
Das Australische Statistikamt veröffentlichte am 26. Februar 2026 die Durchschnittlichen Wochenverdienste für November 2025, die ein Vollzeit-Bruttoeinkommen von 2.051,10 AUD ausweisen – ein Anstieg von 3,8 % im Jahresvergleich. Da die Core Skills Income Threshold (CSIT) und Specialist Skills Income Threshold (SSIT) für arbeitgebergesponserte Visa automatisch an diese Verdienste angepasst werden, steigen die Mindestgehälter ab dem 1. Juli 2026 auf 79.499 AUD (CSIT) bzw. 146.717 AUD (SSIT). Diese Schwellenwerte gelten für Nominierungen im Rahmen des neuen Skills-in-Demand-Visums (Subclass 482) sowie des Employer Nomination Scheme (Subclass 186). Alle Nominierungen, die ab dem 1. Juli eingereicht werden, müssen die aktualisierten Gehaltsgrenzen erfüllen, während frühere Anträge noch nach den aktuellen Schwellen von 76.515 AUD (CSIT) und 141.210 AUD (SSIT) bewertet werden.
Für multinationale Arbeitgeber beginnt mit der Bekanntgabe ein viermonatiger Wettlauf. Mobility- und HR-Teams prüfen derzeit, welche Positionen noch zu den Gehältern 2025/26 besetzt werden können und welche die höheren Gehaltsanforderungen verkraften müssen. Die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsmarktprüfung dauert 28 Tage, weshalb Stellenanzeigen spätestens Anfang Juni geschaltet werden sollten, um noch unter den niedrigeren Schwellenwerten nominieren zu können. Die höheren Mindestgehälter unterstreichen die Strategie der Regierung Albanese, qualifizierte Migration gezielt einzusetzen, um lokale Löhne zu ergänzen und nicht zu unterbieten.
Gewerkschaften begrüßten die automatische Anpassung, während Arbeitgeberverbände vor engeren Margen insbesondere im Gesundheitswesen, der Altenpflege und der regionalen Gastronomie warnten. Einwanderungsrechtler weisen darauf hin, dass Gehälter nahe der neuen Schwellenwerte angesichts der starken Lohnwachstumsprognosen bald nicht mehr wettbewerbsfähig sein könnten. Praktisch sollten Unternehmen ihre globalen Kostenkalkulatoren für Auslandseinsätze aktualisieren und ausländische Bewerber über mögliche Anpassungen der Vertragsangebote informieren. Budgetverantwortliche wird empfohlen, für den nächsten Indexierungszyklus eine Pufferzone von 4–5 % einzuplanen, da die AWOTE voraussichtlich weiter steigen wird. Ein Nichterfüllen der neuen CSIT/SSIT ab Juli führt zu einer Ablehnung der Nominierung und kann Projektverzögerungen nach sich ziehen.
Für multinationale Arbeitgeber beginnt mit der Bekanntgabe ein viermonatiger Wettlauf. Mobility- und HR-Teams prüfen derzeit, welche Positionen noch zu den Gehältern 2025/26 besetzt werden können und welche die höheren Gehaltsanforderungen verkraften müssen. Die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsmarktprüfung dauert 28 Tage, weshalb Stellenanzeigen spätestens Anfang Juni geschaltet werden sollten, um noch unter den niedrigeren Schwellenwerten nominieren zu können. Die höheren Mindestgehälter unterstreichen die Strategie der Regierung Albanese, qualifizierte Migration gezielt einzusetzen, um lokale Löhne zu ergänzen und nicht zu unterbieten.
Gewerkschaften begrüßten die automatische Anpassung, während Arbeitgeberverbände vor engeren Margen insbesondere im Gesundheitswesen, der Altenpflege und der regionalen Gastronomie warnten. Einwanderungsrechtler weisen darauf hin, dass Gehälter nahe der neuen Schwellenwerte angesichts der starken Lohnwachstumsprognosen bald nicht mehr wettbewerbsfähig sein könnten. Praktisch sollten Unternehmen ihre globalen Kostenkalkulatoren für Auslandseinsätze aktualisieren und ausländische Bewerber über mögliche Anpassungen der Vertragsangebote informieren. Budgetverantwortliche wird empfohlen, für den nächsten Indexierungszyklus eine Pufferzone von 4–5 % einzuplanen, da die AWOTE voraussichtlich weiter steigen wird. Ein Nichterfüllen der neuen CSIT/SSIT ab Juli führt zu einer Ablehnung der Nominierung und kann Projektverzögerungen nach sich ziehen.
Quelle: Australian Bureau of Statistics