zu normalisieren. Sollte die Einführung bei H-1B reibungslos verlaufen, erwarten Anwälte, dass L-1-Intrakonzerngeschäftsreisende und O-1-Talentvisa folgen werden, was die Compliance-Anforderungen für multinationale Unternehmen, die Mitarbeiter in die USA entsenden, weiter erhöhen könnte.
Quelle: The Times of India
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