
In Irland ansässige multinationale Unternehmen haben nur noch zwei Wochen Zeit, um sich auf die schärfste Erhöhung der Gehaltsschwellen für Arbeitserlaubnisse seit 2020 vorzubereiten. Das Department of Enterprise, Trade and Employment (DETE) bestätigte im Dezember, dass die Mindestjahresvergütung (Minimum Annual Remuneration, MAR) für alle irischen Arbeitserlaubnisarten ab dem 1. März 2026 steigen wird.
Ein Fragomen-Alert vom 16. Februar erläutert die Zahlen: Die Gehaltsgrenze für allgemeine Arbeitserlaubnisse steigt von 34.000 € auf 36.605 €, die Standard-Critical-Skills-Arbeitserlaubnis von 38.000 € auf 40.904 €, und die Gehaltsanforderung für Intra-Company-Transfer-Erlaubnisse überschreitet die Marke von 49.500 €.
Obwohl die prozentualen Erhöhungen mit rund 7-8 % moderat wirken, sind die Anpassungen besonders für Hochschulabsolventen und Berufseinsteiger spürbar. Die Regierung hält zwar einen ermäßigten Satz für frischgebackene irische Absolventen aufrecht, doch Arbeitgeber, die viele Mitarbeiter über Graduate-Programme einstellen, müssen ihre Budgets sorgfältig planen, um zu vermeiden, dass Bewerber die neuen Mindestanforderungen nicht erfüllen. Daten des DETE zeigen, dass über 60 % der aktuellen Arbeitserlaubnisinhaber ihre Genehmigung 2024 erhalten oder erneuert haben, sodass tausende Erneuerungen nach Inkrafttreten der neuen Schwellenwerte anstehen.
Die Änderungen stehen im Einklang mit dem Employment Permits Roadmap 2025 der Regierung, das Irland für hochqualifizierte Arbeitskräfte attraktiver machen und gleichzeitig schlecht bezahlte Stellen, die an Nicht-EEA-Mitarbeiter ausgelagert werden, eindämmen soll. Besonders betroffen sind Branchen mit bereits bestehenden Arbeitskräftemangel wie Bau, Gesundheitswesen, Gartenbau und Gastgewerbe. Unternehmen müssen Erneuerungsanträge bis zum 28. Februar einreichen, um die aktuellen Gehälter zu sichern; danach gelten automatisch die höheren Schwellenwerte.
Für Mobility-Teams steht jetzt eine dreifache To-do-Liste an: eine umfassende Prüfung aller Arbeitserlaubniskategorien, Anpassung von Vertragsangeboten und HRIS-Daten an die neuen Mindestgehälter sowie eine Neuberechnung der Mobilitätsbudgets für 2026 unter Berücksichtigung höherer Lohn- und Sozialversicherungskosten. Da Irland bis 2030 rund 300.000 neue Arbeitsplätze schaffen will, sind weitere Gehaltserhöhungen zu erwarten, was eine vorausschauende Gehaltsplanung zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Personalstrategie macht.
Ein Fragomen-Alert vom 16. Februar erläutert die Zahlen: Die Gehaltsgrenze für allgemeine Arbeitserlaubnisse steigt von 34.000 € auf 36.605 €, die Standard-Critical-Skills-Arbeitserlaubnis von 38.000 € auf 40.904 €, und die Gehaltsanforderung für Intra-Company-Transfer-Erlaubnisse überschreitet die Marke von 49.500 €.
Obwohl die prozentualen Erhöhungen mit rund 7-8 % moderat wirken, sind die Anpassungen besonders für Hochschulabsolventen und Berufseinsteiger spürbar. Die Regierung hält zwar einen ermäßigten Satz für frischgebackene irische Absolventen aufrecht, doch Arbeitgeber, die viele Mitarbeiter über Graduate-Programme einstellen, müssen ihre Budgets sorgfältig planen, um zu vermeiden, dass Bewerber die neuen Mindestanforderungen nicht erfüllen. Daten des DETE zeigen, dass über 60 % der aktuellen Arbeitserlaubnisinhaber ihre Genehmigung 2024 erhalten oder erneuert haben, sodass tausende Erneuerungen nach Inkrafttreten der neuen Schwellenwerte anstehen.
Die Änderungen stehen im Einklang mit dem Employment Permits Roadmap 2025 der Regierung, das Irland für hochqualifizierte Arbeitskräfte attraktiver machen und gleichzeitig schlecht bezahlte Stellen, die an Nicht-EEA-Mitarbeiter ausgelagert werden, eindämmen soll. Besonders betroffen sind Branchen mit bereits bestehenden Arbeitskräftemangel wie Bau, Gesundheitswesen, Gartenbau und Gastgewerbe. Unternehmen müssen Erneuerungsanträge bis zum 28. Februar einreichen, um die aktuellen Gehälter zu sichern; danach gelten automatisch die höheren Schwellenwerte.
Für Mobility-Teams steht jetzt eine dreifache To-do-Liste an: eine umfassende Prüfung aller Arbeitserlaubniskategorien, Anpassung von Vertragsangeboten und HRIS-Daten an die neuen Mindestgehälter sowie eine Neuberechnung der Mobilitätsbudgets für 2026 unter Berücksichtigung höherer Lohn- und Sozialversicherungskosten. Da Irland bis 2030 rund 300.000 neue Arbeitsplätze schaffen will, sind weitere Gehaltserhöhungen zu erwarten, was eine vorausschauende Gehaltsplanung zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Personalstrategie macht.
Quelle: Fragomen
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