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IndiGo sagt 67 Flüge in ganz Indien ab, da Wetterstörungen anhalten

Dez. 26, 2025
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IndiGo sagt 67 Flüge in ganz Indien ab, da Wetterstörungen anhalten
Indiens größte Fluggesellschaft IndiGo musste am 25. Dezember 67 Inlandsflüge streichen, nachdem Frühwarnungen vor dichtem Nebel, Regen und Seitenwinden in mehreren Städten eingegangen waren. Die Airline gab an, 63 Flüge vorsorglich aus Sicherheitsgründen wetterbedingt zu canceln, während vier weitere Strecken aufgrund von Folgeproblemen bei der Crew-Planung gestrichen wurden. Besonders betroffen waren die Flughäfen in Agartala, Chandigarh, Dehradun, Varanasi und Bengaluru, wobei die meisten Ausfälle auf der lukrativen Nordindien-Route lagen, wo Winternebel regelmäßig die Sicht stark einschränkt.

Obwohl die Zahl im Vergleich zu IndiGos über 1.900 täglichen Flügen nur einen Bruchteil ausmacht, trifft der Zeitpunkt hart. Die Weihnachtswoche ist Hauptreisezeit für Geschäftsreisende nach Jahresend-Meetings, Expats auf Heimaturlaub und ankommende Touristen. Passagiere mit Anschlussflügen in den Golfstaaten, ASEAN und Europa beklagten verpasste Verbindungen und hohe Umbuchungskosten, da alternative Plätze innerhalb weniger Stunden ausverkauft waren. Die Flughafenbetreiber setzten zusätzliche Servicehelfer ein, doch an den Umbuchungsschaltern in Delhi, Mumbai und Bengaluru bildeten sich lange Warteschlangen.

IndiGo sagt 67 Flüge in ganz Indien ab, da Wetterstörungen anhalten


Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) hat IndiGo seit dem beispiellosen Zusammenbruch am 5. Dezember unter „verstärkter Beobachtung“, als Crew-Planungsfehler zu über 1.000 Flugausfällen an einem Tag führten. Die Behörde fordert eine detaillierte Ursachenanalyse der gestrigen Streichungen, um sicherzustellen, dass diese ausschließlich wetterbedingt und nicht erneut auf Personalmangel zurückzuführen sind. Experten vermuten, dass die Kontrolle zu einer strengeren Überwachung von IndiGos neu erweitertem Nachtflugprogramm und der Einhaltung der seit letztem Monat geltenden neuen Flugdienstzeitbegrenzungen (FDTL) führen könnte.

Für Mobilitätsmanager ergibt sich daraus eine doppelte Lehre: Wetterpuffer in die Reiseplanung für das vierte Quartal einbauen und Ausweichfluggesellschaften in den Reisekatalog aufnehmen. Unternehmen mit wichtigen Personalbewegungen in dieser Woche raten Reisenden, auf frühmorgendliche CAT-III-Flüge umzusteigen oder für Kurzstrecken wie Delhi-Chandigarh die Bahn in Betracht zu ziehen. Reise-Risikoteams aktualisieren zudem ihre Krisenreaktionspläne, um die schnelle Eingreifbereitschaft der DGCA bei operativen Ausfällen besser abzubilden.
Quelle: The Times of India

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